Oelfilter-Bypaß beseitigen

Dieses Thema im Forum "W168 Allgemein" wurde erstellt von Andy1, 14.08.2016.

  1. Andy1

    Andy1 Elchfan

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    W168-Oelfiltergehäuse_20160814_130942.jpg W168-Oelfiltergehäuse_mit_Ring_20160814_131509.jpg

    Beim letzten Motoroelwechsel fiel mir auf, daß das Oelfiltergehäuse einen Bypaß im unteren Filtersockel besitzt.
    So können unausgefilterte Partikel in den Hauptstrom des Oelkreislaufs gelangen und bereits ausgefilterte vom Papiereinsatz gespült werden und diesen umgehen.
    Da ich diese Tatsache unschön finde, habe ich einen Ring(Innendurchmesser 22,0mm, Höhe 10,5mm) angefertigt, der über den Stutzen des Filtersockels geschoben wird und die Kerbe in seinem oberen Rand(d.i. der Bypass) verschließt(vgl. Fotos im Anhang).

    .
     
  2. AdMan

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  3. #2 Hochstapler, 14.08.2016
    Hochstapler

    Hochstapler Elchfan

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    Sehr mutig.
     
  4. glitzi

    glitzi Elchfan

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    Warum ist das mutig? Kannst du das mal bitte begründen?! - Danke.
     
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  5. #4 Schrott-Gott, 14.08.2016
    Schrott-Gott

    Schrott-Gott Elchfan

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    "Sollte der Filter einmal so stark verschmutzt sein, dass er überhaupt kein Öl mehr durchlässt, öffnet sich das Bypass- oder Umgehungsventil (8). Dadurch wird gewährleistet, dass die Schmierung des Motors auch in diesem (Not-)Fall gewährleistet ist. Denn lieber bekommt der Motor „schmutziges“ / ungefiltertes Motoröl als gar keins."

    http://www.auto-motor-oel.de/ratgeber/olfilter-alle-fakten/413/

    Der Bypass sollte sich also erst Öffnen, wenn der Gegendruck des "verschmutzten" Filters so groß ist, dass wenig oder gar kein Öl mehr durch den Filter geht. Vorher müsste er eigentlich völlig zu sein.
    Ihn ganz zu verschließen, bedeutet, dass der Motor bei verdrecktem Filter wegen Ölmangel verreckt.

    Halte ich jetzt NICHT für sinnvoll.

    Allerdings kenne ich die Konstruktion nicht genau und weiß auch nicht welche Folgen genau "Dein Ring" hat... .
     
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  6. Andy1

    Andy1 Elchfan

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    Ich halte obige Fotos für sehr gelungen und selbsterklärend . . . *thumbup*
    Soweit mir bekannt, besitzt das W168-Oelfiltergehäuse, anders als Metall-Wegwerfölfilter, KEIN UMGEHUNGSVENTIL und DC hat wohl diese 'Billig-Lösung' mit der Kerbe(vgl. obige Fotos) im Filterstutzen gewählt . . . :thumbdown:

    Da ich das Motoröl alle 10Mm wechsele und dabei IMMER auch den Papierfiltereinsatz
    (auf dessen ausreichende LAENGE! achten . . . *LOL* )

    austausche, besteht absolut keine Gefahr, daß mir der Motor wg. eines zugesetzten Oelfilters verreckt . . . :D
    Sollte mein nunmehr bypaßloses Filtergehäuse dennoch 'mal verstopfen, hoffe ich, daß die Oelpumpe des W168 ein UEBERDRUCKVENTIL besitzt(wer weiß das?), so daß das Oelfiltergehäuse nicht platzen muß . . .

    Zumindest mein Käfer(ohne jeglichen Oelfilter) hat ein Oelpumpenüberdruckventil, damit im Winterbetrieb mit zu 'dickem' Oel nichts platzen kann: Käfer-Motorschmierung.png

    .
     
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  7. tippex

    tippex Elchfan

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    Normalerweise liegt der Filter unten auf den drei Nasen auf, die nach außen zeigen. Die Kerbe scheint mir nicht so tief gefräst zu sein, das im Normalbetrieb darüber Öl fließen kann. Das Material an den Enden der Filterpatrone ist so weich, dass sich das Öl wahrscheinlich hier einen Weg suchen kann, wenn der Filter zugesetzt ist.

    Ich halte aber die Mimik in der Kunststoffkappe, in der sich die Filterpatrone befindet, für das eigentliche Überdruckventil des Filters.

    An der Ölpumpe hab ich noch kein Überdruckventil gesehen. Einen Öldruckschalter gibt es erst im W169, und zwar auf dem Kettenspanner. Wahrscheinlich hat man gedacht, wenn man das eine weglässt, auch gleich das andere, schließlich wird der Ölstand ja dauernd überwacht. Außerdem kann was nicht da ist, nicht kaputt gehen.

    Das geht auch meistens gut, solange man das halbwegs richtige Öl fährt und den Filter regelmäßig wechselt. Das die später wieder abgeschafften Kunststoffringe am Nockenwellenrad zerbröseln können, das Sieb vor der Ölpumpe zusetzten und den Ölkreislauf verhindern, hat man eben in Kauf genommen.

    Grüße
     
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  8. #7 Schrott-Gott, 14.08.2016
    Schrott-Gott

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    Ha, KÄFER rules!

    Ich habe noch 2 Motoren und einen Kübelwagen ohne Motor ... und mit viel Rost ... in der Werkstatt vergraben.

    Neben der "blauen Mauritius /8" (Oldtimer Markt ... ) , 3 Porsche 924 Leichen und einem LF 319B, auch klinisch tot und auf Auferstehung wartend.
     
  9. AdMan

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  10. Andy1

    Andy1 Elchfan

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    DORT befindet sich auch ein schöner Dichtungsteller für den Oelfilter, der hingegen am anderen Ende nur auf 3 Nasen aufliegt . . .
    Eine Abstützung dort durch einen Ring/eine Scheibe sorgt schon für eine bessere Abdichtung . . .

    Perfekt wäre dort wohl ein federbelasteter Dichtungsteller, um die Längenstreuungen der diversen Filterhersteller auszugleichen . . . 8o

    Im übrigen:
    Laut Daten sind diese Mann-Filter H614 für einen W123(z. B. 0709/344) gleich lang und anscheinend identisch(es handelt sich um keine Einlaufölfilter . . . *teufel*)

    https://www.partsrunner.de/Filter/O...F1RljAQ0qkhYo7Gnd9SHIFpNfCCo241hPeBoCON7w_wcB

    https://www.partsrunner.de/Filter/O...-DgbDjat10db6FFBYdlEEelzT590IrHKadhoCv5fw_wcB

    was in der Realität leider nicht der Fall ist . . . :D
     
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  11. Andy1

    Andy1 Elchfan

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    Ich habe meinen Käfer 2003 vor der Verschrottung gerettet(Verkäufer erhielt 200€ statt 50€ für die Entsorgung zu zahlen . . .), fuhr mit dem Wagen nachhause und stellte ihn mangels Garage bis Sommer 2015 im Hausgarten neben dem Erbeerbeet ab.
    Nach Einbau eines betriebsbereiten Akkus(12V *doll*) und Nachschleifen des Unterbrecherkontakt sprang der Motor nach Drehen des Zündschlüssels in Anlasser-Stellung an - so soll es sein!
    Den Winter durfte der Krabbler dann in der zwischenzeitlich freigewordenen Garage verbringen und wartet nun auf diverse Schweißarbeiten und einen neuen Lack . . .

    .
     
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