Elch (ein wenig) eingedellt

Diskutiere Elch (ein wenig) eingedellt im W168 Allgemein Forum im Bereich A-Klasse W168 Forum; ... Ich habe 2 Stunden den Chef vom StVA weichgekocht - dann gings. ... Nach 1,5 Stunden gings dann....Und Du bist Dir sicher, daß Dich nicht...

  1. #101 tabarca, 02.09.2019
    Zuletzt bearbeitet: 02.09.2019
    tabarca

    tabarca Elchfan

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    Und Du bist Dir sicher, daß Dich nicht einfach der Chef vom Amt _Dich" 2 bzw. 1,5 Stunden lang "weichgekocht" hat?

    Jungs, Ihr wisst gar nicht, wie gut Ihr es in Deutschland habt. Klar kosten bestimmte Formalitäten Mühe und oftmals Überzeugungs- bzw. Überredungskunst. Doch wenn man korrekt argumentiert und (eventuell nach einiger Zeit erst) an den richtigen Mann / die richtige Frau gerät, dann klappt normalerweise alles, was irgendwie legal ist.

    Hier in Spanien (was nur auf dem Papier "Europa" ist, nicht aber bei der Bürokratie) werden einem häufig selbst bei den einfachsten Formalitäten solche Steine in den Weg gelegt, daß man die auch mit einem Bagger nicht aus dem Weg bekommt. Und per "logischem Argumentieren" beim Vorgesetzten auf dem Amt noch viel weniger, da ja schon der einfache Amtsbüttel vom Status her etliche Hausnummern über dem normalen Bürger steht; den "muy ilustren" (bedeutet so viel wie "sehr ehrernwerter" und ist tatsächlich Teil der offiziellen Bezeichnung von allem was höher steht als der Gemeindestrassenkehrerazubi) bekommt man als Normalsterblicher praktisch nicht zu sprechen, der hat seine (von der öffentlichen Kasse bezahlten) Stadtpolizisten und Wachmänner, die ihn von allem Unbill und natürlich von nachfragenden Bürgern abschirmen. Obschon es Ausnahmen gibt; wenn z.B. die Steuerfahndung vermutet, daß man ein irgendwie dicker Fisch sein könnte, hat man plötzlich Zugang zu Etagen, die auf dem Tableau im Aufzug gar nicht genannt werden und wo die Auslegeware so hochflorig ist, daß man darin praktisch bis zum Köchel versinkt. Woher ich das weiß? Fragt nicht! :-P

    Letztes Beispiel: Ich habe vor 6 Monaten meinen Anhänger verkauft, deutscher Hersteller, 3.5to zGG, seit 2011 hier in Spanien auf mich zugelassen. Der Käufer hat an seinem RangeRover eine AHK mit max. 3to Anhängelast. Vor 3 Monaten meldete er sich, er wurde angehalten und musste 100Euro Strafe bezahlen, da der Hänger ja 3,5to zGG hat, sein Wagen nur 3to ziehen darf. Die Tatsache, daß der Hänger komplett leer war und somit nur 680kg wog, war dabei unerheblich.

    Also wollte er den Hänger auf 3to ablasten lassen, hat beim zuständigen Überraschungsamt angefragt, die möchten dafür eine Bescheinigung vom Hersteller (nämlich, daß ein auf 3,5to zugelassener Hänger auch auf nur 3to zugelassen werden kann). Ich habe geholfen, mich mit dem deutschen Hersteller in Verbindung gesetzt, dieser hat eine entsprechende Bescheinigung auf deutsch und spanisch (selbstverständlich mit der VIN des Hängers) gemailt. Der Käufer wieder zum "TÜV", die sagten, sie brauchen das Original, das originale PDF ausgedruckt reicht nicht. Original angefordert; am übernächsten Tag meldete sich der Käufer wieder bei mir, denn er hatte einen eingeschriebenen Brief vom "TÜV" erhalten, daß er sich dort melden solle. Also fuhr er hin, man eröffnete ihm, daß das Herstellerdokument "so" auch im Original nicht gelten würde, es müsse ganz genau der im königlichen Dekret vorgeschriebene Wortlaut eingehalten werden, sonst ist das Papier wertlos. Und daß man ihm im übrigen eine Frist von einer Woche für die Vorlage des Dokuments (im richtigen Wortlaut) gesetzt hat; bringt er es bis dahin nicht bei, wird sein Anhänger von Amts wegen stillgelegt. Denn er hat ja nach einer Ablastung gefragt, also einen Prozess in Gang gesetzt, der nicht mehr zu stoppen ist.

