W169 CDI - Verbrauch während der ersten 1000 km

Dieses Thema im Forum "W169 Allgemein" wurde erstellt von Heiko75, 14.08.2007.

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  1. #1 Heiko75, 14.08.2007
    Heiko75

    Heiko75 Elchfan

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    Hi,

    ich bin den Elch (A160CDI Autotronic) nun gut 600km gefahren, schön sanft nach Einfahrvorschrift ohne Kickdown und nicht über 3000 Touren. Der Verbrauch ist definitiv zu hoch: Im zahm gefahrenen Mischverkehr (60% BAB bis 110 km/h, 40% Stadt ohne Ampelsprints) komme ich auf 6,3 Liter, selbst im sparsamsten Modus (Bundesstraße mit 70 bis 80 km/h rollen lassen) sind es 5,8 Liter. Da ich bisher noch bei jedem Auto unter die Werksangaben gekommen bin, wundert mich der realativ hohe Verbrauch doch etwas.

    Hier und da liest man etwas darüber, dass bei CDIs der Verbrauch während der ersten 1000 bis 5000 km recht hoch ist, aber danach sinken wird. Falls dem so ist, hat jemand eine plausible Erklärung dafür? Ist das Steuergerät so programmiert? Warum?

    Gruß, Heiko
     
  2. AdMan

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  3. MvM

    MvM Elchfan

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    Ist bei mir genau so, erst vorsichtig einfachen, der Verbrauch sinkt mit der Zeit.
    Nach 1000KM vollgas (Freipusten) und nicht auf den Verbrauch achten. :-X

    Drehzahl nur bis zur hälfte vor dem roten Bereich. Bei mir ist es 2250 Umdrehungen.

    Wichtig ist auch nach dem Öl zu gucken, da gännen sich neue Diesel nämlich was.
     
  4. #3 Forthright, 14.08.2007
    Forthright

    Forthright Guest

    Richtig eingefahren ist der erst mit ca. 20tkm. Meinen hab ich mit 12tkm übernommen und da hat er sich auch immer etwas mehr genehmigt als mir lieb war. Seit er über der km-Marke drüber ist, liegt er immer um die 7 ltr, obwohl ich keiner bin, der Windschatten hinterm 40-Tonner fährt ;) *keks* Hatte den Tip von einem Arbeitskollegen bekommen, der seinen Elch mittlerweile mit +- 5,5l fährt, zugegeben sehr gemütlich :-X

    Einfach nach der Ersteinfahrung immer etwas mehr vom Elch abfordern und langsam steigern, damit sich alles an die Belastung gewöhnen kann.
    Und wie MvM schon richtig anmerkte, den Ölverbrauch kontrollieren und zwar am Stab
     
  5. Jupp

    Jupp Elchfan

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    Erhöhte innere Reibung im Motor.
    Die Teile müssen sich erst aufeinander einschleifen. (die innere Reibung des Motors macht ca. 50% der Verluste aus).

    gruss
     
  6. #5 suprasius, 16.08.2007
    suprasius

    suprasius Elchfan

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    Ich habe meinen Elch mit 14000 km übernommen und war auf einen Verbrauch (vornehmlich Autobahn mit ca. 120 KM/h Durchschnitt, Langstrecke) auf 5 Liter eingestellt. Egal wie gemütlich ich auch fuhr, unter 5,8 Liter bin ich nicht gekommen.

    Ich war nicht erfreut und dachte, na ja dann braucht er eben fast soviel wie mein alter W124 200er Diesel, toller Fortschritt .... das hat sich Gott sei Dank total verändert.

    Mein Elch hat jetzt 38000 Km drauf und braucht im Schnitt 4,5 Liter. Vornehmlich Autobahn 100-120 KM/h. Wenn ich 100 fahre und auch mal langsamer, bei Strecken ab 100 km schaffe ich auch 4,1 Liter.

    Das finde ich prima und für dieses Auto mit dem gebotenen Komfort und Ausstattung auch ziemlich niedrig.

