Allgemeines Infos zum Thema Einbau & Hifi im Elch/Auto

Dieses Thema im Forum "Car HiFi, Multimedia, Navigation & Kommunikation" wurde erstellt von Mr. Bean, 24.04.2003.

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  1. #1 Mr. Bean, 24.04.2003
    Mr. Bean

    Mr. Bean HiFi-Mod
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    Hier gibt es viele Infos zum Thema Hifi:

    [​IMG]


    W168 Lautsprecherdurchmesser: Vorne 16,5cm, Hinten 13cm

    W169 Lautsprecherdurchmesser: Vorne 16,5cm, Hinten 8cm, aber geringe Bauhöhe: Nur flache Lautsprecher im W169




    Subwoofervorschläge:





    Allgeines zum Thema: Hifi im Elch *beppbepp*

    Den Klang eines Lautsprechersystems kann man schlecht beschreiben, den muß man selber hören ;) ! Deshalb: Im Laden probehören und sich ein Bild machen. Durch die anderen akustischen Eigenschalften des Hörraumes im Auto ändert sich aber der Klang, vor allem auch durch die hundsmiserable Einbauposition der Tiefmitteltöner *mecker*. Diese ist viel zu tief *heul*! Und der Abstand zu den Hochtönern, die man auf dem Armaturenbrett installieren sollte

    [​IMG]

    , ist viel zu groß. Ohne Laufzeitkorrektur wird das Klangbild schnell in Hoch und Tief/Mittelton Bereiche zerfallen und man hört die Hochtöner heraus.



    Sprungantwort einer 2-Wege Lautsprechers:

    [​IMG]

    Der erste Impuls kommt vom Hochtöner, der 2te verzögerte vom Baßmitteltöner. Optimal wäre, wenn bei zusammenfallen würden. Beim Elch ist der Versatz aber noch viiiiiel größer. Oben sieht man einen Lautsprecher, bei dem beide Lautsprecher gleich gepolt sind. Oftmals sind die Lautsprecher verpolt anzuschließen. Dann wäre der 2te imPuls gegenphasig.

    Bei einem Breitbandlautsprecher oder einem System wo Hoch und Mitteltöner per Laufzeitkorrektur angepaßt wurden hast du eine Antwort, die nur wie die verzögerte Impulsantwort aussieht. Nur mit steilerem Anstieg.



    Wie der Frequenzgang und das Ausschwingverhalten von guten Lautsprechern aussieht, kannst du unten "bestaunen":

    [​IMG]

    Der Frequenzgang ist sehr linear und fällt auch unter Winkel nicht gravierend ab. Auch bilden sich keine Einbrüche duch Phasenprobleme im Übergangsbereich vom Mittel- zum Hochtöner. Im Ausschwingdiagramm (Wasserfalldiagramm) sieht man keine Resonanzen (lange, meist schmalbandige Resonanzschleppen). Der Pegel fällt im gesammten Frequenzbereich sauber und schnell ab. So klingt es dann angenehm neutral, also HIGH-END.

    Achte darauf, das du Seidenkalottenhochtöner bekommst. 25er. Die lassen sich tief ankoppeln und sind meist klanglich neutraler als Metall- und Polykarbonatkalotten. So manch einer hat die (Focal :-X) schon wieder ausgebaut ;)


    Hier sieht man den Frequenzgang eines nicht eingemessenen Systems (gelbe Linie):

    [​IMG]

    Die rote Linie ist der optimale Frequenzgang. Die Überhöhungen bei 350Hz und 1,1kHz sowie das tiefe Tal bei 700Hz kommen durch Interferenzen zustande. Hält man das Mikro nicht an die Ohren sondern geht weiter zu den Baßmiteltönern, verschwinden sie. Die Senke bei 2,5kHz entsteht durch die viel zu tiefe und damit seitliche Abhörposition der Baßmitteltöner. Hier hilft nur das Anstellen dieser wie es auf der zweiten Seite gezeigt wird. Auch wird damit der Schall viel besser auf die Ohren ausgerichtet, so das die erste Schallwellenfront direkt zum Hörer gerichtet ist unnd sich nicht unter zig Reflektionen zum Ohr hochkämpfen muß. Das Impulsverhalten verbessert sich enorm und damit die Abbildepräzision. Die Überhöhung bei 6,3kHz kommt von der Einbauposition unter dem Fenster. Es entsteht ein Trichter, der den seitlichen Schall der Hochtöner nach vorne refektiert und somit den Hauptschall auf der 0° Achse verstärkt. Da aber hier trotzdem der beste Platz für die Hochtöner ist, das kann man leicht durch verschieben dieser herausfinden, muß man damit leben. Für so etwas gibt es ja Equalizer!


    Hochtönerpositionierung: Hochtönerposition
     
  2. AdMan

    Schau mal hier: (hier klicken). Dort gibt es vieles für die A-Klasse!

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  3. kenny

    kenny
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    Studienrichtung Tonmeister, Theorie der Tontechnik, Jürg Jecklin: Lautsprecher





    Thiele Small: Um die mathematischen Zusammenhänge haben sich in den 60-er Jahren insbesondere A.N. Thiele und R.S. Small verdient gemacht. Daher spricht man auch heute noch von Thiele-Small-Parametern, die mittlerweile für alle ernstzunehmenden Lautsprecher-Chassis von den Herstellern angegeben und somit bekannt sind. Weiter: http://audiogen.de/thiele-small.html



    die Gehäusetypen

    Quelle: http://www.lautsprechershop.de/hifi/aka_geh.htm


    Der akustische Kurzschluss
    Betreibt man einen Lautsprecher ohne Gehäuse, so wird auf beiden Seiten des Lautsprechers Schall abgestrahlt. Bewegt sich die Membran in Richtung Zuhörer, so wird hier die Dichte der Luft erhöht, auf seiner Rückseite vermindert. Bei tiefen Frequenzen kann die Luft um den Lautsprecher herum den Druckunterschied ausgleichen - und die tiefen Töne werden nicht an den umgebenden Raum abgestrahlt. Man spricht vom akustischen Kurzschluss.

    Die Schallwand
    Dieser Kurzschluss kann unterbunden werden, indem man verhindert, dass die Luft von der Rückseite des Lautsprechers auf kurzem Weg zur Vorderseite gelangt. Der Lautsprecher wird dazu auf eine große Wand gesetzt. Zur Wiedergabe eines 50 Hz-Tones, sollte diese 3 Meter Durchmesser haben. Der Weg um die Schallwand ist dann so groß, dass die Druckänderung an der Vorderseite der Membran nicht durch die Rückseite kompensiert werden kann. Leider ist eine Schallwand von 3 x 3 Meter in der Regel unerwünscht, weswegen man nach anderen Lösungen gesucht hat.

    Die geschlossene Box

    [​IMG]

    Um zu verhindern, dass die Luft auf der Rückseite des Lautsprechers nach vorn strömt, ist es die einfachste Lösung den Lautsprecher in ein geschlossenes Gehäuse zu setzen. Die rückseitigen Abstrahlungen bleiben im Gehäuse und der nach vorn abgestrahlte Schall wird nicht gestört.
    Auch diese Methode hat ihre Nachteile:

    1. der rückseitig abgestrahlte Schall wird nicht genutzt (das wäre für die tiefen Töne wünschenswert, da diese in der Abstrahlung problematisch sind).
    2. Die eingeschlossene Luft in der Box wirkt auf die Lautsprechermembran wie eine Feder. Zur Abstrahlung tiefer Töne muss der Lautsprecher weit ausgelenkt werden und gerade hier stört die rücktreibende Federkraft, die die Resonanzfrequenz der Box dann deutlich erhöht (unterhalb der Resonanzfrequenz ist die Schallabstrahlung bei Tieftönern in der Regel vernachlässigbar). Die geschlossene Box hat auch Vorteile: Sie hat ein hervorragendes Impulsverhalten und lässt sich leicht bauen.

