W169 A180 CDI Kostenaufstellung nach 4 Jahren

Dieses Thema im Forum "W169 Allgemein" wurde erstellt von cubanit, 16.02.2009.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. #1 cubanit, 16.02.2009
    cubanit

    cubanit Elchfan

    Dabei seit:
    19.04.2005
    Beiträge:
    38
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Zusammen,
    hier mal ein Resümee von unserem A180 CDI.

    Zunächst die Kosten:
    Neupreis A180 CDI Classic `Feb 2005 25.285 €

    Wertverlust `Feb 2009 13.285 €
    Benzin bei km 78.000 5.883 €
    Steuer 4 Jahre 1.232 €
    Versicherung 4 Jahre 1.995 €
    Inspektion 5 Stk 1.307 €
    1 Satz Reifen 320 €
    Sonstiges Garantieverl, Öl 680 €
    Gesamtkosten in 4 Jahren 24.702 €
    Gesamtkosten p.A. 6.176 €
    davon Wertverlust p.A. 3.321 €
    dito in Prozent vom Neupreis 13%
    Gesamtkosten pro km 0,32 €

    Unsere Zufriedenheit:
    Wir fahren die A-Klasse sehr gerne. Auch auf langen Strecken (je 1200km) ist er ein toller Reisewagen. Durch die hohe Sitzposition hat es uns mindestens schon einen Unfall vermieden.
    Motor und neue Automatik funktionieren tadellos. Der CDI läuft bis 200km/h sehr ordentlich.
    Nicht o.k. ist bei unseren das sehr niedrige Inspektionsinterval von 15.000 km mit Öl für 20 €/Liter verursacht durch den DPF (neue Modelle sind besser).
    Hierdurch kostet uns der Wagen bisher 500,- € mehr Inspektionskosten als im Prospekt beschrieben.
    Das Einzige was uns richtig stört ist das war nicht wissen ob Mercedes die A-Klasse einstellt. Die B-Klasse mit dem gleichen Motor ist keine Alternative (teuer und sehr träge).

    Was könnte man besser machen:
    Der Durchschnittsverbrauch von 7,7 Liter ist heftig. Sicher auch durch lange Autobahnfahrten mit 150km/h und hoher Beladung + Stadtfahrten verursacht.
    Aber was die A-Klasse A180 gar nicht mag sind kalte Temperaturen (ab 3 Grad) da schluckt der Motor massiv und bringt nur 1/2 der Leistung bis er warm ist.

    In Summe ist der Wert mit 32 Cent/km Vollkosten absolut o.k.

    Unser Rat:
    Wir haben jedes Jahr die Garantieverlängerung sonst wäre uns die A-Klasse teuer geworden, da wir jedes Jahr defekte haben (vom Gurtroller bis zur Zentralverriegelung)
    Wir kaufen bei ompro.de immer 20 Liter Aral Super Tronic Öl für jetzt aktuell 170 €, d.h. 8,58 € pro Liter (statt 21 € pro Liter bei Mercedes). Das Öl ist von MB zugelassen für die Inspektionsverlängerung auf 20 tkm (aber bei jeder Inspektion müssen wir die Werkstatt wieder darauf hinweisen)
    Und..wir haben den Wagen mit Winterreifen gekauft und nur 1 mal bisher neue Winterreifen gekauft. D.h. wir fahren die Winterreifen das ganze Jahr.
    Ein höherer Verschleiß der Reifen ist nicht festzustellen (die ersten haben knapp 50 tkm gehalten). Selbst im Sommer waren wir häufig froh an den tollen Regen-Eigenschaften. Wo andere bei häufigen Starkregen mit Sommerreifen noch 80 km/h fahren konnten waren unsere Winterreifen zu fahren als würde es nicht regnen. Durch die hohe Sitzposition hat man zudem so gut gesehen, das man auch 120 km/h bei Starkregen fahren konnte.

    Daher Apel an Mercedes: Die A-Klasse ist KLasse -> Wir wollen diese behalten und keinen Mitsubishi irgendwas Gemeinschaftsverschnitt. Und das Sandwitchkonzept mit den tollen Sicherheitsaspekten und Einparkmaßen muß bleiben.

