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Pilot-169

Elchfan

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1

Saturday, September 7th 2013, 4:34pm

Bremsbelag wechseln: Das rückdrücken des Bremskolbens gestaltet sich schwierig

Hallo,

bin gerade beim wechseln der Bremsbeläge an der Vorderachse. Ausbau alles glatt gegangen,
aber das rückdrücken des Bremskolbens gestaltet sich schwierig. Hat jemand einen Tip, wie
man das angeht ?

Viele Grüsse Pilot-169 B-)

Mr. Bean

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2

Saturday, September 7th 2013, 5:07pm

Quoted

Bremskolben - Rückstellwerkzeug, 16 teiliger Satz mit Druckluftspindel






Wenn ich mir das oben so ansehe könnte man das mit einer Gewindestange, einer Mutter und einem passenden Stück Flachstahl bewerkstelligen.

Man baut sich dann einfach so ein Gerät wie oben nach.




Anonsten: http://www.pocg.eu/pages/technik/911/911…remsbelaege.htm

aequi

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3

Saturday, September 7th 2013, 5:55pm

Ich habe letztens bei einem A170 CDI ( W168 ) die Bremsen gewechselt und die Kolben einfach mit einer recht großen Rohrzange zurück gedrückt, geht einfach und man braucht kein Spezialwerkzeug. Eine kleine Platte zwischen Zange und Kolben legen, so vermeidet man Beschädigungen.
Dürfte beim W169 auch so funktionieren.

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4

Tuesday, September 10th 2013, 12:52pm

die Kolben einfach mit einer recht großen Rohrzange zurück gedrückt, geht einfach und man braucht kein Spezialwerkzeug


für die vorderen Bremsen baucht man auch kein Spezialwerkzeug, aber wesentlich besser als die große Rohrzange ist da eine stabile Schreinerzwinge.

http://www.schreinerhandel.de/Bessey-Zwi…schraubzwingen/

Die speziellen Rücksteller im Bild von Mr. Bean werden für hintere Scheibenbremsen verwendet, bei denen die Festellbremse auch auf die Bremsscheibe wirkt und der Kolben beim Rückstellen "gedreht und gedrückt" werden muss.

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Schrott-Gott

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Wednesday, September 11th 2013, 11:18pm

Beim W169 ist die Feststellbremse nicht auf die Scheibenbremsbeläge der HA. In der Scheibe ist innen noch eine Bremstrommel mit entsprechenden Belägen aufgebaut.
Die "Drücken/Drehen" Technik braucht man also nicht, die Schraubzwinge ist völlig OK.
Spritmonitor A-Klasse:
Mit dem W169 bei einer Abschreibungsdauer von 8 Jahren Kosten von 26 ct/km incl aller Fahrzeugkosten

Pilot-169

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6

Monday, September 23rd 2013, 8:16pm

Gewechselt in Schrauberhalle

Hallo,

habe nun die Bremsbeläge gewechselt mit dem von Mr. Bean gezeigtem Werkzeug, allerdings nicht Druckluftbetrieben sondern
mit Handbetrieb. Deshalb der Tip von mir, wenn möglich eine Schrauberhalle/Selbsthilfewerkstatt ansteuern und da eine
Hebebühne anmieten plus dem Spezialwerkzeug, so ist der Wechsel in 1 Stunde erledigt. Danke für alle Tips

Pilot-169 B-)

sopho

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7

Monday, March 16th 2015, 5:58pm

ich hole mal die olle Kamelle hoch;
Bislang ging über die Jahre alles wunderbar mit dem Schraubzwingenprinzip.
Der Kolben ging bisher auch immer geschmeidig zurück;

Heute stand Belagwechsel an, und der Kolben will nicht mehr zurück;
ich will jetzt nicht brachiale Gewalt anwenden, die hat es sonst auch noch nie gebraucht;
Habt ihr nen Tipp, wie ich ihn wieder "willig" tätscheln kann?

Skubi

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8

Monday, March 16th 2015, 6:34pm

Hallo Sopho,
beim Wechseln der Beläge drehe ich den Deckel von dem Vorratsbehälter ab, dann geht es viel leichter.