    Gehäuse-Berechnung: http://www.lautsprechershop.de/tools/t_box_closed.htm


    Die Bassreflexbox

    [​IMG]

    Die Bassreflexbox nutzt auch den rückwärtig abgestrahlten Schall zur Wiedergabe. Sie wurde 1932 von A.C.Thuras patentiert, jedoch waren sehr viele nachfolgende Arbeiten notwendig, bis man sie einfach berechnen konnte. 1973 erschienen von Richard Small Aufsätze, die zusammen mit vielen anderen Arbeiten zum Durchbruch verhalfen.
    Die Bassreflexbox ist wie eine geschlossene Box aufgebaut, enthält aber eine Öffnung mit einem Rohrfortsatz ins Innere der Box. Durch diese Öffnung, die in der Regel nahe dem Tieftöner angeordnet sein sollte, strömt die Luft nicht einfach ins Freie - nein: im Rohr schwingt die Luft und wirkt wie eine eigene Schallquelle, die phasenverschoben Schall abstrahlt.

    Werden Lautsprecher, Gehäusegröße und Bassreflexrohr richtig aufeinander abgestimmt, so strahlt das Bassreflexrohr im Tiefbassbereich dann intensiv Schall ab, falls die direkte Schallabstrahlung von der vorderen Membranseite bereits abnimmt. Somit muss der Tieftöner nicht so weit ausgelenkt werden, wie bei einer geschlossenen Box.


    Gehäuseberechnung: http://www.lautsprechershop.de/tools/t_box_vented_hoges.htm


    Berechnungen, Excel-Sheet zum Download, Ergebnisse ohne Gewähr !!



    Bandpassgehäuse

    [​IMG]

    Bandpassgehäuse bestehen (gedanklich) aus einem geschlossenen System an dessen Vorderseite eine Box mit einer Bassreflexöffnung angebracht ist.
    Es eignet sich für Subwoofer - insbesondere auch für passive Subwoofer, da kein steilflankiges Filter benötigt wird, damit Töne um 200 Hz, die der Mensch orten kann, nicht mehr vom Subwoofer abgestrahlt werden.

    Wenn du selbst Gehäuse berechnen möchtest, so lade dir dazu lspCAD lite herunter: http://www.lautsprechershop.de/sw/lspcad_l.zip


    Compound

    [​IMG]

    Die Chassis kann man natürlich auch gleichphasig verschalten und das innenliegende Chassis Magnet gegen Membran verschalten. So wird das Koppelvolumen geringer. Im oberen Fall werden allerdings die Verzerrungen durch nichtlineare Auslenkung veringert.
    Die Compound Anordnung reduziert das Vas auf die Hälfte eines Chassis. Die anderen Parameter bleiben "fast" gleich. Deshalb das halbe Gehäusevolumen eines Einzelchassis zuzüglich das Compundgehäusevolumen.


    Dipolgehäuse und RiPole

    [​IMG]

    [​IMG]




    Volumen-Rechner: http://www.lautsprechershop.de/tools/t_volume.htm


    Bedämpfung von Gehäusen: Seite 1 , Seite 2



    Dämpfungsfaktor des Verstärkers sein?

    Quelle: http://www.lautsprechershop.de/hifi/inter_ps_sub_daempfung.htm

    Dennis:
    Peter, unsere Kunden schwärmen gerne von hohen Dämpfungsfaktoren beim Verstärker. Wie hoch sollte er nun wirklich sein?

    Peter:
    Dies ist eine Frage, die sehr kontrovers diskutiert wird. In unsrem Kabel- und Dämpfungsrechner gibt es dazu ja schon Hinweise. Um das Thema richtig zu verstehen, sollten wir uns zuerst überlegen, was der Dämpfungsfaktor eines Verstärkers bedeutet, wozu ich nachfolgend als einfaches Beispiel einen Subwoofer verwenden will.

    Um die Zusammenhänge wirklich zu verstehen, ist nachfolgendes Ersatzschaltbild hilfreich:

    [​IMG]
    Bild 1: Ersatzschaltbild: Verstärker, Kabel und Lautsprecher jeweils durch eine grüne Linie abgetrennt.

    Der Dämpfungsfaktor D des Verstärkers gibt an, wie stark sich die Ausgangsspannung des Verstärkers durch die Last des Lautsprecher beeinflussen lässt. Der Dämpfungsfaktor hängt vom Scheinwiderstand oder vereinfacht Nennwiderstand des Lautsprechers RL ab; er ergibt sich aus: D = RL / Ra, wobei Ra der Ausgangswiderstand des Verstärkers ist. (Gleichung 1)
    Wenn man den Ausgangswiderstand des Verstärkers berechnen will, so ist dies auch möglich:
    Dieser ist abhängig von der Schleifenverstärkung Vu, der Emitter-Ausgangsimpedanz Remitter, dem Widerstand Re im Emitterzweig, den Gegenkopplungswiderständen R1 und R2, die die Spannungsverstärkung der Endstufe bestimmen: Ra = k * (Remitter + Re) * (R1 + R2) / (R1 * VU) (Gleichung 2)
    wobei k ein Koeffizient ist, der bei Class B-Endstufen bei 1 liegt, bei Class A, wo der positive und negative Zweig der Emitterstufen gleichzeitig leitend sind, ist er 0,5.

    Dennis:
    Nun kann ich den Dämpfungsfaktor berechnen, das steht bei den meisten Verstärkern ja auch bei den technischen Daten; aber was sagt mir das?

    Peter:
    Man muss es in der Gesamtheit sehen; der Dämpfungsfaktor alleine besagt gar nichts; er berechnet sich ja direkt aus dem Verstärkerausgangswiderstand Ra. Für den Lautsprecher jedoch ist die Gesamtsumme der Widerstände Rges wichtig, die ja noch den Widerstand des Kabels Rk und den Gleichstromwiderstand der Spule des Lautsprechers Rs beinhaltet (Blindwiderstände L vernachlässigen wir der Einfachheit halber): Rges = Ra + Rk + Rs (Gleichung 3)
    An einem Beispiel ausgedrückt:

    [​IMG]

    Oder anders gesagt: Wenn in beiden Anordnungen (in Tabelle Zeile 4 und 5) nur die Widerstände unterschiedlich sind (und damit der Dämpfungsfaktor des Verstärkers einmal 1000 und einmal 200 ist und der Gleichstromwiderstand des Lautsprechers dafür knapp 1% anders ist) so gibt es zwischen den beiden Fällen klanglich absolut keinen Unterschied.

    Dennis:
    Aber wir nehmen doch wahr, dass ein Verstärker mit hoher Dämpfung irgendwie realistischer und lebendiger klingt?

    Peter:
    Das ist richtig; dies hat jedoch eine ganz andere Ursache, die in der Bandbreite des Verstärkers zu suchen ist. Diese wiederum ist abhängig von der Schleifenverstärkung g. Die Schleifenverstärkung g gibt an, wieviel stärker der Verstärker die Spannung verstärken würde, wenn er nicht über die Widerstände R1 und R2 gegengekoppelt wäre: g = (R1 * VU) / (R1 + R2) (Gleichung 4)
    Der Ausdruck 1/g ist in Formel 2 enthalten (der grün gefärbte Teil); das heißt dass ein Verstärker mit geringem Ausgangswiderstand (also hoher Dämpfung) ein hohes g hat.

    Verstärker mit hohem g haben jedoch auch eine hohe Bandbreite, da ein phasenstabiler Verstärker so gebaut sein muss, dass g bis hin zur Grenzfrequenz des Verstärkers pro Frequenz-Dekade um Faktor 10 (also 20 dB) abnimmt. (Hier als PDF-Datei dazu die etwas schwer verständliche Theorie 1 wo das wesentliche Schaubild (Bild 16) in Theorie 2 zu finden ist).

    zusammengefasst:
    konstruktionsbedingt haben Verstärker mit hoher Dämpfung auch eine große Bandbreite. Diese sorgt dafür, dass deutlich mehr Obertöne (durch Rauschen und Intermodulationsverzerungen) gebildet werden. Dies wiederum nimmt der Mensch als besonders klaren und frischen Klang wahr, weswegen im Studio der Exciter (ein spezielles Gerät zur Klangabrundung) ebenso Obertöne beimischt, was aber nur in sehr geringem Maße erfolgen darf, da sonst der Klang nur noch scheußlich klingt.