    Letzten Endes hat er dann für ein Schweinegeld ein Ingenieurbüro beauftragt, welches ein Einzelgutachten für den Anhänger erstellt hat, mit Messungen und drum und dran. Ob es damit dann geklappt hat entzieht sich meiner Kenntnis, vielleicht hat den guten Mann auch zwischenzeitlich ein Herzkasper ereilt, wundern tät´s mich nicht.

    Und dann schreibt einer aus Deutschland, daß er 2,5 Stunden hat mit dem Chef reden müssen, um irgendwas zugelassen zu bekommen :-) (Ist jetzt nicht persönlich gemeint, KDOW, ich will lediglich darauf hinaus, daß man in D auf einem Amt irgendwann tatsächlich was erreichen kann; hier verbringst Du Tage und Wochen mit solchen Geschichten ohne vernünftiges Ergebnis.)

    Ist auch keine Klage, ich wohne schliesslich freiwillig hier und könnte jederzeit woanders hinziehen. Wo es aber auch nicht besser sein würe, sondern einfach nur "anders" :-)
     
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  3. #102 Rudi_56..., 04.09.2019
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    So, Blech ist seit gestern draussen, größer als von Dir gewünscht, so aber kannst du dir es nach belieben zurecht schneiden (kostet das gleiche - bei mir und auch bei DHL)!!
    Jetzt stellt sich mir nur die Frage,
    "Wann möchtest Du die Versendung der Teile abwickeln??"
    Zur Zeit steht mir das Paket nur im Weg, da es ja aus der Halle raus zum DHL-Paketshop soll,
    ich von Natur aus, nicht faul, aber bequem bin und es deshalb nicht nach hinten tragen möchte,
    um es anschließend wieder nach vorne zu tragen.
    "ABM" für andere - ich habe leider, Gott sei dank genug zutun!!
     
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  4. #103 Rudi_56..., 12.09.2019
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    Genau so einer wurde gestern auf der BAB 61 (Landkreis Alzey-Worms, RLP) aus dem Verkehr gezogen!!!

    Auto zum Anhänger umfunktioniert
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117706/4372057
     
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    Moin,

    höchstwahrscheinlich war die Polizeiaktion illegal.

    Die STVZO samt der klaren Regelung des §33 gilt nur für inländische KFZ.
    Die Deichsel weist eine Auflaufeinrichtung auf, und auf der englischen Seite sieht es auch so aus als würde die Bremsanlage des geschleppten Autos angesteuert. Damit fällt die Begründung "Bremsüberlastung" weg.
    Grundsätzlich gelten die Zulassungsvorschriften des Herkunftslandes:
    http://www.svr.nomos.de/?id=1496
    Die STVO zieht zwar auch für Ausländer, aber das Gespann war ja nicht grundsätzlich betriebsunsicher (§23 STVO),
    vorausgesetzt die Auflaufbremse war angeschlossen und funktionsfähig.
    Weil ja nun Polizisten keine Ingenieure sind, haben sie leider die in GB übliche Bremsansteuerung vom Zugfahrzeug
    auf das Schleppfahrzeug unterschlagen.

    Wenn sich der Brite einen vernünftigen Rechtsanwalt nimmt, wird das zuständige Amt ziemlich alt aussehen.

    Es war ja einwandfrei eine Auflaufbremse - mit Handbremshebel und eingehängtem Abreißseil.

    ...
     
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  6. #105 Rudi_56..., 13.09.2019
    Zuletzt bearbeitet: 13.09.2019
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    ... das war es aber auch schon!!!

