Erfahrung Nanoversiegelung

Dieses Thema im Forum "Allgemeines Werkstattforum" wurde erstellt von zuendi, 14.09.2013.

  1. zuendi

    zuendi Elchfan

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    Hallo,
    die Vor- und Nachteile einer Nanoversiegelung sind mir klar, wie es prinziepiell gemacht wird und die Wirkung dessen ebenfalls. Aber auf Grund einer beruflichen Vorbelastung und Erfahrung auf und von anderen Anwendungsgebieten, weiß ich das dort auch viel Müll an den Mann gebracht wird. Da wird zum Beispiel das Mittelchen gestreckt (verdünnt), um den maximalen Gewinn zu erzielen. Das merkt man auch nicht unbedingt sofort, zumindest nicht gleich, denn es "funktioniert" ja prinziepiell. Aber eben die Langzeitwirkung, die kann sich drastich verkürzen, wenn das Zeug regelrecht "verflogen" ist und dann sind schnell, ein paar irrwitzige Ausreden herbei gezaubert.

    Jedenfalls habe ich gestern ein paar neue Winterschuhe + Notrad, für meinen neuen W169 verpasst bekommen, ich konnte warten und latschte die Botanik platt.
    Gleich nebenan, eine hier am Ort, sehr werbewirksame Firma, die den Service Nanoversiegelung anbietet. Okay, ich nach dem Preis gefragt = Gegenfrage - wie alt das Auto sei. 1,5 Jahre (für mich neu) - tja das kostet =450€! ;-( Und sie müssen es sich ansehen! Ich weiß gar nicht, ob ich nach der Größe des Fahrzeuges gefragt wurde. Als ich denn meinen Elch wieder in Empfang nehmen durfte, fuhr ich gleich die 30m und stellte das Fahrzeug vor. Eine (die) Dame inspizierte den Lack und meinte, der müsse unbedingt aufpoliert werden, damit er richtig gereinigt wird, damit nicht die kleinsten Dreckspuren mit versiegelt werden. Dann irgendwas von 2-Komponenten gefasselt und das müsse über Nacht trocknen = dauert 2 Tage und kostet = 450€. Ich fiel innerlich, vom Glauben ab! So einen Preis hatte ich nun doch nicht erwartet! Ja, okay, wenn ich mit nem Porsche Cayenne vorgefahren wäre, aber ...!

    Dreckiger Lack?? Ich sehe das anders, der Lack ist nicht dreckig, bzw. verwittert, der ist wie aus dem Laden, was soll bei 7300km-1,5 Jahre-Garagenwagen schon sein? Desweiteren wurde er erst von der Verkaufsfirma sehr gut aufbereitet und am gleichen Tag von Mercedes-Werkstatt auch noch einmal umsonst gewaschen. Ja, nee - ich sehe ein, das feiner Dreck sich in feinen Poren festsetzen kann, daher sollte dieser Lack auch gut vorbereitet werden, das kostet Zeit und Geld - je nach Aufwand. Ich sehe aber nicht ein, das ein sichtbar sauberer, glänzender, neu wirkender Lack - ebenfalls unbedingt aufgearbeitet werden muß! Die wollen nur Geld machen, so sehe ich das. Eine vernünftige chemische Reinigung des Lackes, sollte reichen.
    Als ich dann zu Hause war und das Internet zum Thema strapazierte, bekam ich wesentlich preisgünstigere Angebote aufgezeigt und auch hier am Ort. Dort wurden auch Unterschiede gemacht, was den Preis angeht - je nach Fahrzeuggröße. Das gefällt mir schon wesentlich besser! Aber ob die Mittelchen, die die Firmen einsetzen, auch was taugen - das kann man eben leider als Kunde nur im Langzeitselbsttest rausfinden.
    Quelle TV, Pro7, Sendung Galileo - selber gesehen, vor Monaten: 1 Liter dieser Qualitätssuppe unverdünnt kostet ca. 1000€ und das ist was (gutes). das bekommen die Scheichs in Dubai auf ihre Jachten aufgetragen und die verlangen (und bezahlen) Qualität, oder den Kopf des Pfuschers! :D

    Andersrum erlebt;
    icke - Kraft meiner Wassersuppe, bei ATU, oder war es Aldi - vor Jahren solch Billigset - Scheibennanoversiegelung erworben. Lesen, BDA beachten - alles Quatsch, ich bin ein Praktiker, also rauf das Zeugs. Wäscht sich ja eh irgendwann wieder ab. Nö, ging ganz gut.
    Aber ich Hirnie, hatte den genialen Einfall, die Innenseite der Frontscheibe, ebenfalls zu behandeln. Falls er mal beschlagen sollte, macht er das vielleicht nicht. 8| Und da diese übermenschliche Verbiegung im Auto + die ordnungsgemäße, ordentliche Ausführung, in dieser Arbeitsstellung eben nicht jedermanns Sache ist = rauf das Zeugs und gut isset! Das unkoordinierte Geschmiere, hat man das ganze Autoleben lang gesehen!! :whistling: Zumindest, wenn er innen beschlagen war und er war beschlagen - dagegen half das Zeugs nicht! Das sah dann immer recht grauenhaft aus, erst wenn die Scheibe wieder trocken war, war es unsichtbar (verschwunden). Und rein zufällig brachte auch mal das Fernshen was dazu, wenn einer so einen Fehler macht und die Scheibe von innen schlecht beschichtet, gibt es keine Hilfe mehr, außer Scheibe wechseln - das geht nie mehr ab! Und was sagt uns das, nein nicht - dass man die Scheibeninnenseiten nicht mit Nanaoversiegelung behandeln darf und auch nicht das ordentlich zu machen - nein, es sagt uns Discounter können auch mal Qualität verkaufen! *thumbup*

    Okay, das waren so meine Erfahrungen - welche habt ihr? Ich möchte gerne mein W169 versiegeln lassen, selber machen iss nich, aber wem kann man trauen, welches Mittel ist einigermaßen gut?
     
  2. AdMan

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