Auto 2 Jahre stilllegen

Diskutiere Auto 2 Jahre stilllegen im Allgemeines Werkstattforum Forum im Bereich Baureihenübergreifende Foren; Hallo, fliege demnächst für 2 Jahre ins Ausland und möchte meinen A 140, Bj. 99 stilllegen. Der Kleine wurde vor 2 Jahren gebraucht gekauft, ist...

  1. #1 Berlinerin, 23.10.2011
    Berlinerin

    Berlinerin Elchfan

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    Hallo,
    fliege demnächst für 2 Jahre ins Ausland und möchte meinen A 140, Bj. 99 stilllegen. Der Kleine wurde vor 2 Jahren gebraucht gekauft, ist sehr gut in Schuss.
    Die kommenden 24 Monate soll er in einer Einzelgarage verbringen. Was genau muss ich beachten, wenn ich ihn in den "Dauerschlaf" versetze?
    Vielen Dank und freundliche Grüße
    Berlinerin
     
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  3. McDell

    McDell Elchfan

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    Hi
    nun ich würde den Elch aufbocken und die Reifen entlasten.

    Batterie abklemen. Müsste eigentlich doch reichen.

    Gut die Garage sollte schon trocken sein
     
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  4. #3 Berlinerin, 23.10.2011
    Berlinerin

    Berlinerin Elchfan

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    Danke für die schnelle Antwort. Muss man den Motor nicht noch gegen Rost einsprühen usw.? Was, wenn die Garage nicht trocken ist? Ich habe sie noch nicht gesehen,
    weil ich zurzeit auch unterwegs bin und erst Mitte der Woche wieder Zuhause? Wie siehts mit Benzin und Öl ablassen aus. Habe das irgendwo gelesen.
     
  5. #4 schnudel6, 23.10.2011
    schnudel6

    schnudel6 Elchfan

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    Das war mal früher, mach einen Ölwechsel mit einem guten Synthetiköl, 30 Kilometer fahren und abstellen. Batterie abklemmen, wenn möglich alle Türen eine Spalt öffnen oder mit Silikonspray behandeln. Drauf achten das die Klima auf den 30 KM läuft. Dann wird das Öl nach mal überall verteilt. Volltanken bis zum stehkragen. Batterie alle drei Monate nachladen lassen. Aufbocken und Reifen auf 3 Bar bringen oder regelmäßig kontrollieren lassen.

    Wenn du einen Bekannten hast soll er regelmäßig an den Bremsscheiben drehen, zwei drei Umdrehungen. Das gibt bewegung in den Dichtringen und verteilt Öl im Getriebe.

    Wenn du wieder kommst 50 Kilometer fahren Ölwechsel und checken lassen auf undichtigkeiten.

    Das sollte reichen.
     
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  6. #5 Berlinerin, 23.10.2011
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    Danke Klaus,
    habe ziemlich neue Reifen drauf (Regen). Die werden dann nicht porös oder so? Und im Motorraum kann auch nix rosten?
    Viele Grüße Berlinerin
     
  7. Jupp

    Jupp Elchfan

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    Ganz ehrlich:
    Wofür ein Auto so lange einmotten?
    Das kostet nur viel Geld und bringt wenig.
    Verkaufe es und kaufe dir in 2 Jahren ein Neues.

    gruss
     
  8. #7 schnudel6, 23.10.2011
    schnudel6

    schnudel6 Elchfan

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    Reifen werden aber da sie vor Sonne geschützt sind werden sie die 2 Jahre durchhalten. enn du nicht vorher im Salzgebiet gefahren bist, steht er in der garage Trocken und ist gut aufgehoben. :)

    @Jupp

    Frauen hängen emotional mehr an ihren Fahrzeugen, wobe du vom Grundsatz her recht hast. Bei Ihrem alten Elch weis sie was sie hat und vielleicht hängt die eine oder andere schöne Erinerrung an dem Elch. 8)

    Wenn ich einen 911er hätte würde ich den auch einmotten ;)
     
  9. #8 Mr. Bean, 23.10.2011
    Mr. Bean

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    Was soll denn daran so teuer sein?


    Verkaufen: Für ein 99er Modell wird es auf jeden Fall wohl nicht das Geld geben, was er wirklich wert ist. Und hinterher gibt es für den Erlös auf jeden Fall nichts gleichwertiges. Verkaufen ist immer ein Verlustgeschäft :-/
     
  10. #9 Berlinerin, 23.10.2011
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    Nee, ich will den nicht verkaufen. Würde für den Preis in 2 Jahren nichts Gleichwertiges bekommen. Außerdem hänge ich wirklich an dem Wagen.
    Er ist auch klasse. Man sitzt gut, er schnurrt jede Strecke, hat viele Extras.
     