    ... wo??

    ??
    Welche Bremsansteuerung??
    ... die (einzige, sichtbare) Leitung zum Schleppfahrzeug, welche wohl die "externe (Balken) Beleuchtung am Heck ansteuert!!??

    - Auflaufbremse an der Deichsel ohne weitere Funktion!
    - Handbremshebel ohne Funktion und wenn doch, dann max. auf das Stützrad!!
    - Abreißseil, das ist aber auch das einzige, was seinen SINN & Zweck erfüllt!!
     
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    Moin,

    je nach Geldbeutel kann man in GB / USA / NL eine Bremsvorichtung kaufen,
    die mechanisch, elektrisch, hydraulisch, oder elektronisch wirkt.

    Einfach mal die GB Internetseiten über A-Frames lesen.

    Treffenderweise hat die Polizei ja auch noch darauf hingewiesen,
    daß die Fuhre in Holland und GB so fahren darf.

    Ist Deutschland aus der EU ausgetreten ?

    ...
     
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    Hallo,

    nun mal ein Blick in den Fußraum.

    So funktioniert eine "Bremse" im Schleppwagen.


    ...

    .
    A-Frame_Bremse.png
     
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  9. #108 Heisenberg, 13.09.2019
    Zuletzt bearbeitet: 13.09.2019
    Heisenberg

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    Ja, das mit der EU ....... ist so eine Sache was die Regelung der einheitlichen Regeln angeht! Das haben sie sich von ihrem Großen Vorbild den USA Abgeschaut, da macht auch jeder Bundesstaat (EU Land) was es will! Aber zum Glück ist Deutschland nicht Tonangebend innerhalb der EU, sonnst hätten wir bald noch mehr **exit's.

    Wenn man sich das Bild aus dem Bericht stark vergrößert, sieht man wie das seil der Bremse unter den Rechten Träger läuft und im Auto Verschwindet:
    Bildschirmfoto vom 2019-09-13 04-34-51.png
    Nach ein Wenig Recherche im Netz habe ich dann zahlreiche Herstellerseitige Lösungen wie diese:
    mg-brake-system-pedal.jpg oder sys_01.jpg
    Gefunden. Auch die von @KDOW gezeigte Elektrische Lösung für Autos die nur gelegentlich geschleppt werden ist zu hauf zu finden.

    Da ist diese hier recht Interessant: http://www.caratow.com/index.php

    Lustigerweise ist ein Fahrzeug in GB mit solch einer Vorrichtung auch ein Anhänger wenn es Ordnungsgemäß eingetragen ist, welcher dann in anderen EU staaten auch als Anhänger anzusehen ist, und darf vorübergehend durch ein Land wie zb. Deutschland gezogen werden.

    Hier die Offizielle Seite dazu:
    https://www.gov.uk/government/publications/a-frames-and-dollies/a-frames-and-dollies

    Es wird aber auch darauf hingewiesen das andere Länder diese Regelung nicht Akzeptieren.

    In GB ist sie Laut der "Seite" sogar ab 750kg Vorschrift.

    Sehe ich auch so! Und da es in den Medien Breitgetreten wird, hätte er ganz gute Chancen vor der EU Schiedsstelle SOLVIT
    https://ec.europa.eu/solvit/index_de.htm
     
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    Hallo,


    nun noch eine Bestätigung der Obrigkeit meiner Rechtsauffassung:

    http://www.polizei-repetitorium.de/VSA/VSA_Theorie/

    die Lehrgangsunterlagen der Polizei sind ja ziemlich ausführlich.

    Alles mögliche wird beleuchtet.

    Wichtig für den Briten ist aber nur der folgende Satz:

    Zit.:"
    Sollte der (Ausländische)Fahrzeugführer/-halter eine (Ausländische)Bescheinigung mitführen, welche den Anhängerbetrieb zulässt,
    ist dies auch in Deutschland nicht zu beanstanden!"

    Die Worte in Klammern sind von mir zur Verdeutlichung hinzugefügt.

