W168 Hydros - schon wieder ???

Diskutiere Hydros - schon wieder ??? im W168 Exterieur, Karosserie, Motor und Fahrwerk Forum im Bereich A-Klasse W168 (1997-2004); Levve Lütt, ich hatte vor einigen Jahren das Problem das die Hydros zuweilen im kalten Zustand am klackern waren. Meistens ging es weg - manchmal...

  1. #1 CarstenE, 09.04.2018
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    Levve Lütt,

    ich hatte vor einigen Jahren das Problem das die Hydros zuweilen im kalten Zustand am klackern waren. Meistens ging es weg - manchmal eben nicht- bzw erst nach dem dritten oder fünften neu Anlassen....

    Daher hatte ich die Dinger vor einigen Jahren gewechselt.

    Jetzt fangen die vermeidelten Dinger wieder an zu klackern - zumindest einer davon. Nur diesmal wenn der Motor warm wird. Also etwa nach 7 km Fahrt.
    Manchmal wird das Geräusch schwächer und dann wieder stärker um wieder abzuschwächen, manchmal ist es nach dem xten Starten wieder weg und kommt nach recht kurzer Zeit wieder.

    Zum verrückt werden

    Ich weiss das der Elch ziemlich empfindlich ist was das Öl angeht. Aber seit dem letzten Ölwechsel ist a9 noch kein Jahr vergangen und b) gerade mal die Hälfte der Kilometer bis zum nächsten Wechsel runter.

    Hier mal was zum horchen- bin eigentlich sicher dass es die Hydros sind


    Welchen Hersteller habt Ihr eingebaut als die Dinger gewechselt wurden?

    Ich hatte zuletzt welche von INA verbaut

    Sind ja zum Glück fix gewechselt
    Finde gerade den Beitrag- keine drei Jahre her das Ganze:
    https://www.elchfans.de/threads/owehoweh-glaube-die-hydros-sind-jetzt-hinueber.49908/#post-547257


    Grüsse
    Carsten
     
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  3. #2 Heisenberg, 09.04.2018
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    Nun ja, was soll ich sagen? Leider können auch Qualitativ hochwertige Teile schon mal nicht wirklich dauerhaft halten.
    Oder eben gerade nach der versprochenen Garantie Zeit den Geist aufgeben ..... ist ja wohl neuer Volks-Sport.
     
  4. Andy1

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    Hallo,

    ich habe hier letztens einen W168 mit klappernden ( wahrscheinlich ) Hydrostößel in der Werkstatt gehabt. Nach ausbau der des Nockenwellenlagerbocks hat sich herausgestellt, das die Hydros alle in Ordnung waren. Es waren alle Schlepphebel der Einlassventile auf der Lagerwelle eingelaufen. Die Lagerbohrungen waren alle komplett unrund und mit dem entsprechend Spiel auf der Welle. Das können die besten Hydrostößel nicht mehr ausgleichen.

    Die Welle selbst war in Ordnung. Ich habe die Schlepphebel gegen sehr gute gebrauchte ( zeitwertgerechte Reparatur ) getauscht und die Hydros umgesetzt . Der Motor läuft wieder wie neu und völlig ohne Geräusche. Auch warm nicht.

    Merke: Es müßen bei Geräuschen nicht unbedingt die Stößel sein.

    Klaus
     
  6. #5 CarstenE, 10.04.2018
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    Also der Reihe nach

    @Andi:
    nein, die Psydokolbenringe habe ich nicht abgemacht.
    a) waren die an den alten Hydros auch dran
    b) läuft der Wagen damit seit etwa 15tkm ( was auch deine erste Frage beantwortet) problemlos

    Die "Kolbenringe" halten die Hydros für die Montage in der Führung- ohne würden/könnten sie rausfallen (und bei meinem Glück in den Kettenschacht trummeln....)

    Übrigens konnte ich die Dinger mit der Spitzzange rausziehen und mit dem Daumen reindrücken

    @Klaus

    eingelaufene Wellen jeglicher Art möchte ich ausschliessen
    Die ersten 7-10 km schnurrt der Motor wie ne eins.
    Auch wenn es viel klappert- er klappert eben nicht jedes Mal. Manchmal gehts ein paar Tage ohne

    Spricht nicht wirklich für eingelaufenes Lagergut...
     
