W168 Beim W169-Kauf alles richtig gemacht?

Diskutiere Beim W169-Kauf alles richtig gemacht? im A-Klasse W168 (1997-2004) Forum im Bereich A-Klasse Forum; Hi an alle Elchfans, Ich habe mir das W169 Coupe als Gebrauchtwagen gekauft. Bin leider vorher nie eine A-Klasse gefahren und wir brauchten das...

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  1. dancgn

    dancgn Elchfan

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    Hi an alle Elchfans,

    Ich habe mir das W169 Coupe als Gebrauchtwagen gekauft. Bin leider vorher nie eine A-Klasse gefahren und wir brauchten das Fahrzeug relativ dringend.
    Es ist die Classic-Ausführung (mit Audio5 und Metallic-Lack) ohne zusätzliche Ausstattung für 15500 EURO. Er ist ca 5000 km gelaufen und hatte nur einen privaten Vorbesitzer.
    EZ war 12/04 und bei der Probefahrt war eigentlich alles in Ordnung (soweit ich als Laie das beurteilen kann - keine Klappergeräusche o.ä.).
    Das alles lief über einen Mercedes-Händler ab, der als "Vermittler" für den Privatmann das Auto an uns verkauft hat und uns 2 Jahre Gebrauchtwagen-Garantie noch zusätzlich gab.

    Jetzt nach dem Kauf bin ich mir irgendwie unsicher ob ich nicht einen Fehler gemacht habe. Zu teuer gekauft? Zu schnell "Ja" gesagt?

    Der Händler wollte den Namen aus Datenschutzgründen nicht herausgeben meinte aber dass er bei Fahrzeugübergabe eine Kopie des Briefes aushändigen könnte.
    Weiterhin versicherte er dass das Fahrzeug weder als Mietwagen noch als Geschäftswagen genutzt wurde.

    Dennoch bin ich mir etwas unsicher, da er überhaupt nicht mit sich handeln liess.
    Was sind Eure Meinungen? Habe ich mich etwas über den Tisch ziehen lassen?
     
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  3. tigama

    tigama Elchfan

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    hmmm...., also beim neuen elch kann ich nicht wirklich mit reden, aber ich kann dir mal sagen daß ich für meinen mopf elch bj. 10/2002 mod.jahr 2003 als avantgarde ausstattung mit 25.000 km 14.350 euronen bezahlt habe.

    da finde ich das geld für deinen schon ok !

    gut ich habe teilleider, klima, wischautomatik (so heißt das glaub ich) und noch so ein paar gimmicks die man "dringend" braucht *LOL*

    habe jetzt noch nen satz alu´s, scheiben tönen und ein brabus fahrwerk implantiert. das sind nochmal mit tüv 1.000 euronen.

    also bin ich für nen "alten" elch genauso teuer weg gekommen wie du für nen neuen classic.

    paßt doch *daumen*

    grüßle markus

    ps: was hat der als ausstattung ? farbe ? schuhwerk ? felgen ? usw. ?
     
  4. dancgn

    dancgn Elchfan

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    Ausstattung: Classic-Version, silber metallic, Audio5, Gepäckrollo.

    Das wars. Keine Alufelgen, keine Mittelarmlehne, oder sonstiges.

    Meinst Du nicht dass das "zuviel" war?

    Gruss

    P.S Worin unterscheidet sich denn die Neuwagen-Garantie von der Gebrauchtwagen-Garantie?
     