    ...
     
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  11. KDOW

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    Hallo,

    nun weiter mit der Delle.

    Die Teile, die mir Rudi geschickt hat,
    habe ich angehalten und vermessen.

    Ergebnis:
    Die olle Falte am Domblech verhindert die Montage vom Innenkotfluegel.
    13 mm zu weit eingedrueckt.

    Ich komme also nicht umhin,
    das Domblech herauszuziehen,
    oder den vorderen Teil (aus Gebrauchtblech)
    neu einzuschweissen.
    Also z.B. Muttern M8 aufzupunkten,
    und per Gleithammer herauszuziehen.
    Aber jobbt das bei dem dicken Domblech ?

    ...
     
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  12. #111 Schrott-Gott, 18.09.2019
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    -
    Wahrscheinlich nur, wenn Du es ziemlich warm machst und das verändert das Gefüge ....
    Nicht zulässig.
    -
    Besser komplett tauschen.
     
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  13. KDOW

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    Hallo,

    das ist nicht der Plan.

    Der örtliche Auto-Mokel wollte auch schon mal das Domblech rundrum warm machen,
    und dann hindengeln.

    So soll es nicht werden.

    Entweder Muttern aufpunkten und per Gleithammer Kaltverformung in die ursprüngliche Form,
    oder das vordere Stück rausschneiden,
    und dann aus dem Ersatzteil den passen Part per Punktschweißung einsetzen.
    Dazu müsste ich dann mit einer Absetzzange das Neuteil etwas hinbiegen,
    und alle 3 cm ein Loch zum Punktschweißen bohren.

    Das 0,8 mm Domblech per Absetzzange biegen dürfte auch nicht ganz einfach sein.

    Ich habe allerdings noch nie eine Absetzzange benutzt.
    Karosseriebau war bisher nicht mein Hobby.


    ...
     
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  14. Obi

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    Hallo @KDOW ,
    um die notwendige Gestaltänderungsenergie aufzubringen bedarf es wohl in erster Linie eines genügend großen Gleithammers mit entsprechend langem Weg, auf dem man die Masse beschleunigen kann.

    Für Dich als Schweißfachingenieur ist der Selbstbau sicher kein Ding der Unmöglichkeit.

    Was mein Nachbar und ein gemeinsamer Freund und ich auch mal schnell ohne vorherige Berechnung zwischen Tür und Angel gezaubert haben, um am Samstagabend weiter zu kommen (Onkel vom gemeinsamen Freund mußte am Sonntag mit dem TDi des Patienten in die Arbeit fahren).
    Da wurde eben mal schnell etwas gezaubert, um die festgebackenen Düsenhalter des Audi-Motors 1Z ziehen zu können.

    Auch das Projekt "Schleppschere" und eben auch die frontseitig montierte Anhängekupplung sagen mir, das Du Dir genau genommen nur noch die Bestätigung holen willst, wie Du es machen wirst.

    Was mich selbst angeht, wird es wohl auf "grob rückverformen und anschließend ein maßhaltiges Gebrauchtersatzteil per Punktschweißung verbauen" hinauslaufen.

    Meinen Humbaur HT 2000L hinten links wieder zurückzuverformen war trotz amtlichen Geräts in Chefs LKW-Werkstatt ziemlich aussichtslos.

    Inzwischen hat der Anhänger den Segen der HU-Plakette bekommen, weil (oder vielleicht eher obwohl *ironie* )der Prüfer weiß, was ich wie gemacht habe.

    Gruß,
    Obi
     
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  15. KDOW

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    Hallo,

    mit dem Projekt 'Schleppschere mit Frontkupplung' am A170 habe ich wohl in ein Wespennest gestochen.

    Heute kam eine e-mail von Mercedes-Benz.

    Ich möge doch bitte meine Patentunterlagen schicken an:
    Mercedes-Benz Customer Assistance Center Maastricht N.V. Gelissendomein 5, 6229 GK Maastricht , Netherlands.