    Dennis:
    Die hohe Verstärker-Dämpfung über 100 trägt also gar nicht so zum sauberen Klang bei, wie man es generell annimmt?

    Peter:
    So ist es; die Dämpfung sollte durchaus bei 100 liegen, jedoch sind höhere Werte nicht im Sinne eines realistischen Klangs nützlich. Es sind zusätzliche Obertöne und Rauschen, die Kunden beim direkten Vergleich den Verstärker mit der höheren Dämpfung als authentischer - also frischer, echter, klarer und glaubwürdiger erscheinen lassen.

    Dennis:
    Und wie kommt man dann zu höchster Kontrolle wenn man alles frei wählen darf?

    Peter:
    Indem man einen Lautsprecher wählt, wo die elektrische Gesamtgüte Qeges möglichst klein ist. Dazu ist im Wesentlichen ein Lautsprecher mit kleiner Güte Qes zu wählen: Qeges = Qes * (Ra + Rk + Rs) / Rs (Gleichung 5)
    wobei Ra der Ausgangswiderstand der Verstärkers, Rk der Gleichstromwiderstand des Kabels und Rs der Gleichstromwiderstand der Spule ist. (Rs wird oft auch als Gleichstromwiderstand Re des Lautsprechers genannt; und Ra können wir aus Gleichung 1 berechnen = RL / D)

    Dennis:
    Worauf achte ich dann und gibt es Lautsprecher-Anwendungen mit kleinem Qeges?

    Peter:
    Die Güte des Verstärkers sollte 100 betragen, das Kabel sollte nicht viel mehr als 0,1 Ohm Gleichstromwiderstand aufweisen (Nachtrag: für 8 Ohm Boxen), ansonsten ist ein kleines Qes beim Mittel- oder Tieftöner wichtig. Dies findet man:
    - im Mitteltonbereich ganz ausgeprägt bei Thiel SCS3 mit 0,145 !
    - in großen Basshörnern
    - in speziell abgestimmten Tieftönern, wie Alcone Sub 8, Sub 28, Sub 12 und Sub 22.
    - in Mivoc Sub 310 wo die Tiefen durch Tiefbassanhebung im Verstärker erbracht wird.


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    Pegelabsenkung mit ohmschen Widerständen

    Wichtig: Man muß dafür sorgen, daß sich bei vorgeschalteten Widerständen die Gesamtimpedanz, mit der die Frequenzweiche belastet wird, nicht ändert. Würde man also vor einen 8-Ohm-Lautsprecher einen Widerstand von 4,7 Ohm löten, hätte die Frequenzweiche eine Belastung von 12,7 Ohm und würde nicht mehr korrekt trennen.

    [​IMG]

    Die folgende Tabelle gibt Werte für die häufigsten Anwendungsfälle an (8 Ohm):
    - 2 dB: RR 2,2 Ohm, RP 22 Ohm
    - 4 dB: RR 3,3 Ohm, RP 10 Ohm
    - 6 dB: RR 4,7 Ohm, RP 8,2 Ohm
     
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  4. #3 Mr. Bean, 18.11.2003
    Mr. Bean

    Mr. Bean HiFi-Mod
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    Die Radios von Mercedes: http://mb124.de/gallery/d/106473-1/APS+etc.pdf


    Um das W168 Originalradio aus dem Elch auszubauen, benötigt man solche Entriegelungshaken:

    [​IMG]

    Hier werden sie eingeschoben:

    [​IMG]_[​IMG]


    Der W168 hat einen ISO-DIN Anschluß-Stecker wie ihn z.B. Blaupunkt an seinen Geräten verwendet. Für andere Hersteller benötigt man gegebenenfalls einen Adapter: Hier das Audio10cd als Beispiel

    [​IMG]


    Andere Autoradiohersteller verwenden gerne noch diese Antennenstecker: Hier sieht man den passenden Adapter

    [​IMG]




    Radio/Lautsprecher Anschlußplan:

    [​IMG]

    Soundsystem:

    [​IMG]




    Grundlagen der Akustik

    Lautsprecher-Theorie (TSPs, Thiele & Small Parameter) Noch eine gute Seite: http://www.audiogen.de/thiele-small.html und http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-53.html sowie http://www.the12volt.com/caraudio/thiele.asp und http://de.wikipedia.org/wiki/Thiele-Small-Parameter


    und noch eine: http://www.selfmadehifi.de/param.htm

    http://www.epicenter.de/scripte/portal/include.php?src=http://www.epicenter.de/scripte/lspdatenbank/

    Tipps & Tricks zur Boxenentwicklung


    Viele Infos zum Lautsprecherbau und Car-Hifi: klick , klick , klick , klick , klick, klick

    Simulationsprogramme: BassCADe , klick , klick, klick

    Gute Seite mit Firmenlinks: klick

    Homehifichassis: hifisound - Münster, Die Boxen Baustelle, Speaker Trade Solingen, Strassacker: Lautsprecher - Boxen - Selbstbau, INTERTECHNIK,openair-speaker, Koch Audio ( auch Autohifi), Audioaktiv

    Kostenloses Meßprogramm um die Anlage einzumessen: klick, HobbyBox

    Bitumenplatten um die Türen zu bedämpfen (siehe ganz unten auf dieser Seite):
    [​IMG]

    MXM bzw SinunsLive Kfz-Bitumenmatte

    1,99€: http://www.caraudio-store.de/Daemmmatte,Anti-Droehn-Matte,Sinuslive::::82::::1e84567.html

    Conrad: http://www.conrad.de/ce/de/product/854676/
    Best.-Nr.: 854676 - 62
    Preis nur 2,95 EUR

    Lautsprechergehäusebedämpfung:
    http://www.visaton.de/de/forum/daempfung.html
    http://www.visaton.de/de/forum/pc_bedaempfung.html
    http://www.visaton.de/de/forum/pc2_bedaempfung.html


    Was ist bei Lautsprecherkabel zu beachten?

    ein wenig Kabeltheorie



    So erstellt man Door-Boards:

    Epicenter Einbaubeispiele , autohifi

    GFK Landschaften: Ausführliche Anleitungen mit vielen Bildern und Beschreibungen zum Nachbauen vom Mr. Woofa


    GFK-Workshop: klick, klick,klick, klick , klick , klick,klick, Aufruf: Wer kann Teile aus GFK bauen?, Schaltkulissenverkleidung umbauen, Kompletter Carhifi-Einbau Dokumentation, Tür Subwoofer , W168: Lautsprecher auf dem Armaturenbrett , TOMTOM GFK Konsole , R&G Handbuch Faserverbundwerkstoffe-überarbeitete Ausgabe Juni 2009 , Lautsprecher auf dem Armaturenbrett (GFK Gehäuse)

    [​IMG] [​IMG]

    Weitere interessante Seiten:

    Treffen: http://www.musica-ex-machina.de/gallerylist.php

    http://www.planetcarhifi.de/board.php?boardid=60



    Der Kofferaumausbau von moose: Bilder , Forumsbeitrag


    [​IMG]


    Steckerbelegungen (www.selfmadehifi.de): Belegungen vom ISO-Stecker (diverse Fahrzeug-Hersteller, einige OEMs) -,- Belegungen von Fahrzeug-Herstellern (meist eigene Stecker) -,- Belegungen von Radioherstellern (Nachrüstgeräte, keine OEMs) -,- Tobias-alberts Audio-DIN-ISO-Steckerbelegungen


    Adapter: klick


    SUBWOOFER construction
    [​IMG]


    Frequenzweichenberechnung:

    [​IMG]
     
    Peter Hartmann gefällt das.
  5. #4 Mr. Bean, 02.06.2005
    Mr. Bean

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    Hier eine weitere Simulationsgegenüberstellung: Was denk Ihr über dieses Teil (Subwoofer)?

