OM607: ein Motor geht um die Welt! oder: was haben die neue A-Klasse und Dacia gemeinsam?

Dieses Thema im Forum "W176 Allgemein" wurde erstellt von Robiwan, 08.11.2012.

  1. #1 Robiwan, 08.11.2012
    Robiwan

    Robiwan Elchfan

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    Der Renault-Motor, der bei den A 180 CDI-Modellen mit Handschaltung verbaut wird (OM607), findet sich jetzt auch im neuesten Dacia Lodgy Verwendung:
    http://www.spiegel.de/auto/fahrberi...marke-mit-riesigem-platzangebot-a-860138.html

    Weitere Modelle: Mercedes Citan, diverse Renault (Twingo bis Laguna) und auch in Fernost bei Nissan (z.B. Nissan Note, Juke,...).

    Ein echter Weltenbummler ;).
     
  2. AdMan

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  3. #2 Landgraf, 08.11.2012
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    Sorry, aber das ist nicht korrekt!

    Der OM607 baut auf dem Basis-Triebwerk auf, ja, wurde aber komplett umkonstruiert um den Mercedes-Standards zu entsprechen.
    Kein Dacia-Motor muss 25.000 Stunden auf dem Prüfstand durchhalten, das ist ein interner Mercedes-Test.

    Natürlich kann man so argumentieren wie der Redakteur bei Spiegel-Online, aber richtig recherchiert hat er nicht! :)
    Was mich aber auch nicht weiter verwundert...

    Selbiges wird man auch in gut anderthalb Jahren schreiben wenn der neue Vierzylinder-Benziner M274 (verwandt mit dem M270) ebenfalls in den USA produziert werden wird und dann in die Infiniti (Nissan) Modelle wandern wird...

    Sternengruß.
     
  4. xelos

    xelos Elchfan

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    Sicher ist der Motor im Mercedes nicht der gleiche wie im Dacia oder Renault..es gab in Punkto Laufruhe usw verbesserungen allerdings hat er Mercedestypisch keine wartungsfreie Steuerkette sondern einen Zahnriemen der glaub ich alle 6 Jahre oder 120 000km gewechselt werden muss..hier dürften dann in einer Mercedeswerkstatt so 700 Euros anfallen..was den Preisvorteil doch verkleinert..ist meiner Meinung nach der grösste Nachteil dieses Motors..in Test scheint er sehr sparsam und ruhig zu sein auch wenn er nicht besonderst flott sein soll..
     
  5. Jupp

    Jupp Elchfan

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    Genau der Punkt lässt mich auch nicht daran glauben, dass der Motor so umfangreich umkonstruiert ist (man will ja schließlich auch noch einen Spareffekt generieren, der ausbleibt, wenn man zu viel neu dran macht).

    So ist der Motor aber für mich näher am Renault-Standard, als am Mercedes Standard.

    gruss
     
  6. DMDET

    DMDET Elchfan

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    das wären fast 3 Jahre im Dauerbetrieb
     
  7. #6 Landgraf, 13.11.2012
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    Zitat:

    Bevor die neuen Motoren auf die Straße kommen, haben sie bereits ein torturenreiches Vorleben hinter sich – zum Beispiel auf den Motorprüfstän- den im Untertürkheimer Prüfstandshaus. In dem imposanten Gebäude sind auf drei Stockwerken jeweils 24 hochmoderne Motorprüfstände installiert. Die insgesamt 72 Prüfstände sind Tag und Nacht an 365 Tagen im Jahr
    in Betrieb.

    Auf den Prüfständen lassen sich die unter- schiedlichsten Straßen- und Lastsituationen simu- lieren, um alle möglichen Einsatzzwecke abzubilden wie etwa Heiß- und Kaltstart, Stop-and-Go und Dauerläufe unter den unterschiedlichsten Bedin- gungen. Selbst steile Bergfahrten werden im Labor nachgestellt: Auf einem so genannten Schwenk- prüfstand werden die Motoren bis zu 40 Grad in
    alle Richtungen gekippt, um die Belastung zum Bei- spiel des Ölkreislaufs zu kontrollieren.

    Die Motoren der verschiedenen Entwicklungs- stufen werden einem zeitgerafften Stresstest unter- zogen. „Dabei werden Belastungen simuliert, wie sie kein Kunde erreicht“, erläutert Torben Roth. Die Prüfstand-Programme haben eine Laufzeit von 500 bis zu 2.400 Stunden, sowohl mit vielen hohen Volllast- als auch niedrigen Teillastanteilen. Insgesamt wurden alle Otto- und Dieselmotoren für die A-Klasse 256.290 Stunden auf den Prüfständen gemartert, das entspricht (bei 4.500 Lauf- stunden pro Jahr) 57,3 Prüfstand-Jahren. Die Erprobung der beiden Getriebe (Sechsgang und 7G-DCT) addiert sich zu einer Laufleistung von 14.979.237 Kilometern.