Gruß Skubi

aequi

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9

Monday, March 16th 2015, 6:36pm

Oder vorsichtig bremsen, dass er ein paar mm raus geht... evtl hast du ihn ja verkantet.

sopho

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10

Monday, March 16th 2015, 7:28pm

Danke für die schnellen Antworten;
Vorratsbehälter war geöffnet, mit den alten Belägen habe ich ihn wieder etwas rausgebremst,
aber mehr als einen halben Zentimeter reindrücken geht leider nicht :(

2x wiederholt.

aequi

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11

Monday, March 16th 2015, 8:16pm

Ist der Entlüftungsnippel dabei offen? Das hilft auch beim Druckabbau.

Sonst den Bremssattel abbauen, dann kannst du gut hin. Oder ein Rückstellwerkzeug aus der nächsten Werkstatt ausleihen.
Sonst bleibt noch ein Blech auf den Kolben und dann mit einer großen Rohr- oder Wasserpumpenzange reindrücken, aber das mit dem Spezialwerkzeug wird gerader.
Normal sollte sich der schon zurückstellen lassen, außer der Kolben ist wirklich fies verrostet....

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12

Monday, March 16th 2015, 8:37pm

Ich hatte schon den alten Belag zwischen Schraubzwinge und Kolben, oder auch ne hübsche fette Nuss innen rein (ist ja ein Hohlkolben) und dann an DER angegriffen. Ich erinnere mich daran, dass es immer sehr geschmeidig ging, da ist wohl wirklich was verrostet. Kann man da irgendwie straflos WD40 unter die Tülle spühen?
An die Entlüftungsschraube traue ich mich erstmal nicht so ran, die hatte ich noch nie offen.

Das mit dem Werkzeug ist sicher ne gute Idee, wenns am verkanten liegt, sollte das gut funktionieren.

This post has been edited 1 times, last edit by "sopho" (Mar 16th 2015, 8:43pm)


aequi

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13

Monday, March 16th 2015, 8:41pm

Wenn du die Tülle iw öffnest kann dort auch später Dreck eindringen.

Du kannst noch probieren den Sattel mal abzubauen (dabei läuft er aber leer und du musst zwangsläufig den Entlüftungsnippel aufdrehen) und dann schauen, ob du es gängig kriegst... oder noch öfter in montiertem Zustand bremsen, reindrücken, bremsen, reindrücken, etc...

Wenn der Kolben schon so blockiert ist solltest du das aber überarbeiten, da es ja sonst später beim Bremsen auch nicht mehr zurück geht und du somit eine festsitzende Bremse hast. ;)

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14

Monday, March 16th 2015, 8:44pm

Quoted

oder noch öfter in montiertem Zustand bremsen, reindrücken, bremsen, reindrücken,
das wird dann tatsächlich auch gemacht?
Ok, das würde ich dann zuerst probieren.

aequi

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15

Monday, March 16th 2015, 8:53pm

Jup, das ist zumindest kurz- bis mittelfristig erstmal eine Lösung. :)
Nimm dir am besten eine zweite Person dazu, dann geht das ganz gut.

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rei97

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16

Monday, March 16th 2015, 8:55pm

Also:
Wenn der Kolben in einem Bremszylinder gut rein gedrückt werden kann und im Anderen nicht, befürchte ich hindernde Korrosion.
Der Kolben und der Zylinder könnten dermassen festgerottet sein, dass es besser ist, einen neuen Sattel zu beschaffen.
Danach ist natürlich Entlüften angesagt.
Bei gutläufigen Kolben, kann man bei total reingedrückten Kolben, oben im Behälter alle alte Flüssigkeit absaugen und durch neue ersetzen.
Prozentual geht damit der Wassergehalt der gesamten Flüssigkeit um 90% zurück. Ein Tausch im herkömmlichen Sinn, erübrigt sich.
Regards
Rei97

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Monday, March 16th 2015, 9:12pm

Danke!

In der Bucht gibts gut erhaltene Bremssättel nebst Zubehör für 35€ -
da wäre ich blöd, wenn ich noch groß rumschraube.