    Leider habe ich oben die Länge des zulässigen Beitrags schon erreicht ...

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    Vergleich “geschlossen” gegenüber “Bass-Reflex”

    Im Vergleich zu unserem geschlossenen Gehäuse sind die Unterschiede schlichtweg gewaltig. Im geschlossenen beginnt (hier) der Pegel schon sehr früh abzufallen. Und zwar immer mit 6dB/Octave. Die Baßreflextechnik ermöglicht einen weitaus tieferen Baß mit sehr viel späterem Abfallpunkt. Der wirkungsgrad ist dadurch wesentlich besser. Das bedeutet, man benötigt weitaus kleinere Verstärker für den gleichen Pegel, der auch noch, für den gleichen Freqzenzgang, per Equalizer korrigiert werden muß:

    [​IMG]





    Akustik- und Lautsprecher

    Wichtige physikalische Größen zur Bestimmung von Schall, Ton und Klang
    Ein Schallfeld bezeichnet in der Akustiklehre einen Raum, in dem sich Schallwellen ausbreiten können. Um dieses Schallfeld allerdings näher charakterisieren zu können, sind verschiedene physikalische Größen zur exakten Beschreibung nötig. So beispielsweise der Schallpegel, der als die Druckänderung, die durch die schwingenden Luftmoleküle verursacht werden, definiert ist. Der Schalldruckbereich, den das menschliche Gehör aufnehmen kann, liegt zwischen 2 x 10-5 N/m2 und 20 N/m2 (bei 1000 Hz). Das entspricht einem Faktor von 1.000.000. Damit dieser sehr große Bereich mathematisch leichter erfasst werden kann, führte man die logarithmische Verhältnisgröße Dezibel (dB) ein: den Schallpegel. So entspricht ein Schalldruck von 2 x 10-5 N/m2 einem Schallpegel von 0 dB, auf der anderen Seite ein Schalldruck von 20 N/m2 einem Schallpegel von 120 dB. Zur richtigen Einordnung einige Beispiele: Ein in normaler Zimmerlautstärke geführtes Gespräch erzeugt in 1 Meter Abstand einen Lautstärkepegel von etwa 60 dB. In der Disco wird hingegen nicht selten die maximale Schmerzgrenze erreicht, ebenso bei der Ausübung verschiedener Berufe. Darum tragen beispielsweise Bauarbeiter, die den Presslufthammer bedienen, oder Waldarbeiter, die mit der Kettensäge arbeiten, Gehörschutz. Bei der Verwendung der Maßeinheit Dezibel muss man sich aber auch klarmachen, welche tatsächlichen Wirkungen nominell gar nicht so große Schalldruckänderungen auf unser Gehör haben: So wird ein Unterschied von 10 (nominell gar nicht so viel) dB im Schalldruckpegel vom menschlichen Gehör bereits als Verdopplung der Lautstärke wahrgenommen, und schon Unterschiede um die 3 bis 4 dB sind deutlich in Form einer gut wahrnehmbaren Lauter- bzw. Leiser-Empfindung auszumachen. Dies liegt darin begründet, dass die Maßeinheit dB, wie schon erwähnt, ein logarithmisches Maß ist. Werden die dB-Unterschiede hingegen kleiner als die eben angesprochenen 3 bis 4 dB, sind sie nur noch im direkten Vergleich zu differenzieren. Zu den Größen, die ein Schallfeld bestimmen, gehört auch die Schallgeschwindigkeit, die unabhängig von der Frequenz, aber abhängig vom Medium ist, in dem sich der Schall ausbreitet. In der Luft beispielsweise breitet sich der Schall mit 343 Meter pro Sekunde aus, in Wasser mit 1440 Meter pro Sekunde und in Aluminium gar mit 6260 Metern in der Sekunde. Die Schallschnelle, ebenfalls im m/sec. gemessen, ist nicht identisch mit der Schallgeschwindigkeit. Die Schallschnelle charakterisiert die Größe der Geschwindigkeit, mit der die Luftmoleküle um ihre Ruhestellung schwingen. Weitere deskriptive Messeinheit ist die Schalleistung, die in Watt (W) angegeben wird. Hier ist interessant, wie gering die Schalleistungen verschiedener Musikinstrumente selbst im Vergleich zu einem sehr bescheidenen Verstärker sind: So bringt es ein ganzes Symphonieorchester auf 70 W, eine Pauke gerade mal auf 12 W, ein Piano auf 0,5 W.

    Das menschliche Gehör, Schalldruck und empfundene Lautstärke
    Das menschliche Gehör ist im Besonderen auf die Aufnahme von Frequenzen zwischen 700 und 6000 Hz vorbereitet, denn um Schwingungen in diesem Frequenzspektrum hörbar zu machen, genügt schon ein verhältnismäßig geringer Schalldruck. Im Bereich sehr tiefer Frequenzen hingegen, wie sie beispielsweise von einem aktiven Subwoofer übertragen werden (Übertragungsbereich liegt meist grob zwischen 20 und 200 Hz), ist ein größerer Schalldruck vonnöten. Diese Auslegung des Gehörs entspricht den Gegebenheiten des Alltags: So sind in unserer Umgebung die tieffrequenten Schallanteile mit sehr hohem Schalldruck vertreten. Bei tiefen Frequenzen beispielsweise erzeugt eine mit Wucht zugeschlagene Tür einen sehr hohen Schalldruck. Diese tiefen Frequenzen sind aber nicht so wichtig fürs tägliche Hören wie die mittleren, die oben erwähnt wurden und für die das Gehör deshalb auch besonders empfänglich ist – ein Beispiel für die Anpassungsfähigkeit des Menschen an seine Umwelt. Wäre unser Gehör für die tiefen Frequenzen genauso empfänglich wie für die angesprochenen mittleren, dann hätte dies katastrophale Folgen: Das Gehör wäre permanent übersteuert und würde als Folge dessen sekundenlang völlig ausfallen.

    Im Zusammenhang mit dem menschlichen Gehör sind noch die die frequenzabhängigen Begriffe Hörschwelle und Schmerzschwelle zu klären. Die Hörschwelle ist die unterste noch wahrnehmbare Schallpegelgrenze, während die Schmerzschwelle eine Schallempfindung umschreibt, die schon Schmerz auslöst. Hierbei ist zu beachten: Zwei Töne mit gleichem Schallpegel wertet das menschliche Gehör nicht automatisch als gleich laut. So wird ein Basston von 50 Hz bei einem Schalldruckpegel von 50 dB genauso laut wahrgenommen wie ein höherfrequenter 4 kHz-Ton (hier liegt die größte Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs) mit lediglich 12 dB. Beide Töne erzeugen die gleiche empfundene Lautstärke. Gegen die tiefen Töne nimmt die Empfindlichkeit stark ab, während sie bei Frequenzen, die oberhalb der erwähnten 4 kHz liegen, in weniger starkem Maße ab- und über 8 kHz sogar wieder leicht zunimmt. Mit zunehmender Lautstärke verringert sich dieses Verhältnis.

    Was bedeutet dies für den Lautsprecher und den Verstärker?
    Hier ist zu beachten, dass aufgrund der Hörstruktur des menschlichen Gehörs auftretende Fehler wie beispielsweise ein hoher Klirrfaktor in der Gegend um 4 kHz besonders unangenehm hervortreten, weil in diesem Frequenzbereich das menschliche Ohr besonders sensibel reagiert. Damit bei leisen und bei laut eingestelltem Verstärker eine gleichmäßige Wiedergabe aller Frequenzen sichergestellt ist, wird häufig eine sogenannte Loudness-Schaltung verbaut. Diese funktioniert mittels eines umgekehrt proportional arbeitenden Filters, das sich bei weiter aufgedrehtem Lautstärkeregler dem flacher werdenden Verlauf der Ohrkurven anpasst.

