Kupplungsgeber wechseln. Aber wie?

Diskutiere Kupplungsgeber wechseln. Aber wie? im W168 Allgemein Forum im Bereich A-Klasse W168 Forum; Moin Elchfans, der Mann aus der Werkstatt NICHT meines Vertrauens hatte meinen kleinen A140 mit um Bremsflüssigkeit zu wechseln und Breme und...

  1. #1 Sunrider, 07.06.2019
    Sunrider

    Sunrider Elchfan

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    Moin Elchfans,

    der Mann aus der Werkstatt NICHT meines Vertrauens hatte meinen kleinen A140 mit um Bremsflüssigkeit zu wechseln und Breme und Kupplung zu entlüften. Vorher konnte ich ja noch normal alle Gänge schalten. Er brachte mir den Elch wieder und seitdem ist das schalten der Gänge eher eine Qual. Laut der Aussage des Werkstattmenschen soll sich der Kupplungsgeber bewegt haben beim Entlüften. Sollte der nicht fest sein?

    Die Aussgangslage war das ich auf dem der Hälfte des Kupplungspedals keinerlei Widerstand spürte und erst danach die Kuppung trennte. Jetzt ist es so das ich im mit abgeschalteten Motor den ersten Gang einlege und trotz bis auf das Bodenblech getretene Pedal beim Motorstart schon losrolle. Wenn ich dann etliche male Pumpe mit der Kupplung kann ich nach zig Pumpbewegungen die Gänge Butterweich schalten.

    Ich vermute ja das es mit dem nicht korrekt fixierten Kupplungsgeber zu tun hat. Und diesen würde ich dann noch einmal wechseln bevor ich den kleinen Elch schon nach nur einem Monat wieder aufgebe. Es sei denn das erfahrene Elchschrauber mir sagen: Lohnt nicht, muss Kupplung neu.

    Daher meine Frage: Wie komme ich an den Geber heran und wie baue ich diesen aus und den Austauschzylinder wieder ein?
     
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  3. Reneel

    Reneel Elchfan

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    Lass das mal kostenlos die Werkstatt machen; die haben den Zylinder geschrottet, was bei einem 18 Jahre alten Auto (wenn man nicht aufpasst) passieren kann.

    Gruß
    RENE
     
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  4. #3 Sunrider, 07.06.2019
    Sunrider

    Sunrider Elchfan

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    Das würde ich gerne machen, aber ich glaube nicht das er sich darauf einlässt. Und für einen 18-jährigen Elch der noch ein paar Probleme hat (ölendes Getriebe und vermutlich defekter oder verschmutzter LMM) würde sich ein möglicher Rechtsstreit nicht lohnen. Zumal ich keine Rechtsschutz habe und ich dann womöglich auf Anwaltskosten sitzen bleibe. Dann wäre es sogar einfacher und preiswerter in eine andere Werkstatt zu fahren und den Geber dort wechseln zu lassen.

    Wenn ich wüsste was mich da Preislich erwartet, würde ich das vermutlich machen lassen. Aber da ich gerne spare und technisch nicht völlig unbegabt bin und mein Bruder auch gerne an Autos schraubt, würde ich eher doch selber Hand anlegen.
     
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  5. Reneel

    Reneel Elchfan

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    Hallo,
    deine Einwände lasse ich gelten,
    aber weil du nicht weißt, was die Werkstatt falsch gemacht hat;
    und die Werkstatt es wohl selbst auch nicht weiß (bzw es nicht zugeben will),
    würde ich sowohl Kupplungs -geber als auch -nehmerzylinder wechseln.
    Plus 0,5l Bremsflüssigkeit (falls die wirklich schon gewechselt wurde?), und dann liegst du bei ca 70€.
    Viel Spaß bei der Arbeit.
    Und erst die Schraubverbindungen "einweichen", damit keine Leitung abreißt!
    Gruß
    RENE
     
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  6. doko

    doko Elchfan

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    Dann mal viel Spaß. Toller Tip. Für den Nehmerzylinder muß das Getriebe raus. Das kommt einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich.

    Zu Sache. Wenn man das Kupplungspedal mehrfach betätigen muß, damit die Kupplung gut trennt, ist eindeutig noch Luft in der Leitung. Diese endgültig heraus zu bekommen ist eine Aufgabe, die viel Geduld erfordert.
    Am besten geht es, wenn man ein entsprechendes Entlüftungsgerät zur Verfügung hat.
    Es gibt aber auch eine Möglichkeit aus den Oldtimerbereich. Es wird die Kupplungshydraulik von unten nach oben entlüftet.
    Und zwar verbindet man mit einen durchsichtigen Schlauch ( Scheibenwaschanlagenschlauch, gibt es als Meterware, zwei Meter reichen ) den Entlüftungsnippel einer der vorderen Bremssättel mit dem Entlüftungsnippel des Nehmerzylinders. Vorher kippt man den Ausgleichbehälter der Bremse mit Bremsfüssigkeit bis kurz vor MAX. voll. Dann öffnet man beide Entlüftungsnippel und pumpt mit dem Bremspedal ( Achtung, geht leicht zu treten ) die Bremsflüssigkeit zum Nehmenzylinder. Man schafft praktisch einen Flüssigkeitskreislauf, da der Geberzylinder mit dem Ausgleichsbehälter der Bremse verbunden ist und diesen füllt.
    Wenn keine Luftblasen mehr im Ausgleichsbehälter hochkommen beide Entlüftungsnippel schließen und sich über eine funktionierende Kupplung freuen.
    Am besten man macht es zu zweit. Einer pumpt und einer beobachtet den Ausgleichsbehälter. Der Beobachter achtet darauf das die Flüssigkeit nicht leer wird und schaut nach den Luftblasen.

    Klaus
     
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  8. Reneel

    Reneel Elchfan

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    Zitat Sunrider:"der Mann aus der Werkstatt NICHT meines Vertrauens hatte meinen kleinen A140 mit um Bremsflüssigkeit zu wechseln und Breme und Kupplung zu entlüften."

    Wenn eine Werkstatt das nicht hin bekommt, dann haben die SCH....e gebaut.
    Folge: Manschetten beschädigt, so dass immer wieder Luft angezogen wird und, oder dass die Manschetten nicht mehr richtig abdichten.

    PS An Sunrider: Weshalb wurde denn ein Entlüftungsauftrag erteilt , waren die Zylinder schon vorher undicht???

    RENE
     
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  9. #7 Heisenberg, 08.06.2019
    Heisenberg

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    In diesem Beitrag findet ihr Entsprechende Anleitungen im PDF Format:
    https://www.elchfans.de/threads/erster-elch-ist-faellig.52932/#post-570219

    Auch ich musste beim Kupplungs entlüften ca. piemaldauem 200 - 250 ml DOT nachfüllen (Durchlauf) da mein Diesel auch noch so einen seltsamen Druckwandler hat, der über die Tage ohne Nehmer Leer gelaufen ist. .
    Das Teil ist nicht mal im WIS aufgeführt ?( jedenfalls unter meiner VIN!
    DSC07483.JPG DSC07482.JPG
     
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