  7. Andy1

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    Hä - wieso problemlos?
    Ich denk', die Karre klappert schon wieder? *ulk*
    Wirst wohl den Ventildeckel schon wieder öffnen müssen, um nachzuschauen, woran es liegt . . . :thumbsup:

    .
     
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  8. #7 CarstenE, 10.04.2018
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    Das ist ja fix gemacht

    1. Flaschbier auf
    2. Motorhaube auf
    3. Plastikgeraffel weg
    4. 2. Flaschbier auf
    5. Deckel ab und jede menge Schrauben los machen und abzählen :)
    6. Mit dem Kipphebelgewelle inne Werkstatt hinterm Haus - auf dem Weg den Grill anschmeissen
    7. 3. Flaschbier
    8. Hydros tauschen solange es die Feinmotorik zulässt - hicks
    9. Kohle nachlegen auf dem Weg zur Garage
    10. Pause machen
    11. Kipphebelgewelle in das tiefe Loch vorne am Auto einlegen, justieren und dann erst mal Leergut wegräumen
    12. 4. Flaschbier auf und Schrauben für Kipplehebl von Kronkorken separieren
    13. Vorher notierte Anzahl an Ssschrauben einfädeln und aufpassen das nichts in den Kettenschacht oder Ansaugkanal fällt (unter Beachtung Punkt 8. Feinmotorik)
    14. Mit dem Flaschenöffnerdrehmomentschlüssel die Schrauben gleichmässig anziehen. Wenn Schlüssel falsch eingestellt zurück zu Punkt 6, 2ter Teil und beim Grill bleiben und morgen weiter machen

    ansonsten weiter bei
    15. 5. Flaschbier auf und Deckel und Plastikgeraffel montieren - parallel bessere Hälfte Hinweis auf heisse Kohle und frisch gewürztes Weidevieh geben
    16. Motorhaube schliessen und versuchen mit dreckigem Lappen das weisse Auto vom Ölschmier zu befreien
    17. Probefahrt mit fester innerer stimme auf morgen vertagen
    18. Leergut wegräumen, zwei Flaschbier anne Hand und auf Terasse beim Essen überlegen wo die letzte Torxnuss hingekommen ist

    Mahlzeit

    Nun noch zu meiner letzten Frage ganz oben:

    Verbau ich wieder INA oder gibt es einen anderen Hersteller für Hydros? (Der ggf besser ist)

    Weil, wenn motor offen und Kater droht - dann sollen es zumindest auch neue Hydros sein
     
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  9. Andy1

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    Suff-Schrauber verstopfen das ganze vorsichtshalber mit alten Putzlumpen . . .
    Iss hald entspannteres Schrauben und man braucht zum Relaxen nicht soviel BIER (teuer!) !!! :thumbsup:

    .
     
  10. #9 CarstenE, 14.02.2020
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    Nachdem unser Elch nach wie vor problemslos durch die Welt trottet kommt mal wieder ein leidiges Thema zum Vorschein - die verd. Hydros rappeln wieder.

    So langsam habe ich aber berechtigte Zweifel das die Dinger wirklich das Problem sind, sondern nur die Dinge sind, die geräuschvoll auf sich aufmerksam machen.

    Bekannt ist dass der Wagen aufs Öl empfindlich reagiert - fahre trotzdem ein gutes 10W40 vom Fass (Bosch-Dienst) in fast allen Fahrzeugen problemlos.

    Wir sind mittlerweile bei knapp 239tkm.

    Zz ist es so, dass die Hydros nach dem Anlassen kurz klackern aber innerhalb weniger Sekunden Ruhe geben.
    Ob warm oder kalt können sie nach wenigen Kilometern anfangen zu klappern. Das schwillt relativ langsam an, bleibt einige Kilometer so und klingt dann langsam wieder ab.
    Zu anderen Zeiten sind die Schweisserchen tagelang still oder rappeln vom ersten bis letzten km.

    Gestern habe ich wieder neue bestellt (Ina).

    Einbau ist ja wie immer fix gemacht - und Bier habe ich auch genug.

    Nur mache ich mir schon Gedanken wieso das sein kann. Ölwechsel ist vielleicht 8kkm her- also noch Luft. wobei eben Kurzstrecke.

    Ich denke auch über Öldruck nach - der Motor ist sicher im Herbst seines Lebens angekommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass durch zuviel Lagerspiel der Öldruck verloren gehen könnte. Dann würden die Dinger im Standgas aber ständig klappern bis der Motor auf etwas Drehzahl kommt.

