Unfallinstandsetzung B200T oder nicht?

Dieses Thema im Forum "T245 Allgemein" wurde erstellt von AndiBa, 05.09.2016.

  1. AndiBa

    AndiBa Elchfan

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    Hallo zusammen,

    ich habe mich eben hier angemeldet, da mir leider die eine oder andere Information bezüglich der B-Klasse noch fehlt. Zunächst möchte ich grob erklären wie der Stand ist und worum es mir eigentlich geht.

    Meine Frau hat im Januar ihre B-Klasse B200T BJ 2005 oder 2006 in einem Stauende geparkt... beim Freundlichen würde es sich mit ziemlicher Sicherheit um einen wirtschaftlichen Totalschaden handeln, ein KV o.Ä. wurde gar nicht erst angegangen sondern zeitnah eine guter (in meinen Augen besserer) w203 beschafft. Jetzt haben wir das "gute" Stück in der Garage stehen und ich überlege ob ich den Wagen wieder aufbauen möchte. Aus dem Alter das Fahrzeug in Teilen zu verkaufen bin ich irgendwie raus und er steht eigentlich nur noch da, da meine Frau schon gerne wieder eine B-Klasse hätte und ich die "Ausstattung" parken wollte. Nun ja, einige werden es kennen, man geht immer mal wieder an dem "Pflegefall" vorbei und schaut unter die Haube und denkt sich, so schlimm ist es eigentlich gar nicht.

    Um es vorweg zu nehmen, ist es doch!

    Offensichtliche Schäden:
    - Haube
    - Kotflügel
    - Stoßstange
    - Traverse oben und unten
    - sämtliche Wärmetauscher VOR der Spritzwand
    - ein Innenkotflügel
    - selbstverständlich die Scheinwerfer
    - sicher noch mehr...

    Die Längsträger machen einen optisch einen absolut intakten und nicht verzogenen Eindruck! Die Kotflügel scheinen um etwas weniger als das Spaltmaß zu den Türen zurückgeschoben, es sind nach dem Öffnen leichte Lackschäden an den Türen. Bevor ich es vergesse, die Airbags sind selbstverständlich noch zu. Der "Einschlag" war relativ langsam allerdings wirklich gründlich.

    Letzte Woche habe ich mal wieder die Haube aufgeklappt, diese dann abgeschraubt, mal "etwas" genauer geschaut und die losen Teile herausgenommen, damit habe ich meinen "Spieltrieb" wieder geweckt ;-)

    Soviel zum Status-quo.

    Mir kam zu Ohren, dass die B-Klasse ein ähnliches Sicherheitskonzept hätte wie z.B. die A-Klasse, indem die Kraft bei einem Frontalcrash abgebaut wird indem Motor und Getriebe unter die Fahrgastzelle geschoben werden. Soweit so gut, Punkt 1 stimmt das?? Punkt 2 - wenn ja, wie kann ich das möglichst rasch prüfen? Obwohl der Motor läuft und der Wagen rangierbar ist fehlt das Wasser und eine tollküne Fahrt zu Achsvermessung scheidet erstmal aus.

    Mir ist absolut nicht danach - einfach mal drauf los - zu basteln, wenn die Sache nicht in einem absehbaren Aufwand zu prüfen ist muss ich mal schauen wie es damit weiter geht ;-)
     
  2. AdMan

    Schau mal hier: (hier klicken). Dort gibt es vieles für die A-Klasse!

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  3. #2 ihringer, 05.09.2016
    ihringer

    ihringer Elchfan

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    Hallo. Technisch ist der W245 und W169 gleich, Unterschiede sind in Radstand und Optik. Schau mal hier rein :
    http://www.elchfans.de/b-klasse_vaneo/bklasse.php?st=9
    Ob der Motor selber einen Schups nach unten bekommen hat ? Dann müßte auch hinterm Krümmer ne Stauchung vorhanden sein. Sind Aufhängungen eingerissen ? Überprüfe mal Übergang Motor-Getriebe auf Risse. Wobei Sichtungen von unten eine Hebebühne am besten ist.
    Haste mal Fehler auslesen gemacht ? Steuergeräte alle in ordnung ? Abgesehen vom Unfallschaden und derren beschädigte Elektrik, was wird noch gemeldet ?
    Für Selbstschrauber kann es sich lohnen, Teile vom Schrottler holen, oder ebay oder MBGTC.
    Wenn die Stunden nicht gerechnet werden, dann halt Aufwand an Teile, Lackieren, eventuell zu MB zum codieren und Behördenkram.
     
