W168 Lohnt es sich noch eine ältere A-Klasse weiter zu fahren?

Diskutiere Lohnt es sich noch eine ältere A-Klasse weiter zu fahren? im Kaufinteresse / Kaufberatung Forum im Bereich Baureihenübergreifende Foren; Hallo zusammen, als 4. Fahrzeug im Haushalt fährt meine Frau einen A 140 aus 1998. Klassisch rot mit schwarzem Lamellendach, Ausführung Elegance...

  1. #1 Fridspeed, 07.11.2011
    Fridspeed

    Fridspeed Elchfan

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    Hallo zusammen,

    als 4. Fahrzeug im Haushalt fährt meine Frau einen A 140 aus 1998. Klassisch rot mit schwarzem Lamellendach, Ausführung Elegance als Schalter. Der Wagen hat knapp 70.000 KM gelaufen und sieht äußerlich fast neuwertig aus.

    Dies täuscht allerdings! Ich habe an diesem Fahrzeug schon einiges erlebt, an Überraschungsdefekten mit Teile, die normalerweise so gut wie nie verschleißen und ausgetauscht werden müssen. Z. b. brechende Türscharniere, immer wieder Ärger mit der Elektronik, usw.

    Nach dem ich vor 2 Jahren noch ohne Mängel durch die Hauptuntersuchung mit diesem Wagen gekommen bin, teilte mir ein furchtbar auf Mercedes schimpfender Prüfer mit, dass einiges an diesem Wagen gemacht werden muss und das Fahrzeug dann wieder erneut vorgeführt werden müsse.

    Die Mängel:

    VA: Feder rechts gebrochen

    VA: Stoßdämpferhalter und Domlager mit Teller vorne links gebrochen

    VA: Bremsscheiben verrostet (Fahrzeug wird täglich gefahren und die Stärke war noch in Ordnung)

    Auspuff verrostet (kann passieren)

    Achskörper angerostet (bearbeiten)

    Hintere Bremsleitungen verrostet

    Da ja nun alle Teile je Achse immer nur komplett ausgetauscht werden, hat mich der Kostenvoranschlag der Werkstatt umgehauen. Nun wurde an dem Fahrzeug alles erneuert und repariert und es fährt wieder auf der Straße mit frischer TÜV - Abnahme.

    Nun frage ich mich, was kommt noch alles bei der nächsten HU auf mich zu? Sollte ich das gerade instand gesetzte Fahrzeug besser verkaufen?

    Letzteres wird dann schwierig, weil meine Frau an dem Fahrzeug sehr hängt und es optischen keinen einzigen Mangel zeigt.

    Wenn ich die Berichte hier im Forum zu den Rostproblemen an diesem Fahrzeug lese, kann einem die Freude an dieser A-klasse vergehen.

    Selber fahre ich seit Jahrzehnten BMW. Da ich im Außendienst bin, fahre ich ca. 30 - 40 TSD KM im Jahr. An meinen stark belasteten Fahrzeugen kenne ich derartige überraschende Schäden selbst bei hoher Kilometerleistung nicht.

    Gibt es jemanden, der auch gute Erfahrungen mit dem A 140 der ersten Stunde gemacht hat oder verhält es sich wirklich so wie Prüfer und Werkstattmeister behaupten: Alles normal an der Mercedes A-Klasse?



    Gruß


    Fridspeed
     
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  3. Jupp

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    Naja das Problem hier ist offensichtlich der Zahn der "Zeit" und nicht der Zahn der "Kilometerleistung". Sind diese BMW´s auch im 14. Jahr?
    Zum Vergleich: Ich habe mit meiner C-Klasse jetzt bald so viel Kilometer wie der Erstbesitzer zurückgelegt und trotzdem werde ich weniger an Wartung/Verschleißteilen/Reparaturen investiert haben. Warum? Ein laufendes Auto ist pro Km einfach unproblematischer.
    Entweder dort oder schon vorher werden Reparaturen kommen. Das ist so bei alten Fahrzeugen.
    Die Frage ist, was ist günstiger: Ein altes Fahrzeug mit seinen Reparaturkosten oder ein Neues mit seinem Wertverlust und seinen Wartungskosten?
    Und da lautet die Antwort, auch wenn man es eben praktisch nie auf den Cent ausrechnen kann, das alte Fahrzeug!