    Unter Volllast werden das thermische Verhalten und die Haltbarkeit von Bauteilen geprüft. Aber auch besonders geringe Belastungen können zu einem Martyrium für den Motor werden, Stichwort Motoröl-Schwarzschlamm. Hinzu kommen große Belastungen wie die starke Abkühlung des Kühlwassers innerhalb von maximal 60 Sekunden von 110°C auf ca. 25°C und das schnelle Hochfahren des Motors unter Volllast auf Nenndrehzahl bei kaltem Kühlmittel. Roth: „Wir erproben unsere Motoren intensiver als jeder andere Hersteller.“

    Insgesamt über 25.000 Stunden auf den Motorprüfständen absolvierte beispielsweise allein der aus der Kooperation mit
    Renault entwickelte Diesel OM 607, bevor er die Freigabe für den Einsatz in der A-Klasse erhielt.

    Zitat Ende!

    *thumbup*

    Sternengruß.
     
  8. Jupp

    Jupp Elchfan

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    @ Landgraf

    Das ist eine vollkommen andere Aussage, als deine!!!

    Nicht ein Motor macht 25.000 Betriebsstunden, sondern viele Motoren der gleichen Bauart machen zusammen so viele Betriebsstunden.
    Max. macht ein Motor auf dem Prüfstand 2.400h und nicht 25.000h!!!

    Und was sagt und das?
    Gar nichts!!!

    Wie viele Motorvarianten haben wir beim W176 und wie viel Zeit hat der fragliche Motor auf dem Prüfstand verbracht? Ja, rechne nach, es ist klar unterdurchschnittlich!
    Und prüfen ist doch nur eine Komponente, die man bei fremd eingekauften Motoren sehr wohl macht. Beim Entwickeln spart man. Und was was das Ergebnis der Prüfstände? Prüfen kann ich viel, aber nur weil ich prüfe ist das Geprüfte noch lange nicht gut.

    gruss
     
  9. #8 flockmann, 13.11.2012
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    Ich bin immer ein wenig verhalten wenn ich die geleisteten Kilometer der Fzge und Baugruppen auf den Prüfständen, den Klimakammern und den Realtests so lese....
    Da werden Abertausende bis Millionen Kilometer gefahren und getestet und rumoperiert bis dann das fertige Produkt zum Endverbraucher kommt und man dann erkennt dass manche Teile nicht mal 10tkm halten. Kann sich hier noch wer an die endlosen Eskapaden mit den Koppelstangen vom 168er erinnern????? Das hat Jahre gedauert bis man dieses "hochsensible" Bauteil in den Griff bekommen hat.
    Ausserdem habe ich von verlässlicher Quelle schon gehört dass so manche Tests gefahren werden, das Fzg danach inspiziert wird und dann "downgegradet" wird. (Kann und soll doch nicht sein dass ein Fzg diese Toutour übersteht und dann werden Bauteile und Gruppen anders dimensioniert)
    Grüsse vom F
     
  10. #9 Landgraf, 13.11.2012
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    Die Aussage ist identisch, nur bin ich der "Sender" und nicht dafür verantwortlich was beim "Empfänger" davon ankommt.

    Keine Ahnung was Ihr hier im W176-Thread zu suchen habt, denn der einzige Tenor der hier Gebetsmühlenartig und zäh wie Kaugummi immer und immer wieder aufgesagt wird ist, dass ein neuer Mercedes "schlecht" ist.

    Bitte, wenn es Spaß macht!

    ...
     
  11. tds

    tds Elchfan

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    Wer das glaubt, ist selber schuld und abgrundtief naiv!

    Wenn das wirklich so wäre, dann würden sich die Getriebe der A Klasse nicht reihenweise zerlegen oder Probleme verursachen, denn die A Klasse wird nur sehr selten für Langstrecken verwendet. Bei der geringen Laufleistung hätten die Getriebeschwächen daher schon nach den ersten Test-Stunden im Super-Hyper-Labor auffallen müssen.

    Wir werden nur belogen und betrogen. Wenn eine Getriebereparatur oder gar ein Wechsel nicht gleich über 2.000 Euro kosten würde, könnte man über den Betrug noch lachen....
     
  12. tds

    tds Elchfan

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    Mag sein. Die alten waren aber auch nicht viel besser. Siehe oben - Getriebe.
     