    In welcher Form breitet sich Schall aus?
    Eine punktförmige Schallquelle sendet Kugelwellen aus - von punktförmigen Schallquellen kann man sprechen, wenn die Ausdehnung der Schallquelle sehr viel kleiner ist als die Wellenlänge des Schalls. Möchte man die Wellenlänge ermitteln, kann man sich folgender Formel bedienen:
    v (Schallgeschwindigkeit, hier in Luft, 343 m pro s) = Wellenlänge l (in m) x Frequenz (1/s). Daraus ergibt sich für die Wellenlänge: Schallgeschwindigkeit/Frequenz. Durch die Unterschiede in der Wellenlänge (tiefe Frequenzen haben eine größere Wellenlänge) kann man bei einem Tieftonlautsprecher mit normalem Membrandurchmesser (30 bis 40 cm) durchaus von einer punktförmigen Schallquelle sprechen. Bei einem Hochtonlautsprecher hingegen, der bei seinen hochfrequenten Übertragungsbereichen eine weitaus kürzere Wellenlänge erzeugt, ist die Definition als punktförmige Schallquelle nur dann gegeben, wenn die Membran extrem kleine Abmessungen aufweist. Ist die Abmessung der Membran (und damit die Ausdehnung der Schallquelle) größer als die Wellenlänge, dann erfolgt die Schallabstrahlung gerichtet.

    Wichtig in diesem Zusammenhang ist noch die Beugung von Schall sowie die Reflexion. Zum ersten Begriff: Trifft eine Schallwelle auf eine Öffnung in einer Wand, so breiten sich die Schallwellen dahinter kugelförmig aus - allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Öffnung der Wand kleiner ist als die Wellenlänge (siehe Beginn des vorherigen Abschnitts). Dabei kann die Öffnung als neue punktförmige Schallquelle angesehen werden. Ist die Öffnung größer als die Wellenlänge , breiten sich die Schallwellen hinter der Öffnung gleichförmig aus. Bei der Schallreflexion treffen Schallwellen auf ein Hindernis, in einem Hörraum beispielsweise auf einen Schrank oder eine Wand. Der Schrank oder die Wand reflektieren die ursprüngliche Schallwelle, mit diesem Prozess wird eine neue Schallwelle, die des reflektieren Schalls, gebildet. Die ursprüngliche und die reflektierte Welle begegnen sich, und es kommt zur Ausbildung sogenannter Stehender Wellen, sollten die Raummaße in einem ganzzahligen Verhältnis zur halben Wellenlänge stehen. Dies ist z.B. der Fall, wenn die halbe Wellenlänge zwischen die Wände eines Hörraums passt. Ist der Abstand zwischen den Wänden beispielsweise 5 Meter, so muss die Wellenlänge 5 x 2 m sein, also 10 Meter. Stehende Wellen spielen in der Akustik eine große Rolle, so sind sie beispielsweise verantwortlich für unschöne Raumresonanzen, die bei ungünstiger Schallreflexion entstehen können. Man kann die Grundresonanz nach der folgender Formel berechnen:

    Frequenz der stehenden Welle f(r) = c/ l = 343/10 m/m x s
     
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  6. #5 Mr. Bean, 02.06.2005
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    Verstärker, Lautsprecher und Ohm
    Wie sie zusammen arbeiten  Das unverstandene Thema

    http://www.sengpielaudio.com/Rechner-VerstaerkerLautsprecherUndOhm.htm


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  7. #6 Mr. Bean, 12.06.2005
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    Unser Elch ist ja in Sachen Positionierung des Tiefmitteltöners nicht von Hifiexperten konstruiert worden. Er sitzt schlichtweg viiiiel zu tief. Aber es gibt einfache Lösungen um die Bühne auf das Amaturenbrett zu zaubern...

    Viele Infos zu Breitbandlautsprechern bzw. FAST Systemen findet ihr hier:

    neue interessante Breitbänder fürs Armaturenbrett



    Hier findet ihr auch alle anderen Lautsprechervorschläge, die hier vorher standen!



    Immer hin: 2004 Deutscher Vizemeister ;)

    [​IMG]


    oder diesen prämierten Wagen:

    [​IMG]



    Auch als 2-Wegesystem Mitteltöner macht sich so ein Lautsprecher sehr gut:

    [​IMG][​IMG]

    Quelle


    Eine weitere sehr gute Möglichkeit eine gute Bühnenabbildung auf das Armaturenbrett zu setzen, ist hier zu sehen:

    [​IMG]

    Mit einem 3 Wegesystem mit einer rel. großen Mitteltonkalotte ( meistens 50mm )kann man den Mittelhochtonbereich ab ca. 700Hz übertragen. Somit wandert die Bühne im wichtigen Mitteltonbereich auf's Armaturenbrett und muß sich nicht aus dem Fußraum nach oben quälen. Das fördert natürlich die Präzision der Widergabe. Hochtöner laufen meistens erst ab 2,5kHz. Meistens aber erst ab 3,5kHz. Somit wird hier nur der Hochtonbereich übertragen.


    Hier sieht man auch eine schöne Möglichkeit, den Grundmittel und Hochtöner auf das Armaturenbrett zu bringen:

    xdreamcaraudio.de: http://www.xdreamcaraudio.de/Galerie.html

    [​IMG]

    Mit der Hilfe von MDF-Ringen werden die Lautsprecher auf das Armaturenbrett gesetzt und die Ringe ausgerichtet.

    [​IMG]

    Nach dem Lamelieren siehst das dann so aus:

    [​IMG]


    Auch von xdreamcaraudio.de: Einbau in die E-Klasse:

    [​IMG]
    http://www.xdreamcaraudio.de/Galerie/Mercedes_E-Klasse_W_210.flash/index.html


    [​IMG]


    [​IMG]
     
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  8. #7 Mr. Bean, 19.06.2005
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    Potente Anlage ohne Platzverlust im Kofferraum ;)

    [​IMG]

    [​IMG]

    mehr Infos

    Info: die Anlage sollte man aber vollaktiv aufbauen. Die Trennferquenzen kann man so bei 160Hz ... 200Hz und ca.2,5kHz einstellen. Außendem kann der Pegel der Chassis problemlos angepaßt werden. Desweiteren ist eine Laufzeitkorektur möglich.

    Infos zum Woofer:

    [​IMG]

    Als Hochtöner kann man natürlich auch andere einsetzen. Das wichtigste sind die Lautsprecher und deren Aufbau in den Türen.

    Interessanter Hochtöner aus dem Homehifibereich:

    [​IMG]

    Diesen kann man ab 2,5kHz einsetzen. Die Verzerrungen liegen dann im gesamten Übertragungsbereich auch bei höheren Pegeln unter 0,2%. Bei sehr linearem Übertragungsbereich und auch sehr gutem Wasserfalldiagramm.
     
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  9. #8 Mr. Bean, 22.07.2005
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    So kan man bei Premopf Elchen die Hochtöner auf das Armaturenbrett montiern:

    Ich habe einen Elch, bei dem die "Wanne" des Armaturenbrettes nicht aus einem Teil besteht. Direkt unter der Scheibe ist eine Fuge. Durch die (bzw. in dieser) habe ich das Kabel verlegt. In den Ecken bin ich dann nach unten unter das Armaturenbrett, wo auch die Weichen liegen, gegangen. Dies klappt ganz gut in dem man einen Schraubendreher zur Hilfe nimmt.


    [​IMG]

    An der Stelle, wo der Schraubendreher unter der Verkleidung steckt, kann man die Kabel ganz gut nach unten führen. Hilfreich ist es natürlich, wenn die Kabel nicht allzu dick sind. Müssen sie auch gar nicht sein. Mein Kabel ist ein 1mm2 Kabel, das allerdings eine schön dünne Isolierung hat.


    Fertig sieht es dann so aus:

    [​IMG] [​IMG]



    Übrigens auch eine gute Möglichkeit:

    [​IMG]
     
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  10. #9 Mr. Bean, 08.09.2005
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    AUX im W169 (=neuer A150) am Audio 5

     
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  11. #10 Mr. Bean, 13.09.2005
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    Keinen Cinch-Ausgang am Autoradio?


