W168 Wie geht der Stecker vom Fahrer-Airbag im Lenkrad ab?

Diskutiere Wie geht der Stecker vom Fahrer-Airbag im Lenkrad ab? im W168 Allgemein Forum im Bereich A-Klasse W168 Forum; Nachdem ich heute mein Lederlenkrad bekommen habe, wollte ich es natürlich gleich draufschrauben. Die beiden Torx-30 Schrauben gelöst, wollte...

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  1. mc_pop

    mc_pop Elchfan

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    Nachdem ich heute mein Lederlenkrad bekommen habe, wollte ich es natürlich gleich draufschrauben.

    Die beiden Torx-30 Schrauben gelöst, wollte dann, wie in der DIY-Anleitung Tempomat, den Stecker im Lenkrad abmachen, habe den nicht raus bekommen.

    Seitlich die kleine Lasche nach aussen gedrückt, Stecker sitzt weiterhin bombenfest.

    Ich habe jetzt mittlerweile das neue Lenkrad drauf, mich interessiert nur mal, wo das Geheimniss bei dem unteren Stecker liegt.

    Ein Bild vom unteren Stecker des Kabels und vom Anschluss im Schleifring wäre nicht schlecht, da sieht man ja genau, wie das inneinander greift.
     
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  3. #2 Landfuxx, 26.03.2006
    Landfuxx

    Landfuxx Elchfan

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    hi!

    ich hab die anleitung jetzt nicht gelesen - aber eigentlich sollte das steckerli ganz eichfach zu lösen sein - quasi intuitiv

    UND ICH HOFFE DOCH SEHR

    dass du zuvor die batterie abgeklemmt hast - ansonsten könnte das übel enden.

    gruß!
     
  4. cooper

    cooper Elchfan

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    ... nur mal aus Interesse: Wie hast du das Lenkrad gewechselt, wenn du den Airbag nicht abbekommen hast *kratz*

    Doch hoffentlich nicht mit Seitenschneider und Lüsterklemmen ???

    Viele Grüße, Mirko
     
  5. mc_pop

    mc_pop Elchfan

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    @ cooper

    Klar, habe die Kabel einfach zusammengerödelt und mit Gaffa-Tape isoliert. ;) ;) ;)
    Habe den Stecker direkt am Modul abgezogen, dort ist er nur leicht geklipst.


    @ Landfuxx

    Wozu Batterie abklemmmen?
    Wenn die Zündung aus ist und der Schlüssel abgezogen ist, ist der Airbag stromlos.
    Jemand, der noch nie mit solchen "Geschossen gearbeitet hat, sollte natürlich zur eigenen Sicherheit die Batterie abklemmen.
    Fehlermeldung entsteht nur, wenn bei abgeklemmten Modul die Zündung angemacht wird (war Freitag erst in der Werkstatt, da mein Lenkstockschalter getauscht werden musste).

    Ich habe fünf Jahre lang tagtäglich Airbag-Module gefertigt, da weiss ich wie man die handhaben muss.

    Wenn so ein Airbag hochgeht, dann entweder weil die Zündung nicht aus war oder aber weil man sich/den Airbag vorher nicht geerdet hat, um statische Aufladung abzuleiten.

    Gerade auf statische Aufladung (ESD) reagiert der Gasgenerator (Inflator) sehr empfindlich.

    Ich habe vorwiegend den Seiten-Airbag Fahrer/Beifahrer-Sitz Golf IV produziert,
    Du hast da den Luftsack, in welchen unten der Inflator eingelegt ist, dieser wird von aussen mit dem sogenannten Sitz-Anbindungsblech verschraubt.
    Danach wird mit Hand/Maschine gefaltet und das ganze Teil in das Cover eingelegt und geschlossen.

    Bis zu diesem Schritt kann man eigendlich alles mit dem Airbag machen, wozu man Lust hat.
    Bei der nun folgenden Sichtkontolle wird dann auch das Anschlusskabel angeklipst, ab hier ist der Airbag "scharf".

    Im Anschluss des Inflators sitzt eine kleine Brücke, welche bei nicht angeklipsten Kabel beide Kontakte kurz schliesst.
    Beim Anklipsen des Kabels wird diese Brücke zur Seite gedrückt, die nächste Brücke sitz dann im Stecker am Ende des Kabels.
    Das Kabel selber ist aufgewickelt (Spule) wird dann durch die Kurzschlussbrücke vervollständigt.