  13. #12 Wuppertaler, 13.11.2012
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    *klugscheiss* Wenn hier schon Daimler Aussagen zitiert werden dann sollte dieses Zitat ( Quelle ) nicht fehlen :
    *kratz* Laut Daimler haben demnach über 2.700 Versuchsmotoren zusammen die über 25.000 Stunden absolviert, dies bedeutet das im Durchschmitt jeder Motor 9,26 Stunden geprüft wurde .
    *ironie* Na wenn das keine Qualitätskontrolle ist ............................................. *gn8*

    Gruss Uli

    PS Diese Art von Stresstest ( viele Motoren ergeben ein Gesamtergebnis ) ist bei allen Automobilherstellern " state of the art ".
     
  14. #13 Landgraf, 13.11.2012
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    Tja, leider nicht korrekt!

    Lediglich der OM607 wurde 25.000 Stunden überprüft, DU kannst nicht wissen wie viele Motoren das waren! ;)

    Wenn Du richtig recherchiert hättest, dann wäre die korrekte Zahl: 94,922 Stunden pro Motor!

    Aber da einzelne Prüfschritte/Prüfprogramme EINEN Motor zwischen mindestens 500 und 2.400 Stunden strapazieren, geht solch eine Rechnung ohnehin nicht auf.

    Sternengruß!
     
  15. #14 Wuppertaler, 13.11.2012
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    @Landgraf

    Mein obiges Daimler Zitat wurde von Daimler in einem Absatz - ohne Zwischenräume oder Leerzeilen - geschrieben und das bedeutet zumindest für mich das dieser Teil sich nur auf den OM 607 bezieht, oder wie soll man folgendes verstehen ?
    Du musst Mercedes nicht " verteiligen ". Ich habe lange genug an Motorenprüfstanden gearbeitet.
    Nach Norm dauert ein Prüfzyklus 24 Stunden ...............
    Daimler selbst sagt
    Die Daten sind alles Augenwischerei. Wahrscheinlich haben 10 Motoren die " 500 bis zu 2.400 Stunden "ohne Pause die Stressprüfung durchlaufen.
    Rede mal Fakt mit den tatsächlich prüfenden Ing´s und dann komm mal wieder runter.
    Daimler ist nicht " SCHLECHT ", sonst würde ich nicht div. Fahrzeuge mit dem Stern besitzen, nur Daimler kocht auch nur mit Wasser ..........

    Gruss Uli

    Edit :~ 25.000 Stunden Gesamttest mit jeweils min. 500 Stunden Testdauer ergeben max. 50 Motoren .............
    So viel zu Deinem
     
  16. #15 flockmann, 14.11.2012
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    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
    Grüsse vom F
     
  17. xelos

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  18. Jupp

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    Stimmt doch gar nicht. Der Tenor ist eher, dass man keinen Mercedes mit Renault Herz haben möchte.
    Und nun darfst du dreimal raten warum ;).
    Weil Mercedes so schlecht ist und Renault so gut? Wohl kaum!

    gruss
     
  19. #18 Landgraf, 14.11.2012
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    @Xelos: das hat doch nichts mit dem Motorentest zu tun!? Das war damals ein Zulieferer-Problem! Und deine Schwester wird sich geärgert haben und das war es auch schon. Es gab nämlich einen kostenlosen Leihwagen und eine kostenlose Reparatur auf Garantie. So what!

    Soll vorkommen bei Großserienproduktionen...

    Sternengruß.
     
  20. AdMan

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. #19 Wuppertaler, 14.11.2012
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    *ironie*

    *kratz* eh, ............ baut Daimler den Motor oder kommt der von einem "Zulieferer" :whistling:
     
  22. Jupp

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    @ Landgraf
    Soll ich dir sagen, was mich nervt?
    Deine vollkomme Hörigkeit gegenüber Mercedes!

    Ich fahre gerne Mercedes, auch weil ich im Allgemeinen die Qualität schätze. Mercedes hat sich aber auch in jüngerer Zeit ein paar Fehltritte erlaubt (das ist bei anderen Herstellern bei weitem nicht anders ... bei Renault meiner Meinung nach z.B. noch deutlich mehr vorhanden, daher auch die Ablehnung gegen diesen Motor) und die braucht man nicht schönreden oder die Schuld wegschieben.
    Das mit Abstand dickste Ding für Mercedes war die Injektorengeschichte beim OM651. Und da haben Zulieferer wie Hersteller auf deutsch Scheiße gebaut.

    Die Automobilhersteller heutzutage verbauen doch in erster Linie nur noch Zulieferteile. Also was ist deren Aufgabe bzw. Verantwortung? Ja, vor allem die Geschichte zu koordinieren und eine gute Qualitätskontrolle zu machen. Mehr machen die doch nicht mehr! Und wenn man die Qualitätskontrolle auch noch weglässt, was ist dann?

    Und nein, so etwas darf in einer Großserienproduktion nicht passieren!!! Sichtwort Qualitätskontrolle!
    Und glaub mir, die Verantwortlichen bei Mercedes hat man deinem Argument auch nicht einfach so davonkommen lassen!

    gruss
     
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