  5. tigama

    tigama Elchfan

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    geh doch mal bei dc auf den neuwagen konfiguratór und stell mal dein autop zusammen und dann schau mal was der neu kostet !

    und dann kannst ja mal bei den diversen dc händlern die gebrauchtwagenseiten rauf und runter suchen was die verlangen !

    dann siehst du schon ob der preis reell ist !

    ich denke schon das der preis ok ist. vielleicht kein schnäppchen aber zumindest reell !

    grüßle markus
     
  6. dancgn

    dancgn Elchfan

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    Konfigurationstechnisch läge der Neupreis bei 18000 Euro zzgl. Überführung. Aber da ja Rabattschlachten nach und nach gefochten werden und es auch ziemlich viele Gebrauchtwagen auf dem Markt gibt war ich mir mit dem Preis nicht sicher. Zumal es ein "grosser" Mercedes-Händler ist der ja eigentlich auch nichts zu verschenken hat.
    Denn merkwürdigerweise bot mir ein Neuwagenverkäufer (vom gleichen Autohaus) einen Gebrauchten W169 (Ez 6/04) für 18000 Euro an. Ok, etwas mehr Ausstattung aber sonst fast ähnlich (Ausstattungsdifferenz ca 1000 €). Nur 1500 km gelaufen.
    Ist doch komisch oder?
     
  7. Jupp

    Jupp Elchfan

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    Also 18.000 € kostet er doch schon ohne irgendwelche Extras. Mit Metallic und Radio bist du schon bei 19.000€.
    Ich denke bei einem Neuwagen wärst du schon sehr gut wenn du 1000€ Rabatt heraushandeln würdest (gut 5%). Also wenn die Ausstattung und der Motor deinen Geschmack bzw. Geldbeutel treffen würde ich meinen du hast kein schlechtes Geschäft gemacht.
    Eine Sache hätte mich allerdings noch stutzig gemacht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es sich bei dem Auto um ein gewandeltes Fahrzeug handelt. Das würde erklären warum der Händler nicht den Vorbesitzer mitteilen wollte, bevor der Kaufvertrag nicht unterschrieben ist. :-/
    Das mit dem "Vermittler" kann ja auch nicht stimmen. Oder kaufst du tatsächlich das Auto von einem Privatmann? Ich vermute mal eher du kaufst es vom Händler.

    gruss
     
  8. dancgn

    dancgn Elchfan

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    Upss, sorry da hatte ich wohl einen kleinen Augenpaul. ;) Ja, Du hast Recht. :)

    Das würde mich ungemein beruhrigen.

    Was bedeutet das? Zuviele Macken daher gegen ein anderes Fahrzeug umgetauscht?

    Aber könnte ich nicht darauf bestehen, dass er ihn mir mitteilt? Der Händler meint es sei Datenschutz, daraufhin meinte ich aber dass ich doch sowieso den Halter ausfindig machen könnte. Spätestens sobald ich den Fahrzeugbrief (nach Bezahlung der letzten Rate) in den Händen halte. Er erwiderte nur, dass er eine Kopie des Briefes bei Übergabe des Fahrzeugs machen könnte.
    Der Wagen wird erst in 2 Wochen ausgehändigt, da er die 14 tägige Widerufsfrist einhalten müsste... Daher habe ich den Wagen trotz Kauf noch nicht.
    Nein, ich kaufe es von einer MB-Niederlassung

    Gruss
     
  9. #8 edelelch, 12.06.2005
    edelelch

    edelelch Elchfan

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    Also dass, was Du da schreibst kommt mir doch irgendwie "spanisch" vor. Wäre es nicht, so wie Du schreibst, eine große MB-Ndl. könnte man fast annehmen Du hast bei einem Hinterhof-Höker gekauft...

    Lass Dir nichts "vom Pferd" erzählen ! Ertsens ist es seltsam, dass Du das Auto erst 14 Tage nach Kaufvertrag bekommen sollst. Welche Widerrufsfrist soll hier abgewartet werden - wenn es sowas überhaupt gibt, dann doch bestimmt Deine ! Auch das mit dem Brief und dem Datenschutz ist Nonsens! Sage doch einfach, Du willst das Fzg. persönlich zulassen. Da muss der Verkäufer Dir den Brief dafür aushändigen, weil Du bei der Zulassungsstelle den Brief vorlegen musst. Setze Dich mit dem Vorbesitzer in Verbindung und frage warum er den Elch verkauft hat. Hört sich bis jetzt alles nach gewandeltem Auto an, dass der Händler vom Hof bekommen will. Zuguterletzt, seit wann verkauft MB in Kommission Gebrauchtwagen ?
     