    PS: Kostenaufstellung ohne Garantie das ich nicht irgend eine Quittung übersehen habe. Aber im großen ganzen sollte es stimmen. Wertverlust Anhand Angeboten im Internet verglichen.
     
  2. AdMan

    Schau mal hier: (hier klicken). Dort gibt es vieles für die A-Klasse!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 General, 16.02.2009
    General

    General Guest

    hmm schöne Auswertung, ich würde dir allerdings für die Zukunft: www.spritmonitor.de ans Herz legen, da geht das auf einen Klick ;)

    Kann das an sich aber bestätigen, mein A180CDI hat mich ca. 0,28 Euro / Kilometer gekostet, ca. deswegen, weil ich die Aufzeichnung mit den Tankbelegen erst 6 Monate später angefangen habe *heul*

    --> Durchschnitsverbrauch 6,14 Liter/100km ;D

    Da sind allerdings alle Schandtaten (Strafmandat) und Co. mit eingerechnet ;)

    Denke der Elch ist immernoch ein Fahrzeug was man mit einer 30 Cent Pauschale pro Kilometer abrechnen kann um auf +/- 0 raus zu kommen.

    Im Gesamtkonzept hat er seine Vor und auch seine Nachteile es ist ein Auto wo man mit Kompromissen leben muss dies aber denke ich auch ganz gern tut. *thumbup*
     
  4. #3 cubanit, 16.02.2009
    cubanit

    cubanit Elchfan

    Dabei seit:
    19.04.2005
    Beiträge:
    38
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    an den Unterschieden 6,1 Liter bei Dir, 7,7 bei uns siehst Du schon das es Sinn macht dies auf die eigenen Kosten zu kontrollieren.

    31 Cent finde ich o.k. , 13% durchschnittlicher Wertverlust ist ein guter Wert.
    Uns stört nur 2 mal im Jahr zur Inspektion zu müssen. Aber unserer war einer der ersten mit DPF da hatte MB noch keine Erfahrungen.
     
  5. #4 General, 16.02.2009
    General

    General Guest

    Ja das mit dem DPF ist ärgerlich, meiner hatte keinen, ABER dennoch einen 15.000er Intervall, bis sich eine Werkstatt mal in der Lage sah diesen auf 20.000km zu erhöhen.
    Mein jetziger von 2006 hat einen variablen Intervall, man darf gespannt sein.

    Übrigens mein Öl hatte ich nach der ersten Inspektion auch immer mitgebracht, ist einfach günstiger, aber das ist nicht nur bei MB so. ;)

    Die 6,1 Liter sind real Verbrauch nicht BC!
    Ich muss aber auch dazu sagen das ich mich häufig an die 130-140km/h auf der Autobahn gehalten habe Tempomat rein und gut. ;)
    Bin gespannt auf den Verbrauch bei meinem neuen 200er CDI. *thumbup*
     
  6. caessy

    caessy Elchfan

    Dabei seit:
    27.04.2005
    Beiträge:
    1.643
    Zustimmungen:
    1
    cubanit @

    Nette Aufstellung ! *daumen*
    Kann aber nur als Beispiel heran gezogen werden.
    Wir zahlen mal grad die hälfte an Versicherung.
    2 mal Inspektion bisher knappe 500 Euro zusammen.
    Für das Öl wurde uns der Liter mit 10,80 Euro berechnet.
    Rechne ich die grob 50.000 Km Leistung von uns
    zusammen auf die Kosten eines Kilometer,
    da kommen wir auf 29 Cent.
    Ein Dank an unserer günstigen Mercedes Werkstatt. *blumen*

    Würden die Berechnungsumstände sich nicht verändern,
    fahren wir die kommenden Jahre mit unserem Elch noch
    billiger pro Kilometer.