    Wenn deine Frau damit glücklich ist und das Fahrzeug im Moment keine technischen Schwächen hat, ein klares Nein!
    Denn sag einfach mal, was die Alternative wäre und ich belege dir, dass diese deutlich teurer oder unsicherer ist ;).


    gruss
     
  4. #3 Landgraf, 07.11.2011
    Landgraf

    Landgraf Elchfan

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    Hallo,

    das sind doch ganz normale Mängel an einem so alten Kleinwagen.

    Und dass man an einem Auto immer wieder was machen muss (investieren) - nicht erst wenn es defekt ist - ist eigentlich ebenfalls normal und sollte üblich sein.

    Sternengruß + weiterhin Gute Fahrt!
     
  5. Booma

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    Ich würde sagen, den passenden Zeitpunkt zum Verkauf haste gerade verpasst. Die Rep-Kosten bekommste nie wieder rein, also weiterfahren... Bei den nächsten Probs in diesem Umfang - abstoßen!
     
  6. Falk

    Falk Guest

    das mit den gebrochenen federn und beinen kommt beim elch auch immer mal vor, ist auch nichts ungewöhnliches. und wie gesagt, dass auto ist über 13 jahre alt. wieviel das ist vergisst man leicht. bisher sehe ich alles im grün-gelben berich.
     
  7. #6 Fridspeed, 08.11.2011
    Fridspeed

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    Ich danke euch allen für euere Kommentare! Sicherlich, er trifft alles zu was ihr geschrieben habt.

    Welche Alternative hatte ich ins Auge gefasst? Einen neuen Kleinwagen leasen für um die 100 - 150€ monatlich mit 4 Jahren Garantie und dann auf der sicheren Seite sein!

    Klar, dass ist eine einfache Rechenaufgabe! Mir geht es auch weniger darum hier zur Rechenaufgabe eine Patentlösung zu bekommen, die es wie ich glaube nicht geben wird, als vielmehr etwas aus den Erfahrungen zu diesem Fahrzeug zu erfahren. Die von mir gemachten Erfahrungen halte ich auch bei dem Fahrzeugalter nicht für normal.

    Als ich vor ca. 4 Jahren einmal morgens die Fahrertüre öffnen wollte, war ich nicht wenig erstaunt als ich diese in der Hand hatte. Die Gusscharniere waren über Nacht ohne Witterungsveränderung oder Einwirkung von außen her gebrochen. Dies habe ich selbst bei meinen zeitweise besessenen Oldtimer noch nie erlebt.

    Mein BMW Cabrio von 2000 mit einer KM - Leistung von knapp 180.000 KM ging vor kurzem durch die Prüfung ohne Werkstatt und ohne die geringste Beanstandung. Nun ja, es ist 2 Jahre jünger! Dies dürfte es aber dennoch nicht ausmachen.

    Beim A 140 habe ich auch kein richtiges Vertrauen zum Lamellendach. Bisher ist es dicht und funktioniert einwandfrei. Dennoch sehe ich den nächsten Schaden wenn ich die Beiträge hier lese. Ich glaube, die Entscheidung werde ich in nächster Zeit für oder gegen das Auto treffen müssen. Zumindest so lange ich den Wagen noch mit gutem Gewissen verkaufen könnte. Was er tatsächlich noch bringt, habe ich bisher noch nicht recherchiert, da die Werkstattrechnung auch noch aus steht und gegen gerechnet werden muss.

    Gruß

    Fridspeed
     

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  8. #7 miata2412, 08.11.2011
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    miata2412 Elchfan

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    NIEMALS LEASEN!

    Sofern Du das Auto wieder abgeben möchtest hast Du nur Theater am Ende. Vorzeitige Leasingrückgabe ebenfalls fast nicht möglich. Leasing ist zu Beginn recht einfach und klingt günstig, aber spätestens bei der Leasingrücknahme wird jeder kleinste Kratzer in Werkstattpreisen abgerechnet.

    Nur so als Tipp
     
  9. Reneel

    Reneel Elchfan

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    @ Fridspeed

    NEIN!
    Das ist nicht normal mit der A-Klasse.

