W168 Ölverlust am Ladedruckleitung

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  1. #1 aleksce, 19.06.2008
    aleksce

    aleksce Elchfan

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    Ich habe gestern meine A-Klasse W168 170cdi long version BJ 2002 vom ADAC einem Gebrauchtwagentest unterziehen lassen. Der ADAC -Techniker hat festgestellt, dass bei meiner Ladedruckleitung sehr viel Öl austritt. Beim Fahren merke ich eigentlich nichts.
    Hat jemand Erfahrungen mit so etwas gemacht? Meint ihr es könnte reichen, wenn man nur die Ladeluftleitung auswechselt?
    Der Techniker hat gemeint, eventuell könnte der Turbolader defekt sein. Aber ein Austausch kostet ein Heidengeld, oder?
    Ist es dann ratsam, gleich zu einer Mercedes Werkstatt zu gehen, oder kann das eine "normale" Werkstatt auch? Ist es vielleicht sogar normal, dass etwas Öl aus der Leitung ausläuft?

    Danke schon mal im voraus für eure Antwort!!
     
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  3. cooper

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    Ein Turbolader saugt auf der einen Seite Luft an und drückt auf der anderen Seite komprimierte Luft in die Zylinder. Welche der beiden Leitungen dein ADAC-Mann meint, habe ich jetzt nicht verstanden, aber ich denke mal er meint die Druckseite.

    Durch beide Leitungen geht nur Luft, es sind keine Ölleitungen. Also bringt es rein überhaupt gar nichts, die Leitungen auszutauschen -- du musst das Ölleck finden. Und das wird sehr wahrscheinlich am Lager des Turbos sitzen. Damit wäre dann eine Turbo-Überholung oder auch ein Austausch des Turbos (hängt vom Schadensausmaß ab) fällig.

    Ich meine was im Kopf zu haben, dass ein Austausch-Turbo um die 600 Euro kostet, der Einbau aber ziemlich kostspielig ist. Möglicherweise schmeiße ich aber auch was durcheinander, da können die anderen ja noch was zu schreiben.

    Viele Grüße, Mirko
     
  4. #3 aleksce, 21.06.2008
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    Leider kenne ich mich so gut wie gar nicht mit KFZ-Technik aus. Das Ölleck, ist an Ladedruckleitung, die direkt hinter dem rechten Frontscheinwerfer (wenn man direkt vor dem Elch steht) eingebaut ist. Soweit ich das beurteilen kann, ist das an einer Übergangsstelle.
    Der ADAC-Techniker hat gemeint, dass das bei verschiedenen VW-Modellen normal sei. Er wüsste aber nicht, ob das bei Mercedes auch so sei, vor allem bei der relativ großen Menge.

    Du meinst also, dass das eher an der Lagerung am Turbolader liegt. Wird denn der Turbolader geschmiert? Bleibt denn das Schmieröl bei einem nicht kaputten Turbolader im Turbolader?
    Kann es auch daran liegen, dass meine letzte Inspektion schon 1 Jahr her ist, und mein Elch jetzt fällig ist zur Wartung? Vielleicht ist ja nur irgendein Filter verstopft....
     
  5. #4 funkenmeister, 21.06.2008
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    Nein der Turbolader ist verschlissen und wirft ein ÖL/ Abgasgemisch in den Motor. Dieser verbrennt das Gemisch ohne objektive oder subjektive Unterschiede im Motorlauf.

    Nur sind die Steckverbindungen zwar druckdicht aber nicht flussigdicht. Zumal Öl eine kriechende Eicgenschaft hat.

    Dein Turbolader wird in der nächsten Zeit kaputt gehen. Weil das ist für Daimler nicht normal. Pass bitte auf und verharmlose das Problem nicht unter dem Motto " der läuft doch, ich weiß nicht was die alle haben". Wenn der Turbo zuviel Öl schmeist , gelangt dieses in den Verbrennungsraum. Diese Öl nimmt am Verbrennungsprozess teil ohne das du dieses beeinflussen kannst.
    Der Motor dreht über die Höchstdrehzahl und zerfetzt in wenigen Sekunden.Das kannst du dann nicht mehr stoppen. Zweitens ist das nicht gut für dein KAT.


    *daumen*Ach noch ein kleiner Tip an alle *daumen*.
    *daumen*Zugesetzte KAT's bekommt man sehr gut wieder betriebsfähig in dem man diese mit Leitungswasser in Gegenrichtung des Abgasstrom spült. Kat natürlich ausgebaut. *daumen*



    Gruß Funki
     
  6. #5 cryonix, 22.06.2008
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    Es besteht noch eine dünne Möglichkeit, dass in der Tat ein Filter die Ursache sein kann. Das Luftfilter - wenn total zugesetzt.
    Insbesonders bei häufigen Fahrten ohne Turbounterstützung kann der an der Verdichterseite herrschende Druck bereits im Unterdruck liegen und Öl wird an der Laderwelle abgesaugt.

    Ähnliches gilt für Leckagen in der Ladeluftstrecke. Der Turbo benötigt auf der Lade - sowie auf der Abgasseite einen entsprechenden Gegendruck, damit die Druckdifferenz zum inneren Öldruck möglichst gering ausfällt. Dieser Gleichgewichtszustand ist Voraussetzung für geringsten Ölwurf des Turbo.
    ( Aus diesem Grund soll lt. Betriebshandbuch einiger NFZ auch langer Schubbetrieb vermieden werden )

    Es ist aber wirklich die Verdichterausgangsseite gemeint?

    Nicht das etwa die Frischölzuleitung zum Turbo undicht ist! Was in einem unmittelbar bevorstehenden Ableben des Turbos enden dürfte. Der Turbo hat den grössten Ölumlauf und ist unmittelbar hinter der Ölpumpe angeschlossen. Die Hauptmenge dient nicht der Schmierung, sondern der inneren Kühlung.

    Cryonix

    Etwas Rosmarin und Thymian in den frisch gebadeten KAT gestreut - und der Elch verströmt ein feines Barbecue-Aroma ;D
     
  7. #6 aleksce, 29.06.2008
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    War letzte Woche in einer KFZ-Werkstatt um mir das Problem genauer von einem Profi anschauen zu lassen.
    Er meinte, dass der Turbolader in Ordnung sei, und es völlig normal sei, wenn der Turbolader ein wenig Öl mit reinpumpt. Das sei wohl unvermeidbar, und je höher der Verschleiß an dem Turbolader ist, umso mehr nimmt er Öl mit.
    Er hat dann die Ladeluftleitung abgebaut und ihn sich so gut wie möglich optisch angeschaut, ob da irgendwo ein Riss in der Ladeluftleitung ist. Er stellte fest, dass die Befestigungsschellen relativ locker waren. Die Ladeluftleitung sah aber optisch noch gut aus.
    Er hat dann die Ladeluftleitung wieder eingebaut und richtig gut befestigt.
    Fahre jetzt seit gut einer Woche und habe noch keinen Ölverlust an der Leitiung mehr bemerkt.
    Die ganze Aktion hat gerade mal 5 Minuten gedauert und hat mich 0 Euro gekostet.
    Bin total erleichtert dass es nichts schlimmeres war.

    werde es aber weiterhin beobachten.
     
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