    Durchschnittverbrauch von 6,3 Liter.
    AB auch so meist um die 150 Km/h im schnitt sind es 7,0 Liter.
    Spitzenverbrauch nach Anzeige des KI auch schon mal 9,0 Liter,
    eben bei extremer Kälte für 5 Minuten sichtbar und dann geht
    die Anzeige kontinuierlich wieder runter.
    Nur halbe Motorleistung bei unter 0 Grad ?
    Kenn ich nicht, nur das der Motor die ersten 5 Minuten höher
    dreht bei Kälte.
    Abgesehen davon scheucht man bei Minusgrade kein Auto....

    Das Ihr so einen geringen Reifenverschleiß habt, wundert mich ! :o
    Steht im Gegensatz zu dem hohem Verbrauch.
    Unsere Reifen waren nach 35.000 Km fällig, wobei die Erstausrüstung
    von der Qualität miserabel war.

    Bis auf Kleinigkeiten sind wir sehr zufrieden, beim vieleicht nächstem
    W169 garantiert kein Xenon mehr :-X
    (oder sind beim Mopf mit Xenon nun die Standlichtbirnen leichter
    zu wechseln *kratz* )

    Dein Apel in den Ohren der Mercedes Vorstände ! *thumbup*

    Und wenn es unerhöhrt bleibt, dann aus dem letztem Baujahr noch
    ein W169er schnell kaufen.
     
  7. #6 antabatidor, 17.02.2009
    antabatidor

    antabatidor Elchfan

    Dabei seit:
    25.01.2009
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Pensionär
    Ort:
    Sinzig/Rheinland-Pfalz
    Marke/Modell:
    W 169 - 180 CDI
    Hallo cubanit,
    Dein Erfahrungsbericht über 4 Jahre einschließlich Kostenaufstellung ist für mich, als relativer Neuliing bei den Elchtreibern, recht wertvoll. Insbesondere bin ich für den Tipp einer Garantieverlängerung dankbar. Gut zu wissen...! *daumen*

    Besitze selbst seit Anfang November 2008 einen W 169 - A 180 CDI, mit 6 - Gang Schaltgetriebe, den ich mit einem km-Stand von knapp 30000 erworben habe. Erstzulassung 26.07.2007.

    Meine Frau und ich haben uns wegen der höheren Sitzposition für die A-Klasse entschieden, weil das den Überblick über das Verkehrsgeschehen erleichtert, hauptsächlich aber, weil uns dieses beim Ein- und Aussteigen entgegenkommt.

    Mittlerwerweile haben wir mit dem PKw fast 7000 km zurückgelegt und den Spritverbrauch beobachtet. Unser Elch begnügt sich mit 6,1 l/100km. Ich denke, das ist akzeptabel. Bisher sind wir mit unserer Kaufentscheidung zufrieden. Neben dem ausgezeichneten Raumangebot empfinden wir als Highlight das eingebaute "Audio 50 APS". Der Sound ist prima und das Navi ist (auch für Senioren) leicht bedienbar und führt akustisch und optisch sicher zum Ziel!

    Habe ich richtig verstanden, dass Du ganzjährig Winterreifen aufgezogen hast? Davon würde ich - mit Verlaub - aus verschiedenen Gründen abraten.
    Winterreifen unterscheiden sich von Sommerreifen nicht nur durch das Profil sondern - wichtiger! - durch unterschiedliche Gummimischungen. Winterreifen haben einen größeren Anteil an Naturkautschuk, sind deshalb weicher und haften bei Temperaturen unter 7 Grad besser auf der Fahrbahn. Die härteren Sommerreifen haben bessere Hafteigenschaften bei Temperaturen über 7 Grad.

    Bekanntlich ist heutzutage strafbar, bei Schnee und Eis mit Sommerreifen unterwegs zu sein. Will gar nicht reden von Problemen mit der Haftpflicht, sollte ein Unfall passieren... *heul*
    Ähnliche Probleme mit den Versicherungen dürfte man erwarten, wenn sich nach einem Unfall in den Sommermonaten herausstellt, dass man mit Winterreifen gefahren ist. Vergleichsmessungen zwischen Sommer-/Winterreifen belegen für Winterreifen bei höheren Temperaturen auf trockener Fahrbahn einen deutlich verlängerten Bremsweg! Problematisch ist auch das Kurvenverhalten mit (weichen) Winterreifen, die instabiler werden - je höher das Thermometer klettert.
    Im Sommer gibt es witterungsbedingt oder abhängig vom Straßenzustand natürlich auch Situationen, wo Winterreifen besser greifen. Das kann niemand bestreiten. Aber im Interesse der Verkehrssicherheit rate ich zu Winterreifen von "O" bis "O", also von Oktober bis Ostern! Die übrige Jahreszeit sollte Sommerreifen vorbehalten bleiben. Als Kompromiss für "Sparsame" könnten
    Ganzjahresreifen sein. Aber ein Kompromiss kann eine gewünschte Eigenschaft niemals zu 100 % erfüllen.