Aber: Für die Befestigung der Bremsleitung muss dann aber die Werkstatt ran, vermute ich?
Da läuft ja dann auch die Bremsflüssigkeit aus, wenn ich die alte Leitung entferne und das System muss entlüftet werden?
Noch nie gemacht ....

Rigattoni

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18

Monday, March 16th 2015, 9:49pm

Hust... hust...

Egal wie alt mein Auto wäre, es käme im Leben kein gebrauchter Bremssattel da dran. Das ist definitiv am falschen Ende gespart.

Zudem: Wenn du noch nie einen Bremssattel getauscht hast, dann mach das zusammen mit jemandem, der davon Ahnung hat.
An der Bremse spielt man nicht!!!! Das ist deine Überlebensversicherung!
Gruß,
Peter

zu viele Autos seit 1977....

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sopho

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19

Monday, March 16th 2015, 10:34pm

Bevor Du den Sattel abschraubst, muss alle Bremsflüssigkeit raus und in einem Gefäß aufgefangen und dann extra entsorgt werden.
Nicht mit Öl oder anderen Sachen mischen!!

Für die Bremsleitungen brauchst Du einen offenen verstärkten Ringschlüssel für Bremsleitungen !!
NICHTS ANDERES!!

Ohne dies machst Du evtl wirklich heftige unnötige Kosten!!
Verwürgte Muttern bedeuten neue Leitungen !!

Also besser jemand dazu holen, der sich auskennt und Hirnschmalz hat.
Nicht den Mechatroniker Leerling von nebenan, der jemand kennt, der von jemand gehört hat, der das schon mal gemacht hat!
-
-
Dass ein Kolben gar nicht zurück geht, habe ich nur einmal erlebt - das Auto stand aber 30 Jahre...

Eine kräftige Schraubzwinge hat noch alle geschafft!!
Sauber gerade in Flucht auflegen mit Hartholz !! oder dickem Aluklotz dazwischen und dann langsam zudrehen - Behälter oben offen und nur soviel drin, dass es nicht gleich überläuft.
Auf keine Fall verkanten!! Das merkt man bei ein bißchen technischem Gespür.

Zurück müßte es immer gehen, sonst ist es ja innen in der geschlossenen Kammer verrostet und das ist so selten, wie heftig!
Meist rostet es außen unter der Manschette und geht dann nicht weiter vor ...
-
Grundlagen:
http://www.elchfans.de/forum_a-klasse/in…1320#post491320

-
http://www.wuetschner.com/aktuell/techni…remssysteme.pdf

-
http://www.elchfans.de/forum_a-klasse/in…6015#post476015

-
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Wenn Du es selber machen willst:
-
https://www.youtube.com/watch?v=WQLlUfQOqpA

-
Goile Musi uuuund Scheiben und BelÄge in 8:13 Minuten gewechselt.
Zurückdrücken ganz deutlich zu sehen !!! (2:12 Min)
-
Grüßgott
Schrott-Gott

Man darf eine Meinung haben und sie sagen. Man muß nicht. Dieter Nuhr.

Die, die mich kennen, die mögen mich. Die, die mich nicht mögen, die können mich!
Frei nach K.Adenauer

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20

Monday, March 16th 2015, 11:42pm

@ Sopho
wenn du den Sattel tauschen willst, würde ich zu keinem gebrauchten greifen. Die Kolben sind meistens bereits aussen angerostet, niemand weiß wie sie hinter den Manschetten aussehen. Bei Ebay gehen neue Sättel von NK ab ca. 70 Euro los, da würde ich nicht lange überlegen.

@Schrott-Gott
Wieso muss alle Bremsflüssigkeit raus, wenn der Sattel ab soll?
Alternativ, geht es doch auch so:
Einer sitzt im Auto und übt Druck aufs Bremspedal aus, der anderen löst mit dem besagten Ringschlüssel für Bremsleitungen die Verbindungsstelle zwischen flexibler und starrer Bremsleitung. Pedal weiter fest halten und fixieren ( z.B. mit einem Rohr oder Holz oder oder .. zwischen Sitz und Pedal). Aus der Bremsleitung kommt jetzt kein Tropfen mehr raus. Entlüften nicht vergessen

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sopho

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