  10. dancgn

    dancgn Elchfan

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    Also das Fahrzeug will der Verkäufer mir erst aushändigen wenn die 14tägige Widerufsfrist abgelaufen ist. (Vorgeschichte: Wir finanzieren den Wagen teils mit Baranzahlung (über die Hälfte) teils mit Restfinanzierung.

    Er meinte, dass es bei Finanzierungen so üblich sei da innerhalb der ersten 14 Tage widerufen werden könnte und wenn wir das Fahrzeug "vorher" mitnehmen würden und wir dann davon Gebrauch machen würden hätte er den Schaden. Zurückgetretene Käufer und ein "benutztes" Fahrzeug.

    Den Brief wollte er mir nicht zeigen aus Datenschutzgründen - erst als Kopie bei Übergabe des Fahrzeugs.

    Jetzt bin ich aber - ehrlich gesagt - super verunsichert.

    Wurde ich auf den Arm genommen? Meint ihr das ist ein gewandeltes Fahrzeug? Was für Gründe könnte es sonst sein?

    P.S Als wir mit dem Wagen zu einer Probefahrt losfuhren, zeigte er nach 50 m schon die Warnanzeige (Batteriegenerator defekt - Werkstatt aufsuchen). Wir fuhren prompt zurück - der Fehler tauchte nicht mehr auf und die Meinung der Techniker: "Wegen der Standzeit - viele Kunden haben damit rumgespielt daher kann das mal passieren)
     
  11. Jupp

    Jupp Elchfan

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    Also aus meiner Sicht ist da so einiges faul.
    Das ist für eine große NL totaler Unsinn. Sicherlich kannst du in 14 tagen ein paar Kilometer fahren, aber das Risiko geht normalerweise jeder Händler ein. Aus meiner Sicht will der Händler das nicht, weil du in der Zeit etwas entdecken könntest was nicht grade schön ist.
    Datenschutzgründe sind vollkommer Unsinn. Die NL ist Eigentümer des Fahrzeugs und darf damit auch jedem potentiellem Käufer den Brief zeigen. Ich würde dort nochmal auftauchen und nach einem Beweis verlangen, dass die auch wirklich Eigentümer des Fahrzeugs sind. Das ist schließlich einer der wichtigsten Punkte um das Fahrzeug überhaupt erwerben zu können. Diesen Beweis können sie eigendlich nur erbringen indem sie dir den Brief zeigen. Falls sie das dann doch tun, den Vorbesitzer merken und Kontakt aufnehmen.
    Eine Batterie kann bei langer Standzeit defekte zeigen, ein Generator nicht. Wahrscheinlich ist es noch nicht einmal der Generator, sondern irgendein Fehler den die nicht finden.

    gruss
     
  12. dancgn

    dancgn Elchfan

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    Hi Jupp,
    Danke für die kompetente Antwort.
    Mittlerweile werde ich richtig sauer auf den Verkäufer der mir hier anscheinend ein Märchen erzählt hat.

    Also kann man selbst bei Finanzierungsangeboten das Fahrzeug eigentlich direkt mitnehmen? (Nachdem die Bankzusage kam und der Finanzierungs- und Kaufvertrag unterschrieben wurde. Wir finanzieren zum ersten Mal, sonst immer direkt bar bezahlt, daher wissen wir nicht Bescheid)

    Es gibt also kein "Gesetz" wo er uns bis zur Fahrzeugübergabe den Vorbesitzer aus datenschutzrechtlichen Gründen vorenthalten kann?

    Batteriegenerator stand jedenfalls im Multifunktionsdisplay vom Fahrzeug...