    Ich bin einigermaßen verwundert über Deinen relativ geringen Reifenverschleiß mit durchgängig das gesamte Jahr aufgezogenen Winterreifen.

    Sorry, wenn Du meinen Beitrag als Kritik empfindest. - Ist nur gut gemeint!

    Allzeit gute Fahrt mit dem Elch,
    Helmut *thumbup*
     
  8. #7 silver-elk, 18.02.2009
    silver-elk

    silver-elk Elchfan

    Dabei seit:
    12.06.2007
    Beiträge:
    527
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Techn. Assi
    Ort:
    Berlin/Dresden
    Marke/Modell:
    A 140 L AVANTGARDE
    Ich glaube bei Winterreifen im Sommer gibt es rechtlich keine Probleme (man korrigiere mich wenn's nicht so ist).

    Allerdings steigt bekanntlich der Verschleis stark an und das Gleiche passiert mit dem Bremsweg.

    Andersrum wäre es aber noch schlimmer. Speziell dann wenn doch mal unverhofft Schnee vor der Tür steht ;D
     
  9. #8 General, 18.02.2009
    General

    General Guest

    Nein so weit ich weiß gibt es bei Winterreifen im Sommer keine Verordnung. *kratz*
    Mein Chef ist den letzten Sommer über auch mit Winterschlappen gefahren weil seine Felgen nicht kamen für die Sommerreifen. *rolleyes*
     
  10. #9 antabatidor, 18.02.2009
    antabatidor

    antabatidor Elchfan

    Dabei seit:
    25.01.2009
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Pensionär
    Ort:
    Sinzig/Rheinland-Pfalz
    Marke/Modell:
    W 169 - 180 CDI
    Hallo silver-elk,
    auch mir ist keine gesetzliche Vorschrift bekannt, die eine Nutzung von Winterreifen in den Sommermonaten verbietet oder gar mit Strafe bedroht. Darüber habe ich mich in meinem Beitrag an cubanit auch nicht ausgelassen.
    Ich hatte lediglich die möglichen versicherungsrechtlichen Konsequenzen bei einem Unfall mit aufgezogenen Winterreifen in der warmen Jahreszeit aufgezeigt.

    Die Haftpflichtversicherung, aber wohl eher noch die Kaskoversicherung wird das Fahren mit Winterreifen im Sommer als willkommenen Anlass nehmen, ihre Leistung einzuschränken, wenn nicht gar zu verweigern!

    Der nachfolgende ADAC Bericht behandelt das Thema "Winterreifen im Sommer":

    [B]ADAC-Vergleich[/B]
    Was taugen Winterreifen im Sommer?[/B]
    Stellen Winterreifen bei sommerlichen Temperaturen ein Sicherheitsrisiko dar? Soll man sie bei Erreichen der empfohlenen Mindest-Profiltiefe für Wintereinsatz (vier Millimeter) im Frühjahr „aufbrauchen?

    Vergleich Winterreifen gegen Sommerreifen
    Hierzu hat der ADAC drei Winterreifen mit einem Sommer- und mit einem Ganzjahresreifen verglichen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie stark sich die Außentemperatur bei den Winterreifen auswirkt. Die Tests auf trockener Fahrbahn wurden einmal bei frühlingshaften zehn bis 13 Grad Celsius und ein andermal bei sommerlichen 35 Grad Celsius durchgeführt. Die Tests auf nasser Fahrbahn wurden ebenfalls bei zehn bis 13 Grad Celsius sowie bei 25 Grad Celsius durchgeführt.

