W168 Starten nach längerem Stillstand

Diskutiere Starten nach längerem Stillstand im W168 Allgemein Forum im Bereich A-Klasse W168 Forum; Hallo zusammen, hier erst mal eine kleine Warnung: Ich bin neu hier und habe kein Ahnung von Autos (ausser fahren). Ich möchte nach nun ca. 4...

  1. #1 kiesewetter, 21.06.2010
    kiesewetter

    kiesewetter Elchfan

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    Hallo zusammen,
    hier erst mal eine kleine Warnung: Ich bin neu hier und habe kein Ahnung von Autos (ausser fahren).

    Ich möchte nach nun ca. 4 Jahren eine A-Klasse wieder aus dem Schlaf erwecken. Dieses war leider aufgrund einiger Umstände loeider nicht anders möglich. Das Fahrzeug selber stand während der gesamten Zeit in einer Garage.

    Nun möchte ich ganz gerne mit Kurzzeitkennzeichen zur Werkstatt sowie zum TÜV, da dieser zur Neuanmeldung nun mal benötigt wird. Was muss ich dabei beachten ?!

    Das ich eine neue Batterie benötige habe ich bereits gemerkt :)
    Diesen Umbau traue ich mir als Laie auch zu.

    Welche Ratschläge könnt ihr mir geben ?

    Einen angenehmen Abend
    Kiesewetter
     
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  3. #2 Schleicher, 21.06.2010
    Schleicher

    Schleicher Elchfan

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    Hallo Elchfan

    Meiner Meinung mal so das wichtigste
    Auf jeden Fall sehr sehr zeitnahe einen Ölwechsel machen einschließlich Filter. Denn die alte Soße taugt garantiert nichts mehr. Und vor allem gaaaanz langsam wieder einfahren.
    Ansonsten so das übliche, wie Reifen prüfen. Wie haben die die Standzeit überlebt. Habe da gewisse Zweifel. Vier Jahre auf der Stelle stehen tun keinem Reifen gut. Na und dann halt Allgemein alle Flüssigkeiten kontrollieren und gegebenenfalls erneuern. Auch die Bremsen könnten gelitten haben. Das muss aber nicht sein je nach Feuchtigkeitsgrad im Quartier.
    Ansonsten viel Erfolg

    Und schreib mal über was für einen Elch wir sprechen.

    Gruß Klaus
     
  4. #3 kiesewetter, 21.06.2010
    kiesewetter

    kiesewetter Elchfan

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    Hallo Klaus,
    vielen Dank für deine schnelle Antwort.
    Es ist ein A140 mit 82 PS Baujahr 99.

    Ich will ja auch nicht bevor ich in die Werkstatt fahre eine weite Strecke dem Wagen zumuten. Nur ist die Werkstatt der ich vertraue schon so 30 Kilometer entfernt. Wasser, Luft auf den Reifen sowie Öl kann ich selber kontrollieren, danach komme ich persönlich allerdings schon an meine Grenzen.

    Kannst du mir eventuell eine grobe Preisvorstellung von deiner genannten "Grunderneuerung" geben?!

    Grüße
    Kiesewetter
     
  5. #4 Schleicher, 21.06.2010
    Schleicher

    Schleicher Elchfan

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    Hallo kiesewetter.
    Kommt halt darauf an was für eine Werkstatt du dir dafür ausgesucht hast.

    Einen Ölwechsel kann eine freie Werkstatt auch. Kosten mit Filter ca. 40 bis 50€ je nach verwendeter Ölsorte. Aber nimm gescheites. Dein Elch wird es dir danken.
    Bremsflüssigkeit (nach Vorschrift alle 2 Jahre). Schätzkosten ca. 35 bis 45€
    Wasser Scheibenwaschanlage einschließlich Reinigungszusatz. Kosten Eigenleistung & 5 Euro für Scheibenreinigungsmittel.
    Bei den Reifen ist das so eine Sache. Wenn die vorher neuwertig waren müsste man mal sehen. Wenn die vorher aber auch schon 4 Jahre und mehr alt waren dann ist das ganze nicht mehr so Easy. So nach 6-8 Jahren sollten die eigentlich runter. Und dann kommt ja noch die lange Standzeit mit einem eventuellem Steh Platten hinzu. Also großes dickes Fragezeichen.
    Und alles andere kannst du erst nach der ersten Fahrt beurteilen. (Bremsen etc.) Möglicherweise einen Satz neue Zündkerzen. Kosten rund 30 Euro mit rein und rausbauen.
    Der im Tank verbliebene Treibstoff ist möglicherweise auch nicht mehr der Renner. Kann sein das dein Elch deswegen nicht so sehr zündwillig ist. Aber wie gesagt nach dem ersten Versuch weißt du mehr.