    Kürzlich habe ich was von Ölrohr gelesen welches sich verdreht/-schiebt und Bohrungen verschliesst. werde mal dabei schauen

    Dieses mal werde ich diese (Klemm)Ringe von den Hydros entfernen - wie sind da die bisherigen Erfahrungen ?

    Bis dahin Carsten
     
  11. doko

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    Hallo,

    Öldruck messen ist immer gut und schaft klare Verhältnisse.

    Meiner hat nun 233 tkm gelaufen und klackert nicht. Ich fahr 5W40 von Mannol, Typ Elite , mit MB Freigabe.

    Klaus
     
  12. #11 CarstenE, 14.02.2020
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    Da der Öldrucksensor seinen Dienst bisher tut hier die Frage die ich noch nicht gestellt habe:

    Kann ich per Diagnose den Öldruck auslesen ?

    So Tiefendiagnosegerät habe ich (habe noch nicht in den Tiefen der Menüs nachgesucht)
     
  13. Andy1

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    Unser 1. Elch ist 2018, wohl aufgrund eines zu geringen OELDRUCKS, durch ein abgerissenes Pleuel(Tacho-Anzeige: 200Mm) verschieden . . .
    Seinem Motor hatte ich auf dem Kettenspanner die Geberdose für eine permanente OELDRUCKANZEIGE spendiert, so daß ich das Unglück schon kommen sah: Der Oeldruck war zu gering, obwohl bereits aus Verzweifelung 20W50-Oel in Betrieb war(Sommer 2018) - für mich damals unerklärlich . . .
    Daher ist es stets sinnvoll, bei Klappergeräuschen motorseits doch 'mal den Oeldruck zu checken - Anschluß ist am Kettenspanner vorhanden . . .
    Mittlerweile habe ich für den Motorschaden die Oelpumpe bzw. das OELUEBERDRUCKVENTIL in Verdacht, jedoch weiß wohl nur unser aller Schöpfer, wo dieses verborgen ist . . .
    DC/MB schweigt jedenfalls eisern, obwohl von mir befragt:

    https://www.elchfans.de/threads/wo-sitzt-beim-w168-das-oel-ueberdruckventil.53354/

    Im kommenden Frühjahr werde ich spaßeshalber *ulk* die Oelpumpe am defekten Motor ausbauen, ev. finde ich dort ja das Ueberdruckventil !?

    .
     
  14. Andy1

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    Ist leider KEIN Oeldrucksensor, sondern ein Oelstandsgeber mit integrierter Lichtschranke zur Beurteilung der OelDURCHSICHTIGKEIT . . . *ulk*
    Echt genial, ein Elch hat nicht einmal ein Oeldruck-Kontroll-Lämpchen, wie das bereits mein Käfer vorweist . . .
    Ist hald der Evolution zum Opfer gefallen. ;-)

    .
     
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  15. #14 CarstenE, 14.02.2020
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    Der Motor läuft klapper und rappelfrei - bis auf die Hydros.

    Wenn die Ölpumpe schwächelt oder eine Leckage im System ist, ist sie da und verschwindet nicht nach wenigen Kilometern. Das hält mich bisher davon ab den Öldruck als Schuldigen zu nehmen - trotzdem würde mich interessieren wie hoch der Druck wirklich ist.

    Kein ÖLDRUCKSCHALTER ????
    Bist da sicher ?
    Kann leider nicht abwürgen lassen um es zu testen da Automatik

    Wenn der Öldruck tatsächlich zu schwach ist, hätte dieser allerdings tatsächlich Probleme einen klappernden Hydro MIT der Klemmfeder rauszudrücken - ohne würde das sicher leichter gehen
    Daher meine Frage zu den Klemmringen
     
  16. Andy1

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    Die Hydros des W124-Motors haben auch keine, sind beim W168 also meiner Meinung nach jedenfalls obsolet . . .

    .
     
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  17. #16 miraculix, 14.02.2020
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    Echt jetzt? Das war mir bisher nicht bewusst, dachte das Ölkännchen wäre ein Drucklämpchen und die ÖlSTANDkontrolle kommt im LCD-Fenster
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  19. #17 CarstenE, 14.02.2020
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    Wenn du einen Schaltwagen hast kannst das ja testen

    Würg den Motor ab, innert einer Sekunde sollte die Öllampe aufleuchten ( Noch vor dem Batteriesymbol)

    Edit... hast ja nüscht... sehe gerade das N im KI
     
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  20. Andy1

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