    Als wir Anfang 2002 auf der Suche nach einem neuen gebrauchten Zweitwagen waren, liefen uns bei MB Händlern auch einige damals noch recht neue A Klasse über den Weg.
    Aber als wir die total vergammelten Bremsanlagen und auch sonstiges bei der A Klasse sahen schwor ich mir: NIE IM LEBEN EINE A KLASSE!!!

    Anfang 2009 wurde es dann doch eine A Klasse aus 10/2007 für meine Frau, wahrscheinlich bis der Rost sie scheidet. Aber bis jetzt außer Radlager nur kleine Probleme.

    Im Mai 2002 wurde es dann ein Renault Scenic aus 5/1999 mit ca 124 000, Inspektion und Zahnriemen neu.
    Bis 3/2010 gefahren (Unfall durch Fremdverschulden) bis ca 275 000km.
    In den 8 Jahren nur Öl und Filter und vordere Bremsklötze 1X gewechselt, sowie Endschalldämpfer und bei seinem letzten TüV 2 hintere Blinkerbirnchen (angeblich) verblichen) für ca 5€.

    SO MACHT AUTOFAHREN SPASS!

    Gruß

    RENE
     
  10. xelos

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    Ich bin immer ohne die kleinste Beanstandung durch den TÜV gekommen..das einzige was ich in 14 Jahren an Reperaturen hatte waren gebrochene Federn, Koppelstangen,Längslenker und dieses Jahr einen prösen Benzinschlauch aufgrund des alters..Auspuff ist immer noch der erste..insofern kann ich sagen das der Wagen problemlos ist..und auch das Lammellendach funktioniert einwandfrei...in einen Forum werden immer Probleme geschildert..die Besitzer die keine Probleme haben suchen in der Regel keine Foren zu diesem Thema auf..wenn man nach den Berichten hier geht dürfte es kein funktionierendes Lammellendach mehr geben genausowenig A140 ohne Steuerkettenschäden..funktionierende Automatikgetriebe..und auch keine A Klassen mit 14 Jahren auf denm Buckel..da ja alle nach 5 Jahren durchgerostet sein müssten.. :D
     
    Janosch und glitzi gefällt das.
  11. Falk

    Falk Guest

    reneel, da verallgemeinerst du aber die ausnahme, was der blick in das renault scenic forum zeigt. da siehts nicht anders aus mit problemen als hier. wir hatten auch 10 jahre nen ford sierra in den 90ern ohne nennenswerte probleme aber es gibt genug fordfahrer die auf ford schimpfen. bei mercedes wird halt schneller und lauter gemeckert.
     
  12. #11 w168012002, 08.11.2011
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    w168012002 Elchfan

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    das sind aber schon paar € (4800 - 7200 + Überführungskosten) nur um das Auto zu "mieten"

    am Ende gibt es dann noch den Stress mit der Rückgabe...

    die Kiste mus i.d.R. Vollkasko versichert sein....

    ==> Leasing für den Privat-Kunden lohnt sich nie

    OK jeder rechnet anderst....
     
  13. Reneel

    Reneel Elchfan

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    @ Falk


    O.K. du hast wahrscheinlich Recht!

    Aber die "verotteten Bremsanlagen" (was nicht heißen soll, dass sie nicht ordentlich gebremst haben; nie Probe gefahren) bei der A Klasse hatten uns damals schon mächtig "abgetörnt".

    Gruß

    Rene
     
  14. Booma

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    Leasing rechnet sich genauso wenig wie nen Neukauf! Aber es geht hierbei vorrangig nicht um den nackten Betrag nach 3 oder 4 Jahren, sondern um die Planbarkeit von Kosten. Ich denke da auch an Angebote wie bei Smart, wo Garantie, Wartung und Versicherung inklu sind... das ist im Gesamtbetrag selten günstiger, aber es lebt sich ungemein entspannter... denn machen wir uns nichts vor, die Wenigsten legen sich doch den eingesparten Betrag gegenüber dem Leasing zurück und zücken dann mal ohne Bauchweh 600-700€ für ne Rep.

    Negativ bleibt jedoch immernoch die Rückgabe... meine Eltern mussten für zwei Kratzer 300€ nachzahlen.
     