    Gruß und viel Erfolg
    Klaus
     
  6. Kipper

    Kipper Elchfan

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    Dann drück ich Dir mal die Daumen, dass die Kolben nicht fest sind *kratz*


    Gruß

    Kipper
     
  7. #6 Chiquita, 21.06.2010
    Chiquita

    Chiquita Elchfan

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    Und Bremsflüssigkeit sollte man VOR der Fahrt in die Werkstatt wechseln!

    Kommt da nicht ein Transport zur Werkstatt per Schlepper in Frage?
     
  8. heppo

    heppo Elchfan

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    Deswegen nicht gleich auf Drehzahl gehen, sondern den Motor erst einmal, ohne ihn zu starten, (Kraftstoffzufuhr unterbrechen!) durchdrehen, damit die Ölpumpe das Öl in Umlauf bringen kann. Leerlauf einlegen, man weiß ja nie, ob die Kupplung sauber trennt :-X

    Standplatten am Reifen bekommt man weg, indem anfangs (vorsichtig) mit zu geringen Luftdruck gefahren wird, dann aber bald richtigstellen. Hängt aber davon ab, wie die Reifen gelitten haben.
    Vorsicht beim Bremsen! Unter Umständen sitzen die auch fest beim ersten Anfahren, dann vorsichtig vor- und zurück um sie zu lösen.

    Gute Fahrt! *thumbup*
     
  9. Falk

    Falk Guest

    Immer diese alten Horror-Märchen. Hab real sowas noch nie erlebt. Mag sein das es leichte Oxydation gibt aber ein Anlaser hat genug Bums um den Motor zu bewegen und der Rest arbeitet sich schnell wieder ein. Haben erst letztes Jahr nen Kübel Trabbi der 8 Jahre still stand wiederbelebt und rennt problemlos, auch nen 20 Jahre unbenutzter Luftkompressor, da sollte ne modere A Klasse nicht nachstehen.

    Wenn man ganz sicher gehen will, Wagen auf nen Abschleppwagen ziehen lassen und in der Werkstatt alles nötige wie Keilriemen, Reifen, Batterie, Motoröl+Filter, Bremsflüssigkeit, Kühlwasser, Bremsbeläge, Luftfilter, Zündkerzen und Servoöl erneuern, dann sollte alles optimal vorbereitet sein für einen guten langfristigen Neustart *thumbup*
     
  10. rei97

    rei97 Elchfan

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    Hi:
    Da nicht allzuviele schon mal so ein Schneewittchen wachgeküsst haben kursieren die tollsten Gerüchte über den wundersamen Stillstandsverschleiß.
    Zuerst mal die Batterie: Da würde ich glatt einen Ladeversuch unternehmen, denn solange da nur Selbstentladung war und keine Zelle kurzgeschlossen ist, stehen die Chancen recht gut, sie mit Hilfe eines Dichtemessers nach dem Ladevorgang wieder tauglich zu bekommen. Die Reifen leiden mehr unter Sonne, als unter purem Rumstehen in einer dunklen Garage. Luftdruck richtigstellen reicht für den Anfang. Das Öl leidet weniger, als man denkt. Da wird viel Unfug verzapft. Solange die Menge stimmt, kann man locker damit fahren. Moderner Sprit gast gerne aus und die Zündwilligkeit leidet. Das gilt besonders , wenn der Aufenthaltsort sehr warm wurde. Aber auch da...erstmal probieren. Man kann ja immer noch frischen Sprit nachleeren, wenn der Sprit für einen schlechten Start sorgt...Motorräder sind da allerdings aufgrund der exponierteren Lage des Tankes und meist Vergaserbestückung (verharzt) empfindlicher. Schlussendlich das heikle Kapitel. Bremsen.
    Es ist nicht die Bremsflüssigkeit...solange keine Passabfahrten vor dem Tausch unternommen werden ist das unkritisch, sondern Korrosion. Je nach Feuchte in der Garage kann der Scheibenbremsbelag in der Scheibe hässliche Rostnarben hinterlassen, die zum Rubbeln führen. Dieser Komfortmangel kann dann manchmal nur durch Tausch der Scheiben behoben werden. An der Trommel sollte es nur dann Probleme geben, wenn die Feststellbremse gezogen war und die Beläge fest sitzen. Wenn nicht, lässt sich eventueller Rost wegbremsen, bis der Wagen beim TÜV auf die Rolle muss.