    Wenn ich nun zurücktreten möchte muss ich irgendwas beachten? Kommen kosten auf mich zu? (Wagen wurde noch nicht zugelassen, aber Kauf-und Finanzierungsvertrag unterschrieben).
    Darf ich überhaupt nocht zurücktreten oder muss ich den Wagen jetzt nehmen?
    Kann man hier von Täuschung sprechen?

    @Jupp
    Gilt dies sowohl für Neuwagen- als auch Gebrauchtwagenkäufe?
     
  13. #12 Der Pate 1, 12.06.2005
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    Hallo zusammen,

    @ edelelch

    Die MB-Großvertretung bei der wir unsere Autos kaufen und warten lassen, verkauft auch Fahrzeuge im Auftrag von Kunden....

    Ist besonders dann interessant wenn man für das Fahrzeug mehr will als der Händler zahlt, aber dennoch keine Lust hat, dass dauernd Kaufinteressenten bei einem anrufen. Kaufbedingungen stellt in dem Fall der private Verkäufer, die Rahmenbedingungen (Finanzierung) setzt der Händler um.

    EDIT
    Wenn es tatsächlich so wäre, dass der Händler das Fahrzeug für privat verkauft, dann kann der "private" Verkäufer eine Fahrzeugübergabe nach der 14-Tage Frist festsetzen.
     
  14. dancgn

    dancgn Elchfan

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    Das der private Käufer das so festgesetzt hat hatte er nicht gesagt. Der Verkäufer meinte dass das Autohaus einfach schon schlechte Erfahrungen gemacht hat und daher so die KÄufe abwickelt.

    Hat das irgendeine Konsequenz für mich bezüglich Rücktritt wenn nicht die NL sondern ein Privatmann der "Verkäufer" ist?

    Im Kaufvertrag steht dennoch die NL aus "Verkäufer" und nicht irgendein Privatmensch.
     
  15. #14 Der Pate 1, 12.06.2005
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    Der Pate 1 Elchfan

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    Es ist egal ob dies der verkäufer (privat) oder Verkäufer (Autohaus) festgesetzt hat, der Dumme dabei ist der Verantwortliche im Autohaus:

    Also ein Käufer kauft den Wagen, und bekommt ihn 2 oder 3 Tage später übergeben. Nach Tagen kommt er auf die Idee den Finanzierungsvertrag zu kündigen. Nun steht in den Sternen ob er den Wagen bar bezahlen kann oder nicht.

    Für das Autohaus stellt sich nun ein Problem:

    Der Wagen hat sowohl einen Halter mehr als auch ein paar km mehr auf dem Tacho -> Wertverlust

    dieser Wertverlust muss es dem Verkäufer (privat) ersetzen...

    Zudem muss das AUtohaus erstmal für die Restsumme (Finanzierungsbetrag) geradestehen, denn der Verkäufer (privat) will ja den vollen Kaufpreis erhalten.

    Um dies zu umgehen wird der Wagen erst nach den 14 Tagen übergeben und ggf. sogar erst dann zugelassen. Ob dies nun vom Verkäufer (privat) kommt oder vom Autohaus ist letztlich egal.

    EDIT:
    Angenommen das Auto wird tatsächlich im Kundenauftrag verkauft...

    Wenn im Kaufvertrag das Autohaus steht wird wohl noch ein Unterkaufvertrag zwischen Autohaus und Verkäufer für den Verkaufsfalle existieren. Für den Finanzierungsvertrag ist das aber vollkommen egal.
     
  16. dancgn

    dancgn Elchfan

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    Was bedeutet es denn als Konsequenz für uns?


    Würde der Rücktritt - trotz unterschriebenen Kaufvertrags - denn so einfach gehen?
    Welche Kosten kommen auf mich zu wenn ich jetzt doch vom Verkauf zurücktreten möchte? (Wagen wurde noch nicht zugelassen)

    Ist es üblich das 14tägige Widerufsrecht verstreichen zu lassen bevor man das Auto bekommt? (Bei Finanzierungen von Gebrauchtwagen)

    Ich habe zwar gefragt ob es ein Miet- oder Geschäftswagen vorher gewesen ist, aber es es ein gewandeltes Auto ist habe ich vergessen. Hätte der Verkäufer mir das sagen müssen (wenn es eins wäre)?