    Man würde es dann in der Entwicklungsabteilung weiter bearbeiten.

    Also Nachhilfe für MB war gar nicht beabsichtigt.

    ...
     
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  16. #115 Schrott-Gott, 18.09.2019
    Schrott-Gott

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    MB liest in ELCHFANS mit !!!
     
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  17. Obi

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    Moin @KDOW,
    Die Aussage:
    ist wohl nicht falsch. Allerdings ist ja weder die A-Klasse noch die Schleppschere neu. Sie sind mindestens 20 Jahre alt und damit nach der mir von einem gewissen Werner Lorenz, welcher in Heidenheim an der Brenz als Patentanwalt tätig war oder gar noch ist, vermittelten Ansicht eher Stand der Technik und somit in Kombination unter Berücksichtigung der bei Gebrauchsmustern üblichen Neuheitenschonfrist eben bestenfalls gebrauchsmustertauglich.

    Mir drängt sich da der Verdacht auf, daß es in den Niederlanden einen mehr oder weniger nennenswerten Markt für per Schleppschere gezogene PKWs gibt und jemand versucht, die eigenen Fehler in der Entwicklung gering zu halten und ohne allzu großen (finanziellen) Aufwand Deine bereits gewonnenen Erkenntnisse nutzen möchte.

    Das erinnert mich ein wenig an die Geschichte, die mir und einem Auto voll anderer Besucher ein gewisser Ludwig Elsbett wenige Monate vor seinem Tod bei der Führung durch das Ludwig-Elsbett-Museum über eine Entwicklung namens Elsbett TDi erzählte.
    Diese Entwicklung war im Jahr 1969 fertig und rein zufällig kam der VAG-Konzern im Jahr 1989 (nachdem die Patente Elsbetts vefallen waren, wen wundert's?) mit einem TDi genannten Motor auf den Markt .
    Ich erinnere mich noch gut daran, wie Herr Elsbett damals gewettert hat, weil die Radialeinspritzung von VW/Audi mit seinem Duotherm-Brennverfahren mit Tangentialeinspritzung nicht besonders viel gemeinsam hatte.

    Der langen Rede kurzer Sinn: wenn Du schon Entwicklungsarbeit dokumentiert hast, verkauf sie möglichst teuer und laß Dir unbedingt ein Selbstnutzungsrecht per schriftlichen Vertrag zusichern.

    Alles andere wird wohl dazu führen, daß die Geschichte erst einmal fpr Jahre in de Versenkung verschwindet und eines Tages ein Produkt auf dem Markt ist, das in Dir vielleicht schmerzhafte Erinnerungen weckt.

    Gruß,
    Obi
     
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  19. KDOW

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    Hallo,

    ich denke, MB ist so ausbebufft, daß die einfach nur alle technischen Informationen sammeln.

    Dann hat man auswärtige Ideenfinder und Konstruktionsunterlagen gratis.
    Das steckt man in eine Schublade, und wartet bis Gebrauchsmuster- und Patentschutz abgelaufen sind.

    Also, ich werde keine Ansprüche generieren.
    (Ist ja hier sowieso veröffentlicht - mit Ausnahme der Berechnungen.)

    Ich habe MB geschrieben, sie können es für eigene Zwecke verwenden.
    Sie sollen mir aber bitte keine Rechnung schicken.
    Und sie sollen sich dafür einsetzten, daß für Inländer der §33 STVZO gestrichen wird.
    Das ist viel wichtiger, als irgendweche Euros.
    Wenn wir das erreichen, hat die ganze Geschichte ja sogar einen Sinn gemacht.

    ...
     
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  20. #118 Heisenberg, 19.09.2019
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    W168 A170 CDI • Elch 1. Bj. 1999/12 - MT - Km: 206070 (01/2019) • Elch 2. Bj. 1999/06 - AT - Km: 181700 (01/2019) ...
    Ja! :D
     
    Schrott-Gott, Rudi_56... und Obi gefällt das.
Thema: Elch (ein wenig) eingedellt
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  1. Watermolen 18 6229 PM Maastricht mail

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