    Fazit: versuch Dein Schneewittchen möglichst günstig zu reanimieren. Selbst ein Kurzzeitkennzeichen ist überflüssig. Lass Dir von Deiner Versicherung eine Nummer zur Zulassung auf die allten Kennzeichen geben. (Bei vorhandenem , ruhendem Vertrag an einfachsten.) fahre mit den entstempelten Kennzeichen zum TÜV und von da auf direktem Weg zur Zulassung. Einziger Hindernispunkt kann da extreme Korrosion an den Bremsen sein, was Du allerdings schon beim Fahren auf den Hof merken kannst. Dann ist der Weg Richtung Werkstatt, die hoffentlich TÜV.-Besuch empfängt der Umweg.
    Gruß
    Rei97
     
  11. #10 Hayaman, 22.06.2010
    Hayaman

    Hayaman Elchfan

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    Würde ich nicht als unbedingt notwendig VOR der Fahrt zur Werkstatt sehen.
    Macht wenig Sinn nur dieses eine zu wechseln.

    Mehr problematisch sehe ich den Zustand der Bremsscheiben , Bremszangen und Bremszylinder. Nach so langer Zeit ist es bestimmt nicht mehr gut gängig. Die Bremskollben neigen sich festzusetzen, die Bremsscheiben haben bestimmt Rost angesetzt. Das ist ein allgemenes Problem bei Elch. Hier muß Fachmann ran.

    Also vorsichtig fahren und wenn, dann nur Kurzstrecke bis zur Werkstatt.
    Bei Problemen abschleppen lassen.

    Wenn du es nicht viel selber machst, macht das die Werkstatt.

    Eine gute Werkstatt macht das schon richtig ohne, unnötig zu viel Geld aus der Tasche zu ziehen. Hoffentlich hast so eine. *thumbup*
     
  12. Reneel

    Reneel Elchfan

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    @rei97 ,

    99% Zustimmung, ich würde nur die Gängigkeit der Bremskolben prüfen lassen und die Reifen beobachten, sowie die Batterie mit ner Aufladung versuchen zu reanimieren. Scheiben und Trommeln bremsen sich alleine blank.

    Das nach 4 Jahren Standzeit bald was anfällt ist wahrscheinlich und dann kann man im Verbund bei Gelegenheit irgendwann Bremsflüssigkeit, notfalls Zündkerzen und wahrscheinlich den Antriebsriemen erneuern.

    RENE
     
  13. #12 monster, 22.06.2010
    monster

    monster Elchfan

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    ungewaschen
    Moin, Du hast ja schon zahlreiche fachkundige Tips erhalten.
    Hier nun mein Senf ;)

    Du schreibst:

    "...Nur ist die Werkstatt der ich vertraue schon so 30 Kilometer entfernt.
    Wasser, Luft auf den Reifen sowie Öl kann ich selber kontrollieren,
    danach komme ich persönlich allerdings schon an meine Grenzen...."

    Wenn Du Wasser, Luftdruck & Öl kontrollieren kannst,
    dann solltest Du VOR den Bremsen Deine Grenze ziehen. Hast Du aber auch schon selbst erkannt. *daumen*

    Ich rate Dir,
    1) Deine Kontrollen durchzuführen, wenn nötig nachzukippen
    2) Schau mal auf der Batterie, ob dort ein Datum zu finden ist.
    Ich geh mal davon aus, daß diese platt ist, wenn sie über 4 Jahre plus keine Ladeerhaltung bekommen hat.
    Starten bei platter Batterie notfalls mit Starthilfe.
    Sollte der Motor nicht drehen, kannst Du überlegen, ob sich die Investition in eine neue Batt. noch lohnt ;)

    Wenn alles hübsch, kannste Batterie selbst wechseln.
    Beachte hierzu:
    a) das "Neuanlernen" der Lenkwinkelsensoren/ ESP siehe Forum oder Handbuch Deines Elches!
    b) Radio-code bereithalten!!!
    c) Auch könnte es sein, daß Du probs beim Ausbau der Batt bekommst (Bolzen drehen mit).
    Dazu gibt es hier ein DIY.
    Vorher mal reinschauen, damit man nicht zu schnell die Flinte ins Korn wirft.

    3) Such Dir eine verkehrsarme Zeit, um die 30 km zur Werkstatt in gemächlicher Fahrt zurückzulegen.
    Da Du sicherlich abgeholt werden möchtest,
    kann Dein shuttle ja auch vor Dir fahren, dann rollst Du im Fall der Fälle "NUR" in ihn. ;)
    4) Bis auf die Reifen würde ich ersteinmal alle Filter und Betriebsflüssigkeiten tauschen.

    Sollte Dein Elch wieder rollen, kannst Du Dir in aller Ruhe gute Angebote für dann neue Reifen einholen.
    Bis dahin würde ich mir nicht gleich neue aufschwatzen lassen, sollten die alten noch sicher sein.