    Danke und Gruss
     
  17. hofi

    hofi Elchfan

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  18. Jupp

    Jupp Elchfan

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    Also mir ist es auch neu, dass man an einer solchen Stelle überhaupt ein Wiederrufsrecht hat. Ich bin aber auch kein Jurist. Im Zweifelsfall ab zum Anwalt.
    Dass dieses Fahrzeug im Auftrag eines Kunden verkauft wird kann nicht der Fall sein, da ja die NL Vertragspartner und Eigentümer des Fahrzeugs ist. Wäre der Privatmensch noch Eigentümer so müsste sein Namen zwingend genannt werden, denn man muss ja wissen von wem man ein Auto kauft.
    Nein.
    An deiner Stelle würde ich mich schnellstens über deine Rechte (ist ein Rücktritt möglich?) informieren. Wenn es möglich ist, dann ab zum Händler und ihm sagen entweder gibts einen Blick in den Brief oder du trittst zurück. Er wird fragen warum du den Brief unbedingt sehen willst. Darauf einfach antworten, dass du sicher gehen willst, dass auch ein Brief zu diesem Fahrzeug existiert.

    gruss
     
  19. tox

    tox Elchfan

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    Hallo,

    was steht denn genau in deinem Vertrag? Darauf kommt es nämlich in diesem Fall an. Ist dort ein Vorschaden o.ä. vermerkt? Steht dort als Verkäufer der Name der NL? Das macht nämlich juristisch sehr wohl einen Unterschied aus. Wurden die Verkaufskonditionen dort festgehalten?

    In einem Punkt kann ich dich aber definitiv beruhigen. Obwohl ich nicht weiss, wie es sich mit dieser 14-Tage Frist bei Teilfinanzierungskäufen verhält, wird dein mögliches Rücktrittsrecht dadurch keineswegs beeinträchtigt. Solche Vorkehrungen seitens des Händlers sind unzulässig.

    Theoretisch hast du jedoch nur ein Recht auf Rücktritt bzw. Kaufpreisminderung (diese beiden sind rechtlich gleichgestellt), wenn das Fahrzeug Mängel aufweist oder nicht die vereinbarte Beschaffenheit hat.
    Ein zu hoher Kaufpreis (es sei denn, es handelt sich um Wucher, in deinem Fall negativ) berechtigt nicht zum Rücktritt.

    Ich kann mir nicht vorstelllen, dass der Händler dir durch diese Datenschutzgeschichte irgendetwas vorzuenthalten versucht. Wahrscheinlich ist das ganz einfach seine persönliche Geschäftspraxis.

    Schau doch mal in deinen Kaufvertrag und poste dann hier, was dort drin steht. Dann kann ich dir mehr dazu sagen. Ich bin gerade dabei, mich mit solchen Fällen zu beschäftigen (Jura-Prüfung im Sommer), ist für mich also höchst interessant.

    Gruß
    Thomas
     
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  21. dancgn

    dancgn Elchfan

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    WOW, erstmal vielen Dank für die rege Anteilnahme! *daumen*
    Habe den Vertrag mal rausgekramt:
    Haben 2 Verträge (Darlehensvertrag und Kaufvertrag(Gebrauchtwagen))

    Also: (Zitate aus dem Vertrag)
    ...bestellt zu den nachfolgenden Bedingungen sowie den beigefügten Gebrauchtfahrzeug-Verkaufsbedingungen (Eigengeschäft) bei der DC-AG NL (Verkäufer) folgendes gebrauchte KFZ mit Gebrauchtfahrzeug-Garantie gemäss beigefügten Garantiebedingungen.
    Bestellung Gebrauchtfahrzeug (Eigengeschäft)
    GF-Laufzeit 24 Monate