    Eine ESD-Entladung reicht hin, das der Airbag auslöst.

    Genau dieses Problem hatten wir zu Anfang der Produktion, da ein zusätzliches Erdungskabel zwar am Anschlusskabel vorhanden war, jedoch nicht am Sitz-Anbindungsblech befestigt war (wurde erst bei VW mit der Montage der Einheit verschraubt).

    Es gab dadurch mehrere Unfälle, einer besonders schwerwiegend.
    Bei dem einen Unfall hat die Kollegin den auslösenden Luftsack ohne Cover, mit dem Luftsack zuerst vor den Bauch geschleudert bekommen.
    Zum Glück nix weiter passiert.
    Der andere Unfall, war schlimmer.
    Meine damalige Linien-Chefin hat eine komplette Einlage (20 Stck, leitender Hartschaum) aus dem Rollregal des E-Check genommen (Durchgangsprüfung des Gasgenerators), wollte diese Einlage in den Stahlbehälter packen.
    Dabei hat ein Modul ausgelöst, sie hat den Arbag mit dem Blech voran direkt hinters Ohr bekommen.

    Ergebnis:
    Zwei Zentimeter lange, drei Zentimeter tiefe Risswunde hinter dem linken Ohr, zusätzlich ein Knall-Traume mit 70% Gehörverlust.

    Verursacht wurden die unkontrollierten Auslösungen zum einen durch das nicht leitend verbundene Erdungskabel, zum anderen spielten noch die Luftfeuchtigkeit und die Hallenboden-Beschaffenheit eine grosse Rolle.
    Erst nach diesem Unfall wurden Taumelnietmaschine angeschafft, die Sitz-Anbindungsbleche um eine Aufnahme für das Erdungskabel erweitert.
    Desweiteren wurde der komplette Hallenboden ESD-fähig beschichtet und mehrere "Luftbefeuchtungsanlagen" installiert.
    Diese bestand zuerst aus umgebauten Dampf-Erzeugern zum Tapeten ablösen, später dann ersetzt durch eine fest installierte Anlage mit meheren Verneblungsdüsen unter der Decke.

    Seitdem sind so gut wie keine Modue mehr hoch gegangen, wenn es passierte, war der Mitarbeiter selber daran schuld, da er es nicht für nötig hielt, die kostenlos zur Verfügung gestellten ESD-Arbeitsschuhe oder Erdungsfussbänder zu tragen.

    Wir mussten vor Schichtbeginn, nach den Pausen und zu bestimmten Uhrzeiten eine ESD-Messung am eigenen Körper durchführen, damit sichergestellt war, das der Körperwiderstand im richtigen Bereich ist (waren 1 kOhm wenn ich das noch recht in Erinnerung habe) .
    War der Wert zu hoch/niedrig, dann durfte man entweder nicht weiterarbeiten oder es war nötig mal eine Zigarette rauchen zu gehen und dabei ein paar kleine Runden über den Raucherhof zu drehen, danach passte der Wert dann komischerweise.

    Desweiteren habe ich an einer Sicherheitsschulung teilgenommen, wo man uns demonstriert hat was so ein Airbag an Kraft hat.
    Ein nicht montierte Beifahrer-Airbag, mit der Luftsack-Seite nach unten auf den Boden gelegt, fliegt ca. 35-40 Meter hoch, in eine Propangas-Flasche gefüllte Tabletten aus einem Fahrer-Airbag lassen diese Flasche platzen wie ein Luftballon.

    Wegen dem Abziehen des Kabels frage ich nur, weil ich es absolut nicht aus dem Anschluss bekommen habe.
    Habe den kleinen Clips an der Seite mit einem ganz dünnen Schraubendreher zur Seite gedrückt, dann versucht, das Kabel abzuziehen, was nicht ging, da das Kabel immer noch bombenfest saß.
    Darum habe ich dann das Kabel direkt am Modul abgezogen, hatte keine Lust den Stecker imLenkrad zu beschädigen.
    Nur ist der Stecker direkt am Modul nicht das wahre, da dort der Stecker/Anschluss sehr schnell ausleiert.
     