  15. Jupp

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    @ Fridspeed
    Rund 5000-6000€ für einen Kleinwagen sind eben an Wertverlust auch eine Menge Holz.
    Eine Klasse drunter, trotzdem wirst du dieses Geld nicht an Reparaturkosten für die A-Klasse raushauen (sag mal wie viel das jetzt gekostet hat).
    Dazu kommen mehr Versicherung und auch Wartung.

    Aber ein wenig ist es aber immer so, dass ein solch alter Gebrauchter sinnvoller ist, wenn man lieber mehr Arbeit selbst reinsteckt.
    Willst du jahrelange Sorglosigkeit, dann nimm den neuen Kleinwagen.
    Du wirst auch bei der A-Klasse wieder mal investieren müssen und jeden Tag die "Sorge" haben müssen, dass ein Schaden kommt, der das Aus ist.
    Meist aber dauert das.
    Ansonsten habe ich z.B. zu meiner Freundin irgendwann gesagt, dass sie das "Panoramadach" ihres Polos nicht mehr aufmachen soll. Ist scheiße, ein Extra weniger, aber wenn ein Schaden daran ein Totalschaden ist (was es bei der A-Klasse auch ist), dann muss man eben entscheiden.

    Autos kosten Geld, neu wie alt. Neu mehr, alt weniger. Neu braucht man weniger sich einen Kopf drum machen, alt kann man deutlich mehr rausholen mit klugem Verhalten

    Über diese Fakten musst du dir bewusst sein und am Ende selbst entscheiden.
    Auch die nörgelnde Frau kann entscheidend sein ;).

    gruss
     
  16. #15 Fridspeed, 08.11.2011
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    Ich werde die Kosten noch einmal zusammen rechnen, wenn ich die Rechnung meiner Werkstatt habe. Der Wagen war in einer kleinen freien Werkstatt. Den Inhaber kenne ich schon länger, er war vorher lange Meister in einer Mercedes - Werksatt.

    Die notwendigen Ersatzteile hatte ich nach Absprache mit der Werkstatt schon selber gesucht und gekauft und konnte hier schon gut Geld sparen. Ich hätte bei den Teilen noch mehr sparen können, wenn ich die Teile im Internet bestellt hätte. Da war dann meine Frau dagegen, weil sie schon 1 1/2 Woche ohne ihr geliebtes kleines Feuerwehrauto war. Also habe ich die Teile beim günstigsten Händler vor Ort gekauft. Hierbei habe ich bewusst darauf geachtet, dass die Teile original und Markenteile sind und nicht irgendwelche no Name.

    Wie hier schon geschrieben wurde, die positiven Erlebnisse mit solch einem Wagen werden weniger in solchen Foren geschildert. Unser kleiner A hat sicherlich auch positive Seiten. Z.B. springt er immer an und der Motor läuft immer einwandfrei. Auch wenn er beim Start immer etwas rau anläuft. Scheint aber normal zu sein. Öl braucht er sichtlich zwischen den Wechseln nicht und trocken ist der Motor auch. Ich hatte jetzt Gelegenheit den Wagen in der Werkstatt ausführlich auch von unten begutachten zu können und erklärt zu bekommen. Der Meister hatte am Telefon nicht viel gesagt, außer das ich mir die Schäden selber ansehen sollte. War gut so, ich hätte ihm am Telefon vielleicht nicht geglaubt.

    Für Teile habe ich nun knappe 600€ ausgegeben! Es sollten nach dem Kostenvoranschlag der Werkstatt ca. 900€ sein. Ich schätze es kommt noch einmal eine Rechnung über den Arbeitslohn von 500 - 600€ hinzu. Plus die Tüv - Gebühren, die man hätte eh zahlen müssen. Denn Fahrzeugwert schätze auf ca. 2500 - 2.800 wegen der geringer Laufleistung. Extras: Breitreifen auf Alu (momentan mit Winterrädern bestückt), Klimaanlage, elektrisches Lamellendach, Radioanlage, noch Kleinigkeiten wie Schubladen und Teppichmatten. Die Reparatur hat allso deutlich 50% des Wertes gekostet ohne das der Wagen nun eine deutlich Wertsteigerung genossen hätte.

    Ich werde nochmals mit dem Meister der Werkstatt reden und wir dort weiteren Rat holen.

