W168 170CDI - Motoröl vermehrt sich

Diskutiere W168 170CDI - Motoröl vermehrt sich im W168 Allgemein Forum im Bereich A-Klasse W168 Forum; Moin... Hab mir einen Elch "zufällig" gekauft, ergab sich irgendwie und ich bin überrascht, wie viel Platz der doch hat - ist eine "Langversion"...

  1. Vavuum

    Vavuum Elchfan

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    Moin...

    Hab mir einen Elch "zufällig" gekauft, ergab sich irgendwie und ich bin überrascht, wie viel Platz der doch hat - ist eine "Langversion" wie ich gelernt habe...

    So - der Motor ruckelt und es qualmt hinten massiv raus. Ist amüsant - um es zu beschreiben - die Extremsituation: Vollgas um die Ecke beim Anfahren und der Qualm fällt als Ruß aus dem Auspuff und bleibt auf der Straße liegen :)

    Feststellen konnte ich - der Ölstand steigt anscheinend. Also hatte ich 1,5l abgepumpt und hatte 2 Wochen? eher keine Probleme mehr. Dann fing das Ruckel wieder an - und heute morgen wieder tiefschwarz und ungelogen eine Spur beim Abbiegen aus RUSS auf der Straße hinter mir, wie beim Räuber Hotzenplotz Sand hinter seinem Karren. Es sei selbsterklärend auch die Sonne nicht mehr so richtig sichtbar.

    Verstehen muß ich das erstmal nicht - aber irgendwie ist da was mit dem Ölstand. Verstehen kann ich nicht, wenn Motoröl in den Brennraum kommt, müßte der damit ja abgehen und die Drehzahl nach oben schießen, aber nur blöde rumqualmen, komisch.

    Als Quelle kommen mir nur die Vorföderpumpe oder HD Pumpe in Frage, daß Diesel sich vorbei in den Motor mogelt - ist so etwas bekannt ??

    Der Motor hat ca. 150tkm runter. Die Einspritzung ist in einer Werkstatt wegen dieser Symptome überarbeitet, die Düsen sind ersetzt worden. Mit einem anschließenden Ölwechsel ist der Wagen dem Vorbesitzer dann etwas später tiefschwarz rauchend ausgefallen. Ich fand das interessant und habe den dann übernommen. In den letzten 10 000km habe ich da etwas gespeilt und einige Dinge ausprobiert.

    Der Turbo und die Druckdosen sind intakt und funktional. Die Ansaugbrücke hatte ich wie das AGR entkokt. Das AGR ist leichtgängig. Die Kurbelgehäuseentluftung ist sauber, die hatte ich komplett zeregt und eine Reinigung war nicht notwendig. Mit neuem Thermostaten sank der Verbruach von 9 auf unter 6l - war schonmal gut.

    Nun überlege ich die Pumpen zu ersetzen - wäre interessant, welche zu erst :)
     
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  3. KDOW

    KDOW Elchfan

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    Hallo,

    also, wenn das Motoröl mehr wird, würde ich das zum Patent anmelden,
    oder der Opec beitreten.

    Ich fürchte, es ist etwas anderes.

    Das Öl wird verdünnt.

    Wasser wird es nicht sein. dann wäre das Öl hellbraun.
    Ich denke, es ist unverbrannter Diesel.

    In Zusammenhang mit dem Qualm würde ich mal auf defekte Kolbenringe tippen.

    Was sagt denn die Kompressionsprüfung ?

    ...
     
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  4. #3 Heisenberg, 23.07.2019
    Heisenberg

    Heisenberg Elchfan

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    Kann bei CDI Motoren vorkommen! Habe schon davon gehört ......

    Beispiel:
     
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  5. Vavuum

    Vavuum Elchfan

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    Momentan gehe ich ja noch von der Existenz einer Förderpumpe und einer Hochdruckpumpe aus. Das Interesse beide auf Verdacht zu ersetzen ist gering. Ob mir eine Kompressionsmessung Erkenntnis bringt weiß ich nicht. Der Wagen hat keine Förderpumpe im Tank. Diese sitzt auf der Nockenwelle der Einlaßventile ? Demnach müßte die Hochdruckpumpe von der Auslaßnockenwelle angetrieben werden - findet sich dann schon....

    Heute hat der Karren sich wieder vorbildlich verhalten - kein Geruckel und keine Rauchschwaden. Leider ist da kein System erkennbar. Das Einzige ist momentan der Ölpegel und irgendwie fing es damit überhaut erst an - nach einem Service in der Werkstatt. Zwischenzeitlich wurden einige Kleinigkeiten behoben - der Stutzen zum Ladedrucksensor in der Ansaugbrücke war verstopft, die Verbindung aus Pastik auf dem Turbo/Ansaugluft war undicht, der Thermostat defekt - damit reduzertze sich der Verbrauch wie schon gechrieben deutlich. Der Motor hat insofern er nicht am ruckeln ist damit auch wieder mehr Saft. Bei der geringen Laufleistung.....

    Immerhin ist der Verdacht einer defekten Pumpendichtung kein Hirngespinst. Die Förrderpumpe kann mit wenigen Handgriffen gegen eine andere ersetzt werden. Am WE werde ich den Ölstand erneut prüfen und vermutlich reduzieren oder einen Ölwechsel machen.

    Das ein Injektor zu einem nennenswerten Öleintrag ins Motoröl beitragen kann wage ich etwas zu bezweifeln.

    Öl mit Öl verdünnen führt im Ergebnis zu einer größeren Menge ÖL, nur in einem anderen Gefäß ;)
     
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  6. #5 Heisenberg, 23.07.2019
    Heisenberg

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    Bei der HDP aus dem Hause Bosch auf gar keinen Fall, da gibt es aber Dichtungs Sätze für. Die Pumpe wird von vielen Herstellern verwendet.
    Musst du mal die Suche benutzen, irgendwo hatte ich die Teile Nummer und auch Expl. Zeichnung dazu schon mehrfach gepostet.
    Die Vorförderpumpe (Model bei vielen anderen Mercedes auch verbaut) hatte ich selber noch nie auseinander, da (bei mir) noch nie Defekt.
     
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  7. #6 Vavuum, 27.07.2019
    Zuletzt bearbeitet: 27.07.2019
    Vavuum

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    Die Ex-Zeichungen hatte ich beim Suchen und viele Details ebenso gefunden wie die damit eher nicht vorhandenen Undichtigkeiten....

    Ich bin ja nicht auf den Wagen angewiesen und kann auf ein paar andere zurückgreifen. Wechsel nun das Motoröl, Filter und das kleine Plastikding vom Dieslefilter, da bei Vollgas Blasen im Kraftstoff sichtbar sind.

    Eventuell kann das Problem reproduziert oder in Bezug zu irgendetwas gesetzt werden.

    In den zurückliegenden Multimillionenkm mit PKW habe ich dann doch an sehr vielen Modellen wie Marken häufig bis dato auch ohne I-NET unzählige Probleme die in Werkstätten unbekannt waren gefunden und erfolgreich reparieren können - zugegeben fehlt mir inzwischen Lust mich damit wie bisweilen intensiv zu befassen. Ist soweit, soll nur laufen der Karren bis er zerfällt - bei 150tkm ist das Glas noch halbvoll.
     
  8. Obi

    Obi Elchfan

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    Hallo @Vavuum ,
    hast Du die Möglichkeit, den Fehlerspeicher auszulesen und Dir auch die Soll/Istwerteblöcke der Motorsteuerung anzusehen?
    Wenn Dein Motorsteuergerät im Teillastbereich den Raildruck zu hoch einregelt, was zum Beispiel durch ein fehlerhaftes Raildruckregelventil (habe ich als Sprinterkrankheit im Hinterkopf) passieren kann, dann sollte man das schon im Leerlauf akustisch mitbekommen. Der Motor klingt extrem hart, weil die Einspritzungen dann durch die Leerlaufregelung sehr kurz angetaktet werden und dann eben die ganze Menge sehr kurz und hart verbrennt. Wenn du dann voll aufs Gas trittst, fährt das Steuergerät erst einmal das hinterlegte Kennfeld, was dann zum überhöhten Raildruck nicht paßt.
    Bei extrem überhöhten Drücken und den für den Normaldruck im Rail abgestimmten Injektoröffnungszeiten ist es aus meinem Bauchgefühl heraus sicher möglich, daß die Kraftstoffstrahlen bis an die Brennraumwand, welche in unserem Fall bei genügend weit unten stehendem Kolben erst einmal die Zylinderwand ist, kommen.

    Dann suppt Dir der überschüssige Dieselkraftstoff durch die Kolbenringe und findet sich sehr schnell im Schmieröl.
    Solche Probleme, daß ihnen der ins Motoröl eingetragene Kraftstoff das Motoröl zu Pudding werden ließ, hatten etliche Pflanzenöl tankende Fahrer von Direkteinspritzmotoren (man nennt sie auch Pöler). Bei Betrieb mit Dieselkraftstoff wird das Schmieröl eben dünn, was die Lager auf lange Sicht auch nicht besonders lustig finden werden.

    So aus dem Stegreif sollte der Raildruck im Leerlauf um 330bar liegen. Ein Motor aus einem Renault-Transporter wartete vor wenigen Monaten in unserer Werkstatt mit 1800 bar auf, das war keine Freude mehr.
    Bei den Sprintern habe ich eher im Hinterkopf, daß das Raildruckregelventil nicht mehr genügend dicht schloß und somit zu viel Kraftstoff in den Rücklauf fließen ließ. Diese Motoren sprangen dann ewig nicht an, bis man ihnen quasi die Anschubfinanzierung mit einem Schuß Bremsenreiniger gewährte.

    Aber es soll ja sicher Bauteile geben, die nicht auf die bisher gewohnte Art den Geist aufgeben.

    Gruß,
    Obi
     
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  9. Vavuum

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    Hab beide Pumpen gefunden, sind wie gedacht nebeneinander, jeweils auf den Nockenwellen....

    Der Fehlerspeicher ist leer und den Raildruck hatte ich über eine Stunde als Beifahrer betrachtet. Der war soweit plausibel.

    Bei 1800umin sind das 300 hundert OT, davon 150/Sekunde im Arbeitstakt. Eventueller Kraftstoff der vor dem Arbeitstakt im Zylinder umherwandert würde doch zu einer Zündung und mangels Drosselklappe zur Drehzahlorgie führen ???

    Beim Diesel Öl oder Diesel im Brennraum führt doch zu unkontrollierten Motorlauf ?

    Da die Ursache, müsste da nicht längst ein Loch im Kolben durch Frühzündung sein ?????
     
  10. Vavuum

    Vavuum Elchfan

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    Mit frischem Öl samt Filter läuft der Motor erstmal wieder gut.

    Da das Automatikgetriebe gelegentlich etwas rupfte, gleich noch das ATF incl. Filter gewechselt. Etwas überrascht war ich über die Fließrichtung vom AtF am Kühler, irgendwie falsch herum. Hab dann nur ein wenig gespült, ca. 1,3....1,6l vom alten Öl sind im Getriebe verblieben.

    Schaltet wieder weicher, keine Späne, das Öl war gut mit Schwebstoffe versetzt und wenig rot.

    Das wird so nun erstmal reichen müssen. Im Anschluss müsste hinten die Feststellbremse angegangen werden. Die Staubschutzplatte oder das Blech ist im Bereich der Bremsbackenhalterung weggerostet. Erstmal die Radnabe abgebaut um das Blech entfernen zu können, morgen geht es damit weiter. Es steht anschließend eventuell eine Testfahrt von 700km an, wenn hinten das Rad wieder montiert ist. Besser gleich beide Seiten....
     
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  11. #10 Obi, 29.07.2019
    Zuletzt bearbeitet: 29.07.2019
    Obi

    Obi Elchfan

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    Hallo @Vavuum ,
    mein Gedanke war, daß ein falscher Raildruck, der sich ja nach Deiner Aussage nicht bewahrheitet hat, im Leerlauf durch die Leerlaufregelung mit stark verkürzten Einspritzzeiten kompensiert wird.

    Die nächste Idee geht in Richtung eines defekten Luftmassenmessers.
    Wenn Deine Motorsteuerung glaubt, daß schon längst voller Ladedruck ansteht, weil einem der Voreigentümer der Luftmassenmesser zu teuer war und stattdessen eine Ersatzschaltung aus Dioden verbaut ist (war und ist jedenfalls bei vielen Audianern mit ihren TDi-Motoren weit verbreitet), pustet Dein Motorsteuergerät fröhlich Diesel in die Brennräume, obwohl in Wirklichkeit noch lange nicht genug Luft zur Verfügung steht.
    Denk dran, daß ein Wirbelkammermotor bei Lambda=1,2, ein Direkteinspritzer schon bei Lambda 1,5 mächtig zu rußen beginnt.

    Und mich beschleicht der Verdacht , daß eben der Kraftstoffeintrag ins Öl und der Ruß am Boden dieselbe Ursache haben: tatsächlich viel zu wenig Luft, aber ein LMM-Signal, das um das berühmte "Muggasäckele" unterhalb der Drehmomentbegrenzung liegt.

    Ich wollte auf keinen Fall sagen, daß immer mächtig zu viel Duesel eingespritzt wird.
    Es dürfte für die Zeitspanne, in der Du Vollgas gibst und hinten die Briketts aus dem Auspuff kullern, schon mächtig Diesel ins Schmieröl gelangen.

    Versuch einmal, weniger kräftig auf die Tube zu drücken und beobachte, ob der Ölstand dann immer noch so flott ansteigt.
    Und eben der vom LMM ausgegebene Ist-Wert wäre interssant.
    Wenn der immer auf 100% festgenagelt bleibt, ist da wohl etwas faul.

    Mit einer eingangs beschriebenen LMM-Ersatzschaltung falken dann der AGR-Regelung aller Voraussicht bsch Undichtheiten auf der Druck- und Saugseite des Turboladers auch nicht mehr auf.

    Da wird also die Diagnose noch richtig interessant.

    Gruß,
    Obi
     
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  12. rei97

    rei97 Elchfan

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    Wurde der LMM schonmal getauscht?
    Regards
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  13. doko

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  14. #13 Schrott-Gott, 29.07.2019
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  15. Vavuum

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    Der Reihe nach...

    Da der LMM einfach ersetzbar ist und sozusagen nichts kostet, war das der erste Handgriff, ergebnislos. Auch die Werte variieren irgendwie plausibel. Der Ladedruck wird auch richtig oder plausibel gemessen/angezeigt.

    Der Partikelfilter ist nachgerüstet, da bin ich froh drüber, damit setzt der nicht zu und es gibt kein Kraftstoffeintrag im Auslaßtakt.

    Kurzstrecke eher nicht mehr, selten unter 30km

    Nebenbei habe ich den Turbo ersetzt, kostet ja nix und alle Undichtigkeiten (Ölrücklauf) sind behoben. Das AGR funktioniert smooth, Schlauch im Mund, wunderbar.
    Diese PWM? angesteuerten Druckregelventile für Turbobypass/andere Seite arbeiten einwandfrei.

    Insgesamt hat die Motorleistung sich schon spürbar erhöht, im Leerlauf pustet es nun leicht aus dem Stützen zum Ladedrucksensor und das Ansprechverhalten ist spürbar agil geworden. Der alte Turbo drehte etwas schwer.....

    Mit dem neuen Thermostaten reduzierte sich der Verbrauch maßgeblich. Angefangen war ich mit ca. 9..10l - damit stand der Karren mit einem Bein auf dem Schrott. Nun meist um 6l, der Wagen wird dabei im Stau oder bei 160kmh bewegt.


    Beim Ölwechsel habe ich ca. 4,8l Altöl gemessen, obgleich ich 1..2tkm vorher ca. 1,5l abgesaugt hatte. Der Peilstab war unter Maximum, nun wieder auf MAX.

    Also habe ich 4,5l aufgefüllt.

    Es fällt mir kein reproduzierbares Verhalten auf. Zuerst als ich den Wagen abgeholt hatte blökerte er massiv, Rauchwürste wollen aus dem Auspuff, es wurde Nacht. Nach einiger Zeit bei wärmeren Motor, der im Stand lief, Vollgas. So lange bis der Nebel sich legte. Ich hegte den Verdacht, Öl im Ansaugweg. Als Ursache Überfüllung durch die Werkstatt, aus der der Wagen kam und den Dienst quittierte. Ist nun 10tkm her.

    Momentan hält mich die Ankerplatte hinten links noch auf.....
     
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  16. #15 Schrott-Gott, 29.07.2019
    Schrott-Gott

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  18. rei97

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    Wenn es kein neuer Bosch LMM war, kann man die Maßnahme knicken, weil andere LMM Hersteller größte Probleme bereiten.
    Regards
    Rei97
     
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    Bin nun den Tausender mit einer meiner anderen Karren gefahren (Elch hat keine klima) und nur 300km mit dem W168.

    Kein Massivqualm - etwas Geruckel, aber auch das hat sich gelegt. Gute 15 Minuten mit Vollgas - 170 180kmh - danach war mit Geruckel erstmal auch nix mehr. Allerdings hat einer meiner Kinder den auch schon über einige hundert km getreten - ist auch nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Jedenfalls scheint die Motorleistung zu passen.

    Demnächt geht eines der Görenmit dem ein paar Hunderter abreißen - dann prüfe ich den Ölstand erneut....

    Das Getriebe schalten spürbar angenehmer - beim Umfüllen der alten Soße konnte man sehen, wie verdreckt die war/ist.
     
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