    5) Mach vor der Werkstatt ein paar Bremsproben auf geeignetem Terrain!

    Erstens weißt Du dann, wie der Wagen reagiert
    und Du kannst der Werkstatt eine etwas detaillierte Ansage machen
    und zweitens ist die Patina/Rost dann auch weitesgehend entfernt,
    wie ja schon geschrieben wurde.

    Ich drück Dir die Daumen! *thumbup*
    Gruß,
     
  14. zombie

    zombie Guest

    Meigott seit ihr Zimperlieschen. Einfach Starthilfe und mal 2h auf der Autobahn freifahren, das war und dann rennt der wieder. *beppbepp*
     
  15. #14 Chiquita, 22.06.2010
    Chiquita

    Chiquita Elchfan

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    Ja nee, is klar.

    Bei 30 km zur Werkstatt (daher auch mein Vorschlag, Bremsflüssigkeit vor der Fahrt zu wechseln) gibt es hier viele gute und brauchbare Tips, die meisten sind nicht nur brauchbar, sondern auch nötig.

    Nach 4 Jahren stehen kann trotz Garage einiges zu erneuern sein!

    Neben Öl, Bremsen und die dazugehörigen Flüssigkeiten prüfen kann da immer noch was im Busch sein.

    Und da willst du den Elch "einfach mal auf der Bahn freiblasen"?

    Das Ergebnis von solchen unüberlegten Aktionen darf ich mehrmals im Jahr auf der A33 und A2 sehen. Und das ist selten witzig... :o

    Immer auch daran denken: Und sollte der Weg -in diesem Fall zur Werkstatt- noch so kurz sein, mit nicht verkehrstüchtigem Kfz gefährdet man nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Und da hört jeder Spaß auf!!!

    Daher für mich "nicht so anstellen und einfach mal auf der Bahn freiblasen" nicht nachvollziebar, leichtsinnig, weitere Kommentare dazu gebe ich mal nicht, wären zu viele "*" ... *mecker*

    Sorry, find ich zum *kotz*
     
  16. cooper

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    Hallo allerseits,

    nach vier Jahren Standzeit sind die Reifen in jedem Fall auszutauschen. Die haben mit absoluter Sicherheit einen sogenannten Standplatten bekommen, das lässt sich nicht verhindern.

    Von Versuchen, diesen Standplatten durch Fahren mit geringem Reifendruck wieder "Rauszumassieren", rate ich dringend ab! Es besteht die Gefahr, dass die Armierung am Rand des Standplatten durch die übermäßige Dehnbelastung reißt -- und zwar ganz plötzlich bei 130 auf der Autobahn, ein paar Monate später. Abflug unausweichlich.

    So viel sollte einem die Gesundheit wert sein.

    Viele Grüße, Mirko
     
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  18. #16 cryonix, 23.06.2010
    cryonix

    cryonix Elchfan

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    Was man alles machen kann, steht oben. Was man muss, um ein Fzg. nach dieser Standzeit problemlos abgenommen zu bekommen:

    Reifen auf Alter kontrollieren. DOT Marke 3 oder 4 stellig? Dort steht jedenfalls die Datumskodierung. Und der Herr im blauen Kittel duldet keine Reifen, die älter als 10 Jahre sind.

    Verbandskasten auf Verfallsdatum kontrollieren! Notfalls gültigen ausleihen.

    Der Wechsel der Bremsflüssigkeit kann ebenfalls nützlich sein, da sich der Herr, so er nichts anderes findet, auch gerne damit befasst. Siedepunktsmessgerät steht mittlerweile in fast allen Prüfstrassen - eine Probe ist sofort genommen.
    Ein Aufkleber auf dem Vorratsbehälter mit frischem Datum sollte ihn von diesem Vorhaben abbringen.

    Ansonsten könnte man es so machen, wie ein Freund der eine alte BX nach über 6 Jahren Standzeit zugelassen hat: Neue Batterie kaufen und losfahren.

    Tüv-Mängel:
    Fehlen Abdeckkappe Pluspol!
    Reifenalter
    Korrosion Abgasanlage (marginal)
    Scheuerstelle Handbremsseilummantelung
    Korrosionsspuren Aussenflanken Bremsscheiben. Hier keinerlei Diskussion - wollte der Prüfer erneuert sehen, obwohl Verschleissgrenze nicht erreicht und Laufflächen ok
     
  19. rei97

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    Hi,
    Inzwischen sind das 12 Jahre, da sich das Abnahmekriterium auf das E hinter der DOT bezieht...das gibt es seit 98.

    btw. Eine Bremsscheibe ist aussen radial immer rostig....

    Gruß
    Rei97
     
Thema: Starten nach längerem Stillstand
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