    -DANN FAHRZEUGDATEN-

    Fahrzeug wurde lt. Vorbesitzer nicht als Miet-/Taxi-/Fahrschulwagen benutzt
    Zahl, Art und Umfang von Unfallschäden lt. Vorbesitzer: keine
    Zahl, Art und Umfang von sonstiges Schäden, technischen Mängel und Nachlackierungen lt. Vorbesitzer: keine

    -PREIS-

    An diese Bestellung ist er Käufer 10 Tage gebunden. Der Kaufvertrag ist abgeschlossen, wenn der Verkäufer die Annahme der Bestellung des Gegenstandes innerhalb der jeweils genannten Frist schriftl. bestätigt hat oder die Lieferung ausgeführt ist. Mündliche Nebenreden bestehen nicht.

    -Unterschrift-

    Bedeutet das, dass die 14 Tage Wartezeit definitiv unzulässig sind. (und auf evtl. "komische" Geschäftspraxis hindeutet?

    Wie sieht denn die Praxis aus?
    Dass das Auto schon bei der Probefahrt eine Warnleuchte (Batteriegenerator defekt zeigte) gibt uns halt ein ungutes Gefühl...

    So hat er es versucht mir zu erklären... Aber ob das stimmt. Wenn er nichts zu verheimlichen hat und wir ja den Vertrag schon unterschrieben haben warum zeigt er uns dies trotzdem nicht kurz?

    EDIT:
    Ich habe den Wagen zu Beginn in einer Online-Suchmaschiene gefunden und daraufhin den Händler kontaktiert. Wenn er sich total der Rücknahme verweigert, gilt hier dann nicht (notfalls) das Fernabsatzgesetz? Schliesslich kann man sich das Auto ja nicht zuschicken lassen...
     
  22. tox

    tox Elchfan

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    Es wundert mich, dass dort nichts von wegen "Fahrzeug bleibt bis zur Entrichtung des vollen Kaufpreises Eigentum der ..." steht.

    Was mich stutzig macht, ist folgendes:

    "An diese Bestellung ist der Käufer 10 Tage gebunden" - gepaart mit der Tatsache, dass du das Auto erst nach 14 Tagen bekommst.
    Mein erster Gedanke war, dass du evtl. vorhandene Mängel erst dann bemerkst, wenn die 10-Tage Frist für den Widerruf verstrichen ist.
    Hast du das Auto schon (Annahme bestätigt, 10-Tage Frist vorbei)?
    Die Zulässigkeit dieser 14-Tage-Frist beruht sicher auf gegenseitigem Einvernehmen. Was aber definitv nicht erlaubt ist, ist, dass diese Frist zur Verschleierung eines Mangels dient.

    "Wie sieht denn die Praxis aus?
    Dass das Auto schon bei der Probefahrt eine Warnleuchte (Batteriegenerator defekt zeigte) gibt uns halt ein ungutes Gefühl..."

    Wenn dieser Mangel bestehen bleibt, kannst du Nachbesserung - sprich Reparatur - verlangen. Falls die Reparatur wiederholt keinen Erfolg bringt, kannst du das Fahrzeug zurückgeben. Bei Rückgabe kriegst du jedoch nicht den vollen Kaufpreis zurück, da der Wertverlust, die Auslagen und sonstigen Kosten des Verkäufers von dir zu ersetzen sind. Das dürfte in deinem Fall aber keine allzu hohe Summe sein.

    Hat der Mann dir wirklich etwas verschwiegen und du bemerkst das, kannst du vom Vertrag zurücktreten ohne schadensersatzpflichtig zu sein.

    Das Fernabsatzgesetz ist hier nicht einschlägig. es sei denn, du hast den Kaufvertrag per Post bekommen ohne den Wagen vorher besichtigt zu haben.
     
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