    [​IMG]


    Bei vielen Autoradios (vor allem denen ab Werk!) fehlt ein einfacher Stereo-Cinch-Ausgang zum Anschluß einer Endstufe. Mit einem einfachen Spannungsteiler läßt sich das in den Griff kriegen. Es empfiehlt sich ein 1µF-Folienkondensator, an den die nachfolgenden Widerstände 5600Ohm und 2200 Ohm (Standard 1/4Watt) gehängt werden. Man nutzt nur die positive der beiden gebrückten Endstufen pro Kanal, das C soll Gleichspannungen entkoppeln, und die Widerstände die Ausgangs-Spannung heruntersetzen. Bei einer angenommenen Ausgangsspannung bei Vollaussteuerung von ca. 3,7Veff, ist sie am Line-out etwa noch 1Veff groß. Da sich die Eingangsspannungen zur Vollaussteuerung von Auto-Endstufen stark unterscheiden, ist es je nach Anwendung empfehlenswert, das Teilerverhältnis zu ändern. Dabei sollten die Widerstände bei gleicher Kondensatorgröße nicht verkleinert werden. Mit den dargestellten Werten ergibt sich eine untere Grenzfrequenz von 20Hz.


    Ausgangsspannung Ua nach dem Spannungsteiler R1 und R2 näherungsweise bei hochohmiger Belastung :
    Ua=Ue*R2/(R1+R2)

    mit bekanntem Eingangswiderstand Ri der nachfolgenden Endstufe :
    Ua=Ue*Z/(R1+Z)
    wobei Z=1/(1/R2+1/Ri) = R2*Ri/(R2+Ri)



    Gibt es Einstreuungen und Störungen, muß der Kondensator vergrößert und beide Widerstände verkleinert werden. (z.B. 10µ Elko bei 860Ohm, 330Ohm) Der Pluspol des Elkos muß dann zur +Klemme des Radioausgangs zeigen. Der negative Lautsprecher-Ausgang wird nur entkoppelt auf Masse gezogen, um beide Stufen möglichst gleich zu belasten. Hier ist die +Klemme des evtl. Elkos ebenfalls an den Lautsprecherausgang zu schalten.

    Prinzipbedingt ist die Qualität über einen Adapter am Radioendstufenausgang immer schlechter als bei einem richtigen Vorverstärkerausgang.

    Für Stereo ist das ganze natürlich doppelt aufzubauen.
    Für einfache Endstufen (keine Brücke, die etwa ein Viertel der Ausg.-Leistung liefert.) wird der untere Teil weggelassen, so kann es auch für Home-HiFi-Anwendungen benutzt werden.

    Tip 1: Um Störungen zu reduzieren, ist es auch möglich und sogar empfehlenswert, den Spannungsteiler erst kurz vor der Endstufe anzubringen oder wegzulassen und über das Cinch-Kabel die höhere Spannung zu führen. Den Teil am Minus kann man dann auch weglassen. Die Endstufe muss aber die höheren Eingangsspannungen, die auch von einigen teueren Radios ereugugt werden (z.B. 2...5V), vertragen, dann ist nur ein Kondensator dazwischenschalten. Vorteil bei diesen hohen Spannungen ist die bessere Störsicherheit und größeren Geräuschspannungsabstände.
    Tip 2: Da schon einige Mails dazu kamen: Stimmt der Pegel an der Endstufe nicht, kann statt der beiden Widerstände ein Tandem-Poti (z.B. 10k/lin) eingesetzt werden, linker Anschluß an Masse, rechts an den Kondensator und der Schleifer (Mitte) ist dann der Ausgang. Hiermit läßt sich die Ausgangsspannung genau an die Endstufe anpassen.

    http://www.selfmadehifi.de/schalt.htm


    Differenzschaltung für die Rearspeaker:

    Allgemeines:
    Man verwendet die Differenzschaltung um aus zwei Musikkanälen die Unterschiede (Korrelation) zwischen beiden wiederzugeben. Das Grundsystem existiert schon seit den 70er Jahren, damals manchmal noch Pseudoquadro genannt. Man überlegte schon damals, wie man 4 Kanäle (Quadrophonie) in einem 2-kanaligen Stereosignal übertragen kann.
    So funktioniert es bei Dolby: Dieses Grundprinzip wurde auch bei Dolby Surround angewandt. Man nahm "einfach" einen hinteren Kanal, verschob die Phase um -90° und mischte es (mit -3dB) in den linken, b.z.w. schob die Phase um +90° und mischte es abgeschwächt in den rechten Kanal mit hinein. Da Rauminformationen, wie Hall und Echo hauptsächlich nur im mittleren Frequenzbereich eine Rolle spielen, wurde dem hinteren Kanal vor dem Mixen ein Bandpaßfilter von 100Hz bis 7kHz vorgeschaltet. Als vierten Kanal nahm man einen vorn in der Mitte (Center), den man abgeschwächt (-3dB) in beide Kanäle mixte. Er soll vor allem die Dialoge bei den Filmen und den Solisten bei Musik wiedergeben. Um die Kanaltrennung und den Rauschabstand zu erhöhen, verwendete man zusätzliche Ex- und Kompander.
    Beide Kanäle lassen sich auch ohne diese zusätzlichen Filter nutzen. Sie sind einfach zu gewinnen: Der Center enthält nur das Summensignal, also L+R, was einem einfachen Monosignal entspricht. Der Rearchannel ist aus dem Stereosignal durch Differenzbildung (L-R, oder R-L) beider zu erhalten, dabei werden die Signale bei einer Phasendifferenz von 180° am lautesten wiedergegeben.
    Da auch im einfachen Stereosignal Unterschiede (in Amplitude und Phase) zwischen beiden Kanälen vorhanden sind, werden gute Ergebnisse mit einer einfachen Differenzschaltung erzielt. Bei Stereo-Musik ist es dem aufwendigen Dolby Surround Pro Logic-Decodern überlegen, da es keine Pumpeffekte durch die dort verwendeten Expander gibt.
    Das Ergebnis ist einfach verblüffend. Dadurch werden vor allem die Rauminformationen, wie Echos, Hall... wiedergegeben. Bei guten Stereoaufnahmen treten interessante Effekte auf, z.B. wenn beim Gesang der Nachhall nach hinten wandert. Allerdings dürfen die hinteren Speaker nicht zu laut sein, um das Gesamtergebnis nicht zu verschlechtern. Normalerweise sollte man sie bei normalen Stereoprogramm auf den Frontboxen gerade wahrnehmen können, ohne daß sie in den "Vordergrund" treten. Betreibt man sein System eine Weile damit und entfernt dann die hinteren Lautsprecher wieder, klingt alles zusammen plötzlich flach und eintönig.
    Nachteil bei der einfachen Variante: Lautstärke hinten und Gesamteindruck abhängig von der Abmischung, die sich von Titel zu Titel stark unterscheiden kann.
    Und im Auto gibt es noch den Nachteil für die Leute im Fond: die haben wenig davon, da für sie die hinteren Speaker zu laut sind. Bei einigen Radiosendern (z.B. Enjoy Radio) werden teilweise Titel mit zusätzlichen DSPs überrechnet, wodurch diese Effekte total überzogen wirken. Andersherum werden bei starker Komprimierung z.B. mit MP3 (128kb/s oder noch weniger) die Phasenverschiebungen zwischen den Kanälen "geschwächt" oder entfernt, was diese Surroundeffekte dann auch eliminieren kann.
    Bei Musik ist der räumliche Eindruck besser als bei PRO LOGIC, was vielleicht auch an dem fehlendem Verzögerungsglied, sicher aber am erweiterten Frequenzgang (auch über 7 kHz hinaus) und dem diffusen Klangbild (der linke hinter LS gibt L-R, der rechte R-L wieder) liegt. Bei Filmen ist jedoch systembedingt der Raumeffekt schlechter. Das liegt an der schlechteren Kanaltrennung.
    Eine einfachste Möglichkeit den hinteren Kanal zu nutzen, sind folgende passive Möglichkeit für Brückenendstufen (High-Power):

    [​IMG]

    Die Kondis (2 bipolare Elkos) sind ebenfalls empfehlenswert und können direkt in Reihe (z.B. vor den + jedes Lautsprechers) geschaltet werden.
     
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  12. #11 Mr. Bean, 28.10.2005
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    Wenn es im Hochtonbereich besonders gut klingen soll:

    Exact Audio (Scanspeak) D 2904

    Car & Hifi 6.04
    Exzellente Verarbeitungsqualität, die geringsten Verzerrungen im Test und die niedrigste Resonanzfrequenz: der ScanSpeak ist der Inbegriff des HighEnd-Hochtöners. Er vereint zwei herausragende Qualitäten: Feinauflösung im Superhochtonbereich und tonale Ausgewogenheit. Wie kein anderer Tweeter vermittelt der D 2904 die Feinheiten z.B. bei Besenarbeit am Schlagzeug lassen sich prima die Borsten zählen. Das Volumen, mit dem der obere Mittenbereich auch bei tiefer Ankoppelung wiedergegeben wird, ist beeindruckend. Nicht umsonst erfreut er sich in der Welt der Klangwettbewerbe allerhöchster Beliebtheit.

    [​IMG]

    [​IMG]
    http://www.tymphany.com/d2904_600000


    oder:


    Exakt audio XT-E Ringradiator
    [​IMG]

    http://www.exactaudio.de/html/high_end/komponenten.php


    oder:

    Scanspeak D3004

    [​IMG][​IMG]

    http://www.tymphany.com/d3004_602000 , http://www.tymphany.com/d3004_602010


    oder:

    Scanspeak D2004

    [​IMG]


    oder:

    Expolinear Swans Koaxial-System mit Bändchenhocht.

    [​IMG]

    Expolinear Swans S1 Koaxial-System mit Bändchenhochtöner




    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Thiel Koinzidenzwandler

    [​IMG]

    Traumhaftes Timing mit Koinzidenzwandler
     
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  13. #12 Mr. Bean, 16.11.2005
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  14. #13 Mr. Bean, 18.11.2005
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    aus: www.hobbyhifi.de

    Ermittlung geschlossener Gehäuse ohne und mit Hochpaßkondensator aus Thiele-Small-Parametern (TSPs).

    Durch die Hochpaßfilterung kann man bei Einsatz von Chassis mit günstigen Parametern für diesen Zweck zulasten der Güte den linearen Tieftonbereich nach unten erweitern und die Gehäusegröße erheblich senken. Der Pegelabfall unterhalb der Grenzfrequenz ändert sich von 6dB/Oktave zu 12dB/Oktave. Der Tiefstbaß wird vom Chassis ferngehalten, so das dessen Belastbarkeit ansteigt und der Lautsprecher pegelfester wird, da die Auslenkung unterhalb der Abstimmfequenz abnimmt.

    Benötigt werden:

    Fs: Freiluft-Resonanzfrequenz
    Qts: Gesamtgüte
    Vas: Äquivalentvolumen
    Re: Gleichstromwiderstand der Spule

    Das Gehäusevolumen berechnet sich zu:

    Vb: Gehäusevolumen

    Vb= Vas/((Qtb/Qts)²-1)

    Qtb: ohne hochpaßfilterung sollte die angestrebte Gesamtgüte der Box zwischen 0,6 und 0,7 liegen.

    Für eine Hochpaßgefilterte Variante sollte die Güte zwischen 0,93 und 1 liegen.

    Der Hochpaßkondensator, ein Tonfrequenzelko, errechnet sich zu:

    Cs= 0,00265 * Qts/Re/Fs

    Die untere Grenzfrequenz des Lautsprechers errechet man mit dieser Formel:

    f3: untere Grenzfrequenz. Die Frequenz, bei der der Pegel um 3dB gefallen ist.

    f3= 0,7*Fs/Qts


    Subwooferabstimmung mit Gehäuse, Kondensator und Widerstand:

    http://www.lautsprechershop.de/hifi/aka_tief_c.htm

    [​IMG]

    Der einfachste Subwoofer ist der geschlossene Subwoofer. Er hat ein geschlossenes Gehäuse, damit der rückwärtige Schall nicht bei tiefen Frequenzen den frontseitigen überlagert und aufhebt.
    Der Subwoofer ist sehr leicht zu berechnen. Wenn man die Thiele und Small-Parameter aus dem Datenblatt kennt (man kann sie auch messen), lässt sich damit leicht das Gehäusevolumen berechnen.

    Normalerweise wird das Gehäuse auf eine Güte von Qtc= 0,71 eingestellt. Will man einen besonders trockenen Bass, so kann Qtc noch etwas kleiner gewählt werden.

    Dann wird das Gehäuse größer und der Pegelabfall zu niederen Frequenzen wird sehr viel sanfter, wobei der Abfall bereits bei höheren Frequenzen beginnt.

    Subwooferabstimmung mit Serienwiderstand
    Schaltet man einen Widerstand Rv vor den Tieftöner, so wirkt dieser, wie wenn man einen schwächeren Antrieb (z.B.: einen schwächeren Magneten) verwenden würde.
    die elektrische Güte Qes nimmt zu:
    Qes = Qes,alt * (Rv + Re) / Re, wobei Re der Gleichstromwiderstand des Tieftöners ist.

    Somit kann der Antrieb geschwächt werden und die Tieftonwiedergabe im unteren Bassbereich verstärkt werden, wozu dann das Gehäuse auch größer ausfallen sollte.

    Subwooferabstimmung mit Serienkondensator auch GHP-Methode genannt (geschlossen mit Hochpass)

    Was macht jedoch ein Kondensator in Reihe zum Lautsprecher?

    [​IMG]

    Im ersten Anlauf wird man sagen, dass dies ein 6 dB Hochpass ist, der also nur hohe Töne passieren lässt. Das ist in erster Näherung richtig.

    Um dies näher zu erklären, müssen wir in die komplexe Zahlenebene. Denn Widerstand ist leider keine eindimensionale Größe, die man nur addiert, sondern sie hat verschiedene Komponenten, die man in unterschiedlichen Richtungen in der komplexen Zahlenebene aufträgt.

    [​IMG]

    Links ist der einfache Fall dargestellt, dass der Lautsprecher aus einem Wirkwiderstand bestehen würde, dem ein Kondensator in Reihe geschaltet wird.

    Der rote Pfeil nach rechts entspricht also dem Widerstand des Lautsprechers (und da wir hier Spannungen darstellen wird er wie alle anderen Widerstände mit dem Strom I multipliziert). Der blaue Pfeil entspricht dem Kondensator dessen Widerstand abhängig von der Frequenz ist, was man mathematisch mit jÉ ausdrückt, wobei É = 2Àf ist, also 6,28 mal der Frequenz f.

    Man erkennt, dass je kleiner f (oder É) ist oder je kleiner die Kapazität C ist, desto kleiner ist der Nenner bzw. desto länger ist der blaue Pfeil.

    Ist der blaue Pfeil länger, dann ist aber auch das Verhältnis der Längen ULS (Spannung am Lautsprecher) geteilt durch Uges (Gesamtspannung an den Eingangsklemmen) kleiner.

    Also: mit fallender Frequenz oder mit kleinerem Kondensator, kommt immer weniger Spannung am Lautsprecher an.

    Wir hatten jedoch eine vereinfachende Annahme gemacht: Der Lautsprecher hat nur einen Wirkwiderstand.

    Tatsächlich ist dies nicht so.

    [​IMG]

    Der Lautsprecher hat:
    - einen Wirkwiderstand (der Widerstand der Schwingspule), hier rot eingezeichnet,
    - einen induktiven Blindwiderstand der Spule jÉL, im Bild nach oben gezeichnet,
    - und einen Anteil induzierte Spannung (durch die Bewegung der Spule im Magnet, hier als schwarzer Pfeil gezeichnet)

    Die Summe der Einzelspannungen ergeben zusammen ULS, also die Spannung an den Lautsprecherklemmen.

    Dazu wird nun der Kondensator in Reihe geschaltet (blauer Pfeil nach unten).

    Im Bild ist zu sehen, dass für den gezeichneten Fall die Spannung am Lautsprecher ULS größer ist (d.h. der Pfeil ist länger) als die Spannung Uges an der Eingangsklemmen (türkiser Pfeil).

    Anders ausgedrückt: Der Kondensator macht im gezeichneten Fall eine Aufwärtstransformation, erhöht also am Lautsprecher die Spannung!

    Nun ist die Frage, wann er das macht.

    Antwort: Immer dann, wenn durch sein Mitwirken der Pfeil Gesamtspannung sich näher zur Achse nach rechts (Wirk-/Verlustspannung) verschiebt.

    Was kann man damit in der Praxis anfangen?

    Wenn man ein Messgerät hat, das komplexe Impedanzen messen kann (Ihre Soundkarte?), kann man mit einfacher Rechnung ermitteln, wie ein Kondensator den Pegel verändert.

    Dies wurde nachfolgend mit einem Alcone AC12 SW4 gemacht (erste 5 Spalten).

    In der 6. Spalte (indukt. Teil C) wurde die induktive Impedanz eines 800 uF-Kondensator hinzugefügt (da die Impedanz kapazitiv ist, ist sie hier negativ).

    In der 7. Spalte sehen Sie dann die Summe der indukt. Anteile, wenn diese kleiner ist als der induktive Anteil des Lautsprechers in der 5. Spalte), gibt es Pegel-Anhebung, was in den letzten beiden Spalten zu erkennen ist.

    [​IMG]

    Wie kommen die wechselnden Pegel zustande?

    Bereich 1 (Subsonic, gelb):
    Bei tiefen Frequenzen ist der Scheinwiderstand des Kondensators so hoch, dass der Pegel am Lautsprecher abgesenkt ist.

    Bereich 2 (unter der Resonanzfrequenz des Tieftöners, hellgrün):
    Ab 22 Hz, wo der induktive Teil der Impedanz größer ist als die Summe aus induktivem und kapazitivem Anteil gibt es eine Pegelanhebung, die bis 49 Hz anhält.

    Bereich 3 (über der Resonanzfrequenz des Tieftöners, hellblau):
    Bei 49 Hz hat der Lautsprecher seine Resonanz; hier ändert sich die Phase wie es für eine Resonanzstelle typisch ist. Die Kondensator vermindert nun wieder den Pegel; zuerst wenig, da die Impedanz des Lautsprechers sehr groß ist, bei weiter steigender Frequenz nimmt zwar auch die imaginäre Impedanz des Kondensators ab, aber sehr viel schneller die des Lautsprechers, weswegen bis 70 Hz der Pegel durch den Kondensator abfällt;

    Bereich 4 (höherer Frequenzbereich, rötlich):
    Anschließend wird bei steigender Frequenz die Impedanz des Kondensators so klein, dass der Kondensator keine gewichtige Rolle mehr spielt. Dabei kann es nochmals zu geringer Pegelanhebung kommen.

    Die so errechneten Werte stimmen sehr genau mit den Messergebnissen überein. Wenn man den Kondensator vergrößert beginnt die Bassanhebung etwas tiefer und fällt etwas weniger stark aus:
    - bei 1000 uF: Anhebung ab 20,5 Hz / Erhöhung um 5,5 dB
    - bei 1200 uF: Anhebung ab 19 Hz / Erhöhung um 4,7 dB
    - bei 1600 uF: Anhebung ab 17,5 Hz / Erhöhung um 4 dB

    Der Kondensator sollte jedoch nicht zu klein gewählt werden, da ansonsten die Impulsantwort des Lautsprechers leidet.

    Weitere Infos: http://www.abload.de/img/hochpassgehuseg8g.jpg
     
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  15. #14 Mr. Bean, 21.12.2005
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    Umgeräumt ;)
     
  16. #15 Mr. Bean, 02.01.2006
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  17. #16 Mr. Bean, 07.04.2006
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    Hier noch ein Schöner "Reserveradwoofer" von octane


    [​IMG]

    [​IMG]


    Reserveradwoofer von Mooserider

    [​IMG]




    Der Bose Woofer aus dem W168er Soundsystem:

    [​IMG][​IMG]

    Er liegt im Reserverad

    Der Verstärker:

    [​IMG]
     
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  18. #17 Mr. Bean, 09.04.2006
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    Hier der 210er Mivoc im 13 Liter Gehäuse:

    [​IMG] [​IMG]

    Infos zum Gitter (Beispiel): Lineargitter und Lüftungsgitter

    [​IMG]

    http://62.75.219.46/addidas50-p8932h78s587-Lineargitter-eloxier.html
    http://62.75.219.46/addidas50-p7045h78s502-Lueftungsblech-Alumi.html


    Frontsystem mit Tiefgang


    Hier die 210er Variante von Black_Elk:

    [​IMG]


    Der Mivoc XAW 210 von Tall12V made by BlackElk

    [​IMG] [​IMG]




    Hier meine Lösung:

    [​IMG]



     
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  19. #18 Mr. Bean, 23.04.2006
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    Anleitung: Zweit Batterie anschließen

    Quelle

    Die Verbindungskabel der Batterien sowie das Massekabel sollte man allerdings dicker auslegen und entsprechend absichern!


    Laut McDell soll im Batterieraum des W168 das baue D+ Kabel liegen:

    [​IMG]



    [​IMG]


    So funktionieren Batterien:

    http://www.abload.de/img/unbenannt-1vcrq.jpg , http://www.abload.de/img/unbenannt-2x6mm.jpg


    Beitrag zum Thema Batterien: Welche Batterie??


    [​IMG]

    Der Generator hat eine Uo von 13,8V. Die Batterie eine Uo von etwas über 12V. Im Ladezustand auch etwas höher. Wird nun der Lastrom durch R-Last so groß, das der Spannungsfall über den Ri des Generators so groß wird, das er 2v erreicht, so ist erst dann die Batterie dem Generator parallelgeschaltet. Aber auch über deren Ri fällt Spannung ab.

    Siehe auch: Nagelneue LiMa trotzdem nur 13,4V max
     
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  20. AdMan

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. #19 Mr. Bean, 16.07.2006
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  22. #20 Mr. Bean, 22.07.2006
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    So könnte man ein ordentliches, preiswertes Cinchkabel aufbauen:

    www.Reichelt.de

    Koaxialkabel RG 174, 50 Ohm, 10m-Ring, Bestellnr: RG 174-10, Preis
    inkl. MWSt.: 5.00€

    [​IMG]


    oder RG-179

    [​IMG]
    http://www.conrad.de/goto.php?artikel=605050




    Cinchstecker, schwarz, weißer Ring, für Ø4mm, Bestellnr: CSGMS 4 WS, Preis
    inkl. MWSt.: 0.72€

    [​IMG]

    Das haut preislich richtig rein ;D


    Alternativ:

    [​IMG] , [​IMG] , [​IMG]

    [​IMG] , [​IMG]


    oder:

    High End Cinch-Kabel kann man selber bauen:

    [​IMG]

    http://209.85.135.104/search?q=cach...FI+stereoplay+rg-142&hl=de&ct=clnk&cd=1&gl=de

    http://www.kabel-kusch.de/rg_1421.htm


    Allerdings: Löten muß man können ;)


    Gute Fertigkabel:

    WIREWORLD Terra 5: http://www.wireworldcable.com/interconnects.html

    [​IMG]

    [​IMG]


    High end Lautsprecherkabel selber machen:

    http://www.stereoplay.de/sixcms/media.php/188/stp0906SelbstbauKabel.pdf





    Kurzanleitung für den Lautsprechereinbau bei Nutzung der vorhandenen Kabel:

    .



    Hier ein Bild vom Radioschacht des W168 (Premopf):

    [​IMG]
     
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