    So verhalten sich neue Winterreifen
    Trockene Fahrbahn
    Auf trockener Fahrbahn liegen die Schwächen reiner Winterreifen vor allem beim Bremsen. Je nach Temperatur bedeutet das bei Tempo 100 einen zusätzlichen Anhalteweg von 16 Metern. Beim Handling sind die Unterschiede nicht so extrem. Bei niedrigeren Temperaturen erreichten die Winterreifen gute Ergebnisse, bei höheren Temperaturen ließ das Grip-Niveau im Schnitt um eine dreiviertel Note nach. Mit zunehmendem Fahrzeuggewicht, etwa durch Urlaubsgepäck, zeigt sich eine deutliche Verschlechterung in der Fahrstabilität. Dies ist vor allem bei kleinen Lenkbewegungen in lang gezogenen Kurven und Autobahnausfahrten zu spüren.
    Aufgrund dieser deutlichen Ergebnisse sollten Winterreifen im Sommer nicht verwendet werden.

    Bei den Ganzjahresreifen verhält es sich ähnlich. Der ausgewählte Ganzjahresreifen hatte nur „bedingt empfehlenswerte“ Wintereigenschaften und kam auf trockener Fahrbahn etwas besser mit höheren Temperaturen zurecht als die Winterreifen. Gegenüber einem Sommerreifen birgt der Ganzjahresreifen aufgrund seines immer noch deutlich längeren Bremsweges ein gewisses Risiko im Sommer.
    Nasse Fahrbahn Die Untersuchungen zeigten keine großen Unterschiede der Bremsleistungen auf Nässe bei verschiedenen Außentemperaturen. Winterreifen mit guten Nassbremseigenschaften liegen im Bereich der Sommerreifen, ebenso der Ganzjahresreifen. Auf nasser Fahrbahn zeigen Winterreifen auch im Sommer nur geringe Nachteile gegenüber Sommerreifen.

    [B]Fazit

    Moderne Reifen sind Spezialisten für ihre jeweilige Jahreszeit. Winterreifen zeigen auf trockener Fahrbahn deutliche Sicherheitsrisiken. Von der Verwendung in den Sommermonaten ist abzuraten. Ganzjahresreifen schneiden etwas besser ab, allerdings gibt es den absoluten Ganzjahresreifen nicht. Die wintertauglichen Ganzjahresreifen sind als Winterreifen ausgelegt, somit verhalten sie sich auch im Sommer ähnlich wie Winterreifen. Ganzjahresreifen mit einer schlechteren Wintertauglichkeit stehen im Sommer besser da als Winterreifen, jedoch haben auch sie einen deutlichen Nachholbedarf auf trockener Straße. Winterreifen mit wenig Profil können in den Sommermonaten weiterhin gefahren werden, um sie wirtschaftlicher zu nutzen. Allerdings ist aufgrund der geringen Profiltiefe mit Sicherheitsrisiken bei nasser Fahrbahn zu rechnen.

    Den ADAC-Ausführungen habe ich nichts hinzuzufügen.

    Gruß an die Elch-Freunde,
    Helmut
     
  11. caessy

    caessy Elchfan

    Dabei seit:
    27.04.2005
    Beiträge:
    1.643
    Zustimmungen:
    1
    Kurz gefasst:
    Nach §2 Absatz 3a der Straßenverkehrsordnung (StVO) heißt es:

    „Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen.
    (Dazu zählt nicht nur geeignete Bereifung !)

    Also eine Grundaussage des Gesetzgeber !

    Aber leider frei interpretierbar, Beispielaussagen werden
    dazu nicht gemacht.

    Weiteres zu Winterreifen im Sommer und das es da zu
    versicherungsrechtlichen Konsequenzen kommen kann,
    hab ich nicht gefunden.
     
  12. AdMan

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  13. #11 silver-elk, 18.02.2009
    silver-elk

    silver-elk Elchfan

    Dabei seit:
    12.06.2007
    Beiträge:
    527
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Techn. Assi
    Ort:
    Berlin/Dresden
    Marke/Modell:
    A 140 L AVANTGARDE
    Das denk ich auch so.....