    Wenn ich die Klimaanlage einschalte erhöht sich der Verbrauch lediglich um ca. 0,1 Liter. Wenn es stark regnet erhöht sich der Verbrauch um ca. 0,5 Liter. Alles laut Bordcomputer ...

    Ich habe einen A180CDI ohne DPF.
     
  7. Wendre

    Wendre Elchfan

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    mein a 170 cdi brauch laut berechnungen momentan 3,89 liter, sieht so aus wie wenn die tankgeber am arsch sind
     
  8. #7 Jessica, 16.08.2007
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    Hä? Was ist das denn für eine Aussage?
     
  9. Jupp

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    Schlechtes unverständliches Deutsch, gepaart mit unsinnigen Aussagen ;).

    gruss
     
  10. #9 suprasius, 16.08.2007
    suprasius

    suprasius Elchfan

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    Ja .... 3.89 Liter, das ist sehr wenig. Das habe ich selbst bei gemäßigster Fahrweise, ohne unötiges Bremsen, niedertourig usw. noch niemals geschafft.

    Man sollte sich nicht auf die Anzeige im Kombiinstrument verlassen. Bei mir zeigt es immer so ca. 0,2 Liter zu wenig an. Nachrechnen ist da genauer ...
     
  11. #10 casy1975, 16.08.2007
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    Was heißt die innere Reibung macht 50% der Verluste? Soll das heißen, dass ich von einem Liter Kraftstoff die Hälfte benötige, um die Reibung des Motors zu überwinden. Das wäre falsch und unser Motor wäre doch sehr laut und die Kolbenringe ein Verschleißteil für jede Durchsicht.
    Ich denke, die Reibung macht in der Einfahrphase aller höchstens 10% aus, später eher 6-8%. Dann ist da noch eine Menge Verbrennungwärme und die 0,3-0,35 Liter die uns gemessen an einem Liter Kraftstoff tatsächlich vorwärts bringen.

    Casy
     
  12. Jupp

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    Du kannst grob sagen, dass 1/3 der Energie in den Vortrieb geht (kein Verlust ;)).
    1/3 geht in die innermotorische Reibung (bleibt in erster Linie als Wärme in Öl und Kühlwasser) und 1/3 geht als Wärme direkt zum Auspuff raus.
    Das alles wie gesagt über den dicken Daumen.

    gruss
     
  13. #12 casy1975, 16.08.2007
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    Hey Jupp,

    ich weiß, es ist alles grob; aber das einzige, was stimmt sind Deine 1/3 für den Vortrieb. Ist ja auch egal. Aber Reibung ist, wie ich geschrieben habe... und ca. 60% gehen zu fast gleichen Anteilen über die Abgase durch den Auspuff bzw. die Kühlung verloren.

    Egal...

    Grüße
    Casy
     
  14. Jupp

    Jupp Elchfan

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    Nagut das habe ich ja auch gesagt.
    Über die Abgase brauchen wir auch nicht mehr streiten.
    Kannst du mit dem Begriff downsizing etwas anfangen? Was meinst du warum ein 1,4 Liter Aggregat mit 170PS (VW) wesntlich weniger Sprit verbraucht als ein 3,5Liter V6 Aggregat mit ähnlicher Leistung? Wären es nur 6-8% Reibung hätte man nicht annähernd die Chance auch nur einen signifikanten Verbrauchsvorteil mit kleineren Motoren zu erziehlen ;).

    gruss
     
  15. #14 casy1975, 16.08.2007
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    Du gibst aber auch alles *thumbup*. Diese 60% entstehen aber eben nicht durch Reibung sondern hauptsächlich durch Verbrennungswärme.

    Zum Downsizing: Relativ gesehen wird etwa der gleiche Anteil an Kraftstoff zur Reibungsüberwindung benötigt. Absolut gesehen, ist es bei hubraumstärkeren Motoren natürlich mehr.
    Beim Downsizing (großes Thema) geht es u.a. um den optimalen thermischen Wirkunsgrad ;). So werden höhere Drehmomente durch Aufladung bei bestimmten (niedrigeren) Drehzahlen erreicht - optimalere Verbrennung, da mehr Sauerstoff ... uvm. Wie gesagt großes Thema...

    Grüße
    Casy
     
  16. Jupp

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    Sorry, aber um optimalere Verbrennung geht es da nicht!
    Es geht einfach nur um weniger Fläche an der weniger Reibung entsteht.
    Ein größerer Moter (vom Volumen her gesehen) hat die "selbe" Verbrennung, das selbe Drehmoment ... nur die innermotorische Reibung ist um einiges höher. Das macht beim Wirkungsgrad den Unterschied.

    gruss
     
  17. AdMan

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  18. #16 casy1975, 17.08.2007
    casy1975

    casy1975 Elchfan

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    Hey Jupp,

    das ist ja echt anstrengend.

    Also ich denke, der Unterschied zwischen absolut und relativ ist uns beiden unmißverständlich klar. Meinem Zitat folgend heißt das also, dass ein hubraumstärkerer Motor mehr Reibung verursacht und mehr Kraftstoff zur Reibungsüberwindung benötigt. Dass ein hubraumkleinerer Motor i.d.R. weniger Kraftstoff verbraucht, ist, denke ich, nicht überraschend.

    Um bei einem kleineren Motor das gleiche Drehmoment wie ein hubraumstärkere Motor zu erzielen, bedient man sich der Aufladung. Durch die Aufladung entstehen nun noch weitere Vorteile:

    Stichwort Downspeeding...

    Jetzt müsste ich noch was zum Getriebe und und und ... schreiben.

    Das es beim Downsizing ausdrücklich um eine optimalere Verbrennung geht, habe ich nicht geschrieben, sondern es ist ein erfreulicher (Neben-)Effekt der Turboaufladung.

    Jetzt aber bitte nicht, wieder etwas neues "auftischen". Urspünglich waren wir beim Faktor Reibung, der - da ändert sich nichts - ca. 6-8% Verluste (das ist eine relative Zahl) ausmacht, egal ob mit Downsizing oder "ohne" bei gleichem Drehmoment.

    Viele Grüße
    Casy

    Ps.: Freundschaftskeks *keks* ;)
     
  19. Jupp

    Jupp Elchfan

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    Also wie du zu einer optimaleren Verbrennung kommst weiss ich immer noch nicht. Ein aufgeladener Motor verbrennt auch in keinem anderen Sauerstoff-Kraftstoff-Verhältnis als ein Sauger. Er kann bzw. muss natürlich mit jedem Hub mehr Kraftstoff einspritzen, als ein gleich großer Sauger, weil er mehr Sauerstoff zur Verfügung hat.
    Wenn man den Sauger vom Hubraum so weit vergrößert, dass man auf das selbe Drehmoment kommt hat dieser jedoch auch ähnlich viel Sauerstoff zur Verfügung bzw. spritzt ähnlich viel Kraftstoff ein. Ähnlich deshalb weil er entsprechend mehr braucht um die erhöhte Reibung zu kompensieren.

    Ein kleinerer Turbomotor hat im Prinzip sogar einen ungünstigeren Verbrennungsprozess, da man die Auslassventile früher öffnet als beim Sauger um genügend Energie für den Turbo zur Verfügung zu haben.
    Jedoch ist dieser ungünstige Effekt deutlich kleiner als der positive Effekt der verminderten Reibung durch kleineren Hubraum.
    Das sieht man auch daran, dass bei baugleichen Motoren, bis auf dass einer mit Turbo und einer als Sauger ausgeführt ist, der Turbomotor bei gleichem Streckenprofil mehr verbraucht (siehe A200/A200 Turbo ... die geben im Testzyklus genau die selbe Leistung an die Vorderräder bzw. füllen ihre Zylinder mit genauso viel Luft und spritzen dementsprechend genauso viel Kraftstoff ein und trotzdem verbraucht der Turbomotor mehr)

    gruss
     
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