  4. #3 Elchfan577, 05.09.2016
    Elchfan577

    Elchfan577 Elchfan

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  5. #4 backfisch, 11.09.2016
    backfisch

    backfisch Elchfan

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    Elektriker
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    Bad Bederkesa
    Marke/Modell:
    A190 Bj 2003 - / - B200 Bj 2006
    moin

    Bilder wären hilfreich ...

    Davon abgesehen rechne mal grob aus was an Teilekosten auf dich zukommt ... im schlimmsten Fall.

    Elektrik, Leitungen ... was ist damit ?

    Aussehen mag es noch gut ... was aber wenn der Rahmen verzogen ist .. dann hast Du am Ende zwar das Auto fertig aber wieder Kosten, Probleme

    Und nicht zu vergessen der Unfallschutz ... die Sicherheitszelle kann nur dann 100% funktionieren wenn alle Teile unbeschädigt sind
    Ich würde meine Frau nicht in so ein Auto lassen ...

    1. vermessen lassen und prüfen ob Rahmen noch intakt ist .. teuer
    2. Elektrik prüfen ... teuer
    3. Teile suchen einbauen ... Zeitaufwändig und je nach Schrauberwissen komplex ...

    Eine Werkstatt kann das leisten ... als einzelner ...?

    ciao Meinhard
     
  6. #5 Tellursilber, 11.09.2016
    Tellursilber

    Tellursilber Elchfan

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    Ausstattung:
    Handschalter, 580 Klimaanlage, 880 Schließanlage mit Funkfernbedienung, 759 MB Audio 5 (Ersetzt worden), 441 Lenksäule mech. höhenverstellbar, 723 Gepäckraumabdeckung, 570 Armlehne vorn
    Marke/Modell:
    A 160 Classic, Mopf
    Naja der 245er hat schon ein Modular aufgebautes Frontend mit Crashboxen. Da ist zuerst der Schlossträger samt aufnahme des Kühlerpaket kaputt sowie die Crashmodule die auf die Längsträger geschraubt sind, als das es wirklich die eigentliche Rahmenstruktur des Rohbau trifft, für das muss der Aufschlag schon recht stark sein.

    Kotflügel sind sowieso nur dünne Anbauteile die keine tragende Funktion haben. Interessant wird es erst wenn die Fahrertüren nicht mehr richtig drin sitzen weil sich die A-säule verschoben hat, das sieht man in jedem Fall auch mit ungeschultem Auge - da reicht es nur mal der Türdichtung zu folgen und zu schauen wie die Anliegt. Die modernen Autos sind da solider als man denkt und eben durch diesen Modularen Aufbau der Crashelemente einfacher und günstiger zu reparieren als es bei alten Autos ohne diese Bauweise der Fall war. Da war damals wirklich sehr schnell der Rahmen krumm und eine Reparatur unwirtschaftlich, heute heißt ein Auffahrunfall nicht unbedingt sofort das da was verzogen ist.

    Um das aber wirklich zu beurteilen muss man dem Auto aber unter den Rock schauen, also alle Anbauteile abbauen. Danach sieht man dann die Längsträger und weiteres, was einen beurteilen lässt ob der Neuaufbau lohnt. So wie sich das im Text liest, würde ich den Wagen nicht aufgeben und erstmal alles abbauen.

    Wenn wirklich nur Anbauteile (Kotflügel, Haube, Schlossträger, Crashboxen, Kühler, etc.) betroffen sind, macht ein Aufbau ohne Einbußen an der Sicherheit schon Sinn. In Eigenregie, wenn man dem Handwerklich und fachlich gewachsen ist, noch mehr als bspw. in einer freien Werkstatt.
     
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