    Und ob mir die Versicherung daraus nen Strick dreht oder nicht liegt im Einzelnen auch sehr an der Versicherung ;)

    Wie auch immer... bei mir kommen bald wieder Sommerräder drauf..... und das ist schon immer so ;D
     
  14. pqxqp

    pqxqp Elchfan

    Dabei seit:
    27.09.2006
    Beiträge:
    84
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Alpenvorland
    Marke/Modell:
    180CDI Autotronic
    Sicherheit geht vor. Das ist schon klar.
    Allerdings würde ich die Aussagen des ADAC schon gern etwas relativieren.

    "Bei niedrigeren Temperaturen erreichten die Winterreifen gute Ergebnisse,..."
    Was heißt das?
    Gemessen wurde bei einmal bei 10-13, und einmal bei 35 Grad.
    Ich vermute, die guten Ergebnisse würde man nichtnur bei 10-13, sondern auch noch bei 25-30 Grad erreichen.
    Hat aber keiner getestet. 35 Grad sind selten. Da verlängert sich die Reaktionszeit womöglich mehr als der Bremsweg.

    "...bei höheren Temperaturen ließ das Grip-Niveau im Schnitt um eine dreiviertel Note nach."
    Was heißt das?
    Dazu vergleiche ich die Bewertung zweier Sommerreifen, die beim ADAC-Test 2008 im Mittelfeld landeten, den
    Yokohama C.drive und den Dunlop SP 30.
    Für das Bremsverhalten (~Grip?) erhielt der Yokohama die Noten 2,0 (trocken) bzw. 2,1 (nass).
    Die entsprechenden Noten für den Dunlop waren es 3,0 bzw. 2,9, also jeweils mehr als eine dreiviertel Note schlechter.
    Und das ADAC Urteil: für beide Reifen "empfehlenswert".

    So gesehen hätte ich keine Bedenken, die Winterreifen auch im Sommer zu fahren.
    Nur - was soll das bringen?
    Ehrlich gesagt, ich hab es nicht im Detail durchgerechnet. Ich spare mir eine Garnitur billige(?) Winterfelgen und 2 mal im Jahr das Wechseln.
    Auf der anderen Seite steigen die Reifenkosten/km, da die Laufleistung jedenfalls geringer ist, und die Reifen ab 4 mm Profil zum Abfall werden, da sie dann als Winterreifen nichtmehr einsetzbar sind.
    Meine persönliche Meinung: Wechseln ist intelligenter als Drauflassen.
     
Thema:

A180 CDI Kostenaufstellung nach 4 Jahren

Die Seite wird geladen...

A180 CDI Kostenaufstellung nach 4 Jahren - Ähnliche Themen

  1. A170 CDI rappelt bei Linkskurve

    A170 CDI rappelt bei Linkskurve: Werde morgen früh mal eine Probefahrt machen. Meine Frau fährt den Wagen...........evtl. sind nur die Radschrauben nicht fest..........
  2. Leistungsverlust w 169 180 cdi

    Leistungsverlust w 169 180 cdi: Beim Vollgas über 3000 Um pro minute Leistungsverlust
  3. Fehlercode P0234 W169 A180 CDI

    Fehlercode P0234 W169 A180 CDI: Hallo habe Fehlercode P0234 seit längerem in der Benz Werkstatt sagte man mir ich solle das AGR Tausche gewechselt,ich solle das Abgasdruckventil...
  4. Zündanlassschalter die 4. : Stromlaufplan, Pinbelegung?

    Zündanlassschalter die 4. : Stromlaufplan, Pinbelegung?: Moin Leute. Da Omas Elch (A140, 2004) nun zum 4. Mal mitm Zünschloß rumspackt, greife ich zu radikaleren Mitteln. Ideal wäre, wenn ich im Vorfeld...
  5. Neuer 170er CDI und Heizung total kalt

    Neuer 170er CDI und Heizung total kalt: Hallo werte Gemeinde, ich habe mir gerade als Notnagel für die Arbeit (Porsche-Saison ist zu Ende & mein 7'er hat leider gestern die Diagnose...
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.