    Gruß


    Fridspeed
     
  17. Jupp

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    Naja und wenn du heute einen Strich ziehst, wirst du in ein paar Jahren mehr als den heutigen Restwert in das Fahrzeug gesteckt haben (ohne Wertsteigerung). So ist das eben mit alten Autos.
    Die Frage ist immer: Was ist die Alternative? Allein 5-6t€ an Wertverlust für einen neuen Kleinwagen in 4 Jahren zahlen ist auch eine Menge Holz.
    Aber in aller Regel ist es eben schon weniger unter dem Strich bei einem alten Auto, als bei einem Neuen. Nur bei einem Alten muss man sich eben etwas mehr drum kümmern und auch schaun, dass es nicht zu teuer wird (hast du ja durchaus getan).

    Und weiter ist bei einem alten Auto natürlich die Kunst, am besten irgendwann mal alles auf einmal kaputt gehen zu lassen, so dass man beruhigt einen Schlussstrich ziehen kann ;).

    gruss
     
  18. monty

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    wenn du mal selbst das ein oder andere reparieren willst um evtl dabei zu sparen :) , dann schau mal bei http://www.manualsoft.com/ vorbei, hab da auch schonmal was für mich interessantes gefunden.
     
  19. #18 Mr. Bean, 09.11.2011
    Mr. Bean

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    Wie Jupp schon sagt: Ein Neuwagen verliert diesen Betrag in weit weniger als einem Jahr. Reiner Wertverlust. Den berücksichtig aber leider fast keiner. Ein Auto von 20000€ kostet jedes Jahr, wenn er auf 12 Jahre gerechnet wird und danach evtl. noch 1000€ Wert ist, 1583€. Du kannst also jedes Jahr in deinen Wagen 1583€ stecken und machst trotzdem keinen Verlust. Mußt du wegen guter Pflege weniger investieren, machst du im Prinzip Gewinn. Wenn mit höherem Alter rechnest, ergeben sich natürlich andere Werte. Aber das änder an der eigentlichen Sache nicht soo viel.


    ? Meine sehen nach 11 Jahren immer noch sehr gut aus ... : http://www.elchfans.de/forum_a-klasse/index.php?page=Thread&threadID=15676&pageNo=2
     
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  21. Jupp

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    Selbst das wäre ja eine Milchmädchenrechnung. Denn nach der Garantie kann es ja anfangen mit Reparaturen und es wird irgendwann etwas kommen. Deutlich vor dem 12. Jahr ;).
    In so fern ist die Vergleichsrechnung gegen ein neues Auto mit Garantie schon nicht schlecht, aber da wird es eben alles andere als günstig.
    In aller Regel ist der Wertverlust da der größte Posten vor allen anderen. Nur der tut psychologisch eben nicht so weh. Alle halbe Jahr eine Reparatur und zweimal im Monat die Tankstelle sind eben jedes mal wieder ein Dolchstoß. Bei der Anschaffung ist das einmal da und recht schnell wieder vergessen.

    gruss
     
  22. #20 Fridspeed, 11.11.2011
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    Vielen Dank für euere Kommentare! Es trifft alles den Punkt.

    Die Rechnung alt gegen neu ist mir schon klar! Es ging speziell um dieses Fahrzeug und um die Defekte, die ich an anderen Autos bei weit höherer Kilometerleistung noch nie hatte. Diese unkalkulierbaren Reparaturen außerhalb der allgemein bekannten Verschleißteile brachten bei mir erst die Überlegung zum schnellen Verkauf. Ähnlich wie die Situation mit so genannten "Montagsfahrzeugen". Nur das es sich dann hier um ein "Montagsfahrzeugtyp" handeln würde.

    Nun ja, ich denke die Entscheidung ist gefallen und wir werden den Wagen weiter fahren. Laut Werkstatt werden die gleichen Probleme schwer wieder auftreten und ich habe nun bewusst einige male das Auto gefahren. Es fährt sich sehr gut! Dann werden wir einmal sehen was dann noch so weiter oder auch hoffentlich nicht passiert. Ein anderes Auto kann ich immer noch kaufen.

    Für meine Frau ist dies genau das Fahrzeug, dass sie fahren haben möchte. :-X :-[
     
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