  11. #10 Bytemaster, 23.10.2011
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    Ich kann mich da Jupp nur anschliessen. Wäre es ein "wertvolles" Auto (Oldtimer usw.) dann würde ich es noch verstehen, aber in zwei Jahren ist der Wagen 14 Jahre alt und wenn Du das Geld, das Du jetzt im Verkauf bekommst anlegst (da würde sich z.b. Festgeld anbieten), dann kannst Dir dafür in zwei Jahren wieder ne schöne A-Klasse kaufen. Da verliert dein Geld wenigstens keinen Wert, denn das Auto für zwei Jahre einzumotten kostet ja auch Geld. Z.b. die Garage, der Ölwechsel, der TÜV, ab- und wieder anmelden (bzw, Steuer und Versicherung falls Du es nicht machst) usw.

    Aber ich versuch mal, das ganze etwas zusammen zu fassen:

    1. Ölwechsel
    2. Garage beheizt? Nein, dann Frostschutz prüfen und ggf. Auffüllen lassen
    3. ca 30km fahren (mit lauffender Klima)
    4. Volltanken
    5. ab in die Garage
    6. aussaugen und dabei auf feuchte Stellen achten -> könnte evtl. Schimmeln anfangen
    7. Batterie abklemmen oder an ein Ladegerät hängen
    8. Auto aufbocken oder alte Reifen montieren, die man hinterher wegwerfen kann
    9. Keine Handbremse anziehen, wenn aufgebockt, Räder alle paar Wochen von jemandem ein paar mal drehen lassen
    10. Motor auf keinen Fall starten!!
    11. Garage sollte belüftet sein
    12. Türen ein kleinen Spalt offen lassen (Gummis einfetten)

    Nach den zwei Jahren gilt folgendes:

    1. frisch geladene Batterie anklemmen (evtl. elFH und Schiebedach anlernen)
    2. Auto von den Böcken runter oder Reifen wechseln (Reifen die 2 Jahre stehen sind definitiv Schrott)
    3. Die erste Fahrt sollte dann direkt zum Ölwechsel bzw. zur wahrscheinlich eh fälligen Inspektion
    4. TÜV ist nach zwei Jahren auch fällig!

    Jetzt kannst Du Dir selbst überlegen, ob es den Aufwand wert ist!
     
  12. #11 Berlinerin, 23.10.2011
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    Ja Bytemaster, Du könntest natürlich Recht haben. E ist ein Aufwand. Aber der Wagen hat erst 106.000 km runter. Das soll ja für einen Benz nix sein. Ich müsste den Wagen bis zum 12.11. los sein. Das heißt Besichtigungen, Telefonate, Verhandlungen, abmelden usw. Das ist auch Stress. Ich habe genug mit den Reisevorbereitungen zutun. Und wenn ich zurückkomme, weiß ich, dass ich einen Wagen habe und muss nicht erst lange nach einem neuen Ausschau halten. Außerdem: Fällt beim Aufbocken nicht der Reifenwechsel weg??
    Viele Grüße und 1000 Dank für die Liste!
     
  13. #12 Ralf_987, 23.10.2011
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    Hallo,

    die Klimaanlage würde ich auf der letzten Fahrt rechtzeitig ausschalten damit sich kein Kondenzwasser am Verdampfer und in den Lüftungskanälen halten kann.
    Wenn es meiner wäre, würde ich die türen nicht zwei Jahre offen stehen lassen, denk nur mal an die Spinnen oder Mäuse die sich darin wohlfühlen könnten.
    Stell ihn auf jeden Fall trocken ab und wasch ihn nicht unmittelbar vorher. Bei meinem Sommerauto, das zwar immer nur für 4 Monate "schläft", reagieren die Bremsen ganz empfindlich auf Feuchtigkeit. Wenn man die vorher nicht richtig trocken fährt, gibts nachher Probleme.
    Ggf. würde ich auch ein paar kritische Stellen auf Sauberkeit und Trockenheit untersuchen. Die Abläufe unter der Frontscheibe oder die Radhausverkleidungen am Hinterrad zum Beispiel, da sammelt sich ja gern Dreck und Feuchtigkeit dahinter.

    LG
     
  14. #13 Crazyhorst, 23.10.2011
    Crazyhorst

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    Wichtig ist, dass der Wagen jeweils vor Ablauf eines Jahres wieder angemeldet wird ( ein Tag reicht) sonst erlischt die Betriebserlaubnis und eine Neuabnahme ("Baurat") ist fällig !
     
  15. #14 Berlinerin, 23.10.2011
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    Berlinerin Elchfan

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    Also, Ihr seid wirklich absolut klasse!!! Danke für die tollen Tipps. Werde Sie wirklich beachten. Werde vielleicht ein oder zwei Fenster minimal öffnen und mit Netz schützen wegen Ungeziefer und Mäuse. Habe einen Tag zur "Einmottung" eingeplant. Denke, dass das reichen müsste.
    Ich finde dieses Forum absolut klasse. Danke noch einmal.
    Viele Grüße Berlinerin :P
     
  16. #15 Bytemaster, 24.10.2011
    Bytemaster

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    Das ist nicht ganz korrekt! Wenn man beim Abmelden angibt, das es sich um eine vorrübergehende Stillegung handelt, dann wird ein sog. Vollgutachten erst nach 7 Jahren fällig! Lediglich TÜV muss neu gemacht werden!
     
  17. Jupp

    Jupp Elchfan

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    So weit die Theorie.
    Jetzt mag die Kiste auch top in Schuss sein, das wird sie in 2 Jahren aber nicht mehr sein. Irgendwo wird sie mucken und dann heißt es investieren.
    Für mich ist das zu lange für ein Brot und Butter Auto.
    Optimaler wäre da jemand, der das Auto die 2 Jahre nutzen könnte (muss aber jemand sein, dem man vertraut).
    Davon abgesehen: Jetzt meint die Berlinerin in 2 Jahren wieder da zu sein und die A-Klasse immer noch min. genauso zu mögen wie jetzt.
    Aber die Lebenserfahrung zeigt, dass insbesondere in solchen 2 Jahren sehr viel passiert und ob das alles dann auch noch so ist ... naja möglich, aber min. genauso gut mag das auch genau anders herum aussehen ;).

    gruss
     
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  19. Kawa

    Kawa Elchfan

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    Den Baurat nach 7 Jahren gibt es auch nicht mehr. Es ist immer nur noch die ganz normale HU fällig.

    Lt. der neuesten ADAC gibt es ab 2012 auch keine Rückdatierung des HU-Plakette mehr, dann wird aktuell geklebt.
    Bislang war es ja so, dass ein Fahrzeug, welches z.b. im Mai mit HU dran gewesen wäre und im September geprüft wurde, trotzdem mit Monat Mai beklebt wurde.
    Jatzt sagt die Rechtslage, dass der Zeitpunkt der Untersuchung das Vorhandensein der, für die Plakette notwendigen, Prüfaspekte bestimmt. Soll heissen, man kann nur prüfen, dass der Wagen JETZT verkehrssicher ist und nicht vor 4 Monaten oder so.

    Zum Einmotten:
    ich habe einen mittlerweile 23 Jahre alten Passat Variant in einer sehr gut belüfteten Garage eingemottet, von dem wir uns aus emotionalen Gründen nicht trennen wollen, weil wir mit dem Wagen, der seit 1990 in unserem Besitz ist, wahnsinnig viel erlebt haben. Das Fahrzeug ist in 1A Zustand und verbessert sich, dank ebay, laufend. Kostendeckend ist da nichts und es ist Unwirtschaftlichkeit par excellence. Aber das interessiert uns wenig.
    Alleine die 360,-€/Jahr, die wir seit 2006 für die Garage zahlen, übersteigt den Fahrzeugwert mittlerweile. Aber wenn wir den Wagen mal wieder für eine Tour rauskramen und damit herumfahren, zählt das nicht mehr.

    Insofern: jdem das Seine. :P
     
  20. Jupp

    Jupp Elchfan

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    Absolut richtig.
    Das sollte der Hinweis auch nicht sagen.
    Er sollte eben nur sagen, dass das Unterfangen nicht wirtschaftlich ist.
    Auch ist die emotionale Bindung in dem Fall vielleicht etwas zweifelhaft und deshalb sollte das Projekt objektiv durchdacht sein.

    Das alles kann aber nur die TE-Starterin beurteilen. Was wir hier sagen, soll nur als Hilfe zur Entscheidungsfindung verstanden werden und nicht als Bevormundung ;).

    gruss
     
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