  6. #5 Landfuxx, 26.03.2006
    Landfuxx

    Landfuxx Elchfan

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    war ja auch nur ein lebensrettender tipp - bei dc steht in der anleitung zur demontage, dass die batterie abzuklemmen ist.

    m.a.n hat das einfach schlüssel-abziehen nicht die wirkung, des stromlos machen.

    ich möchte doch allen sehr empfehlen, die batterie zuvor abzuklemmen - nicht des fehlerspeicher wegen, sondern um sich nicht das genick zu brechen, wenn man freudig sein neues lenkrad einschraubt und einem der airbag um die ohren fliegt.

    sicher ist sicher, kann ich da nur sagen.

    nichts gegen dich und nix für ungut - auch wenn du vom fach bist. das ist meine meinung.

    übrigens, der fett markierte teil macht mir angst - hört sich so nach: die produktion geht weiter - koste es, was es wolle - egal ob mensch oder tier - wir produzieren hier!

    Desweiteren wurde der komplette Hallenboden ESD-fähig beschichtet und mehrere "Luftbefeuchtungsanlagen" installiert.
    Diese bestand zuerst aus umgebauten Dampf-Erzeugern zum Tapeten ablösen, später dann ersetzt durch eine fest installierte Anlage mit meheren Verneblungsdüsen unter der Decke.
     
  7. mc_pop

    mc_pop Elchfan

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    Weisst Du was so eine Anlage kostet?
    Wenn ich mich richtig erinnere, hatte unser Cosy-Mokel was von 35.000 € gefaselt.

    Produktionsstop war nicht möglich, VW hat bis zu 10.000 Module am Tag abgerufen ausserdem ist der Chef ein wenig knauserig gewesen.

    Die Tapetenlöser standen direkt in der Linie, im kritischen Bereich stand ein programierbare Luftfeuchtigkeits-Messer, war so eingestellt, das bei erreichen der zu niedrigen Feuchtigkeit sofort Alarm ausgelöst wurde.
    Darauf hin wurde sofort der Tapetenlöser eingeschaltet, innerhalb von 5 Minuten passte die Feuchtigkeit in der Linie wieder, hielt dann für ungefähr 20-30 Minuten vor.
    Das ganze war in 5 Linien so gelöst, dadurch passte die Feuchtigkeit fast immer.
    Die Anlage selber hinterher hatte 10 Nebeldüsen, paarweise montiert am oberen Längsträger der Halle.
    5 für die rechte Hallenhälfte, 5 für die linke Hallenhälfte.


    Die Knauserigkeit des Chef´s hat man am meissten gemerkt, als der Fussboden gemacht wurde.
    Produktionsbereich wurde in den Werksferien gemacht, die beiden angrenzenden Hallen wurden wärend der Produktionsphase gemacht, da nur Lager und Versand.

    Die Firma, die das ganze seinerzeit gemacht hat, hat ein wenig gefuscvht.
    Die Beschichtung enthielt unmengen an Xylol und Tulol, die hätten dabei entlüften müssen.
    Geräte dafür hatten sie da, aber waren zu faul das ganze aufzubauen.

    Tja und dann zogen die ganzen Lösungsmitteldämpfe in die Produktion, ein Mitarbeiter nach dem anderen kippte aus den Latschen, Krankenwagen, Polizei und Feuerwehr wurden alamiert.
    Die Rettungssanitöter waren die ersten vor Ort, einer von denen sagte gleich, sofort Produktionsstop und Halle räumen.
    Hättest da mal den Chef sehen sollen, wollte keinen Stop machen, meinte nur:

    O-Ton "Wissen Sie was das kostet, die ganze Produktion anzuhalten?"

    Hat dann aber nachgegeben, als der Sanitöter ihm sagte, das er es dann auch zu verantworten habe, wenn jemand draufgeht, da hat er endlich einen Stop gegeben.

    Messung der Feuerwehr ergab einen 10x höheren Belastungswert als zulässig, Polizei stellte die Behälter sicher, da man noch nicht wusste welche Lösungsmittel in der Luft waren.

    Gab natürlich eine Schmerzensgeld-Klage vom feinsten gegen die Fremdfirma, waren danach Konkurs.
     
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