Lebenserwartung eines Benziners

Diskutiere Lebenserwartung eines Benziners im W169 Allgemein Forum im Bereich A-Klasse W169 Forum; Mir wurde in den letzten Monaten öfter gesagt ich solle mal daran denken meinen Elch zu verscherbeln, da er schon 125.000km auf der Uhr hat. Grund...

  1. #1 Scanner, 19.05.2013
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    Scanner Elchfan

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    Mir wurde in den letzten Monaten öfter gesagt ich solle mal daran denken meinen Elch zu verscherbeln, da er schon 125.000km auf der Uhr hat.
    Grund sei, die Lebensleistung würde bei einem Benziner die 200.000 als Grabgrenze sehen.

    Ich sehe das eigentlich anders, gerade wegen der Steuerkette und anderen Dingen sollte der Elch 300.000 als Benziner doch erreichen können.

    Wie sind da die Grenzen in eurer Erfahrung?
    Hat der Elch die durchschnittliche 200.000km-Lebenserwartung oder übersteigt er diese um einiges?

    Fahrstil ist kein ruppiger sondern Systemfreundlich.
     
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  3. thei

    thei Guest

    Hi,

    Ich denke das kann man so pauschal nicht sagen. Ich hab ja meinen Motor bei knapp 200.000 km überholt, aber ich sag mal so, wirklich gebraucht hätte es der Motor wohl noch nicht! Einzig die Kupplung war relativ weit runter.
     
  4. #3 flockmann, 19.05.2013
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    flockmann Elchfan

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    Hab auf meinem (W168) 225tkm und eine neue Kette drin. Ein Bekannter von mir sollte schon die 300tkm auf seinem Benziner durch haben (auch einmal Kettentausch). Anbauteile können schonmal Probleme/Geräusche machen aber sonst könnte ich nix gegen den Benziner sagen...
    Grüsse vom F.
     
  5. dkolb

    dkolb Elchfan

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    300.000 km könnte der Motor, bei einigermaßen pfleglicher Fahrweise, schon erreichen, fraglich aber ist, ob die Getriebe so lange durchhalten und der Freude nicht vorher ein Ende bereiten.
     
  6. #5 flockmann, 19.05.2013
    flockmann

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    Die Getriebe haben bei mir und meinem Kollegen die selbe Laufleistung wie der Motor. Haben bei 200tkm einen Ölwechsel bekommen. Das wars. (Schaltgetriebe...sogar die Kupplungen sind noch original)
    Grüsse vom F.
     
  7. dkolb

    dkolb Elchfan

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    Interessant wäre zu wissen, wie sich die Autotronics verhalten. Hat schon jemand damit die 200.000 (ohne Reparaturen) erreicht?
     
  8. #7 Mr. Bean, 19.05.2013
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    Gerade hier ist der Umgang mit dem Material extrem entscheidend. Deshalb kann man auch keinerlei Vorraussage tätigen ...

    Du schreibst du fährst schonend: Was bedeutet das?
     
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  9. #8 Scanner, 19.05.2013
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    Schonend heisst, ich gleite sehr oft beim fahren, meide also im Stadtverkehr das ewige Gas geben und bremsen.
    Ich nutze oft die Motorbremse wobei ich darauf achte nicht über die 3000U/min zu rutschen.
    Ich beschleunige auf den Beschleunigungsstreifen recht schnell und nicht im 5. langsam.
    Die Gänge haue ich auch nciht bis zum Anschlag rein, die werden ja vom Handschalter weitgehend von selbst reingezogen.

    Ab und an fahre ich das Fahrzeug aus (2-3x im Jahr für 5 Minuten bei 180).
    Sonst selten mal 130, eher 120. Geltendes Recht halt :)


    Die Nebengeräte wie Rollen usw quitschen bei mir schon sehr lange, laut Werkstatt aber kein Grund zum reparieren.

    Letztlich werde ich das Fahrzeug noch circa 2 Jahre haben, also die 200.000 werde ich nicht erreichen.
    Aber diese Fragestellung wurde mir entgegengeworfen und ich bin der Meinung die 200.000 Benzinlebensdauer sind beim Elch nicht zutreffend.
    Steuerkettentausch ist ja vergleichbar mti Keilriemen - vom Schadensbild beim Abriss.
    Mir geht es vor allem um Argumentationsgründe wiesoweshalbwarum.
    Gerade der W169 ist hier halt mein Ding.
     
  10. #9 flockmann, 19.05.2013
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    Ich denke nicht dass die Technik prinzipiell das Problem darstellen wird. Alles ist reparabel. Vieles schon im Vorfeld sogar, wenn man die Schwachstellen kennt. Das häufigste Problem bei Fzgen mit hoher Laufleistung ist dass sich der Wartungsstau immens vergrössert und der Besitzer nicht mehr gewillt ist so viel Geld in das Auto zu stecken. Dann wird eben gefahren bis irgendwas nachgibt.....
    Grüsse vom F.
     
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  11. #10 Scanner, 19.05.2013
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    Okay.

    Also entnehme ich die Quintessenz, der Elch hat mit der durchschnittlichen, altbekannten Benziner-lebt-kaum-länger-als-200.000km-Grenze aufgeräumt.

    Gut, mehr wollte ich auch nicht wissen, supi!
     
  12. Andy1

    Andy1 Elchfan

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    http://www.elchfans.de/forum_a-klasse/index.php?page=Thread&threadID=45422

    Keilriemem/Vielfach-Rippenriemen treiben Motornebenaggregate wie Generator, Wasserpumpe, Klimakompressor u.a. an.
    Du meinst STEUERRIEMEN, die es in verschiedenen Qualitäten für den jeweligen Motor gibt(Continental-Produkte mit Kevlar-/Aramid-Verstärkung halte ich für am vertrauenswürdigsten . . .).
    Entsprechendes gilt übrigends auch für STEUERKETTEN, die haltbarer wären als die Original-DC-Ketten:

    Bei Interesse einfach einmal z.B. hier anfragen

    http://heitmann-und-bruun.de/ ;-)

    P.S.
    Wer kennt die Ketten-Teilung und -Gliederanzahl für die Elche ?
     
  13. #12 Scanner, 20.05.2013
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    Scanner Elchfan

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    Mein Fehler, hast recht. Ähnliche Namen sind noch keine vergleichbare Bauteile
     
  14. Jupp

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    Meine Meinung zu heutigen Motoren:
    Die schaffen alle samt locker 300.000km+. Benziner wie Diesel. Natürlich immer nur, wenn man sich nicht wie die letzte "Sau" bahandelt!
    Dabei ist "Pflege" halb so wild.

    Warum halten Benziner meist nicht so viele Kilometer? Einfach weil ein Wertverlust nicht nur kilometerbedingt zutrifft, sondern auch zeitbedingt.
    Wenn bei 200tkm nach 20 Jahren am Motor was kommt oder an der Karosserie, ist hier wie da Schluss, nur wo findet man einen Diesel mit echten 200tkm nach 20 Jahren?
    Die sterben eher an technischen Dingen, die Benziner an den Dingen rundherum.

    gruss
     
  15. #14 Kamenko, 20.05.2013
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    wurde auch durch Dinge rundherum gestoppt durch einen Opel Corsa welcher "uns" die Vorfahrt genommen hat.

    Grüße Kerstin
     
  16. Gerry

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    Mein erstes Auto habe ich von meinem Vater übernommen, ein Renault Twingo mit 55PS Bj 97 Benziner. Im Jahr 2007 habe ich ihn mit ca. 320.000km (1. Kupplung, 1 Getriebe) abgegeben. Der Wagen hat nie eine Renault-Werkstatt von Innen gesehen. :)



    Gruß

    Gerry
     
  17. codo

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    Wenn ich mir beim Scout so ansehe, das für Benziner der B-Klasse mit reichlich mehr als 100.000 km, noch über 10.000 Euro verlangt werden.
    Dafür hätte vor Jahren keiner mehr als 1.000 Euro bezahlt.
     
  18. #17 Blaubaer, 22.05.2013
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    Ich fuhr mal einen Daihatsu Charade als Dienstwagen. Ich habe ihn nach 4 Jahren mit 320.000km zurückgegeben (Leasing). Außer den Inspektionen nach jeweils 30.000km (vorgeschrieben waren 20.000) hat die Kiste nie eine Werkstatt gesehen. Und da der Wagen recht mikrig motorisiert war, lief er auch öfter an in der Nähe der Lestungsgrenze als manch anderer. Also würde ich mal sagen, daß ein moderner Motor prinzipiell schon gut durchhalten kann :-)
    Nun kann man nicht pauschal auf andere Hersteller schließen und aufgrund des relativ jungen Alters (eben 4 Jahre) gabs noch keine anderen Mängel, aber zum Thema Motor ist es eben doch eine Aussage :-)
    Achso: Diesel bot Daihatsu m.E. nie an...
    Ich glaube, so ein Auto (egal welches) stirbt meistens eher an Rost, vernachlässigter Wartung oder an der Formel:
    Summe_der_Verschleißreparaturen > Wiederbeschaffungswert
    ...wenn man den Motor nicht 400km bei Vollast über die Autobahn scheucht und alle roten Warnlampen ignoriert :-)

    Gruß,
    Martin
     
  19. Jupp

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    Nicht wirklich, denn man spricht als Daumenwert davon, dass jeder echte Kaltstart einem Verschleiß von rund 1000km im warmen Zustand entspricht. Bei 80tkm/Jahr werden die Kaltstarts sich arg in Grenzen gehalten haben ;).

    gruss
     
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  21. #19 Elfe12e, 22.05.2013
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    Wenn ich an 100 Tagen im Jahr einen echten Kaltststart habe (was auch immer das ist), erreicht mein Motor nach 5 Jahren nur davon die Verschleißwerte von einer halben Million Kilometern?
     
  22. #20 Mr. Bean, 22.05.2013
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    Wir starten den Motor Morgens, fahren 5km und starten ihn nach 8 Stunden wieder und fahren wieder 5km.

    Also hat unser Motor in einem Jahr an 260Tagen x 1000km x2 Starts = 520000km angehäuft. Wir fahren ihn nun seit 10 Jahren. Macht also 5.200.000km. Ganz schön beachtlich *kratz*


    Aber ich denke: Irgend etwas stimmt nicht in der Überlegung *kratz